Nachtrag zum Magischen Realismus

Der Magische Realismus, über den ich in der Vergangenheit immer einmal wieder gesprochen habe, ist mehr ein literarischer Stil als ein eigenständiges Genre, der sich in seiner Herangehensweise durch zwei unterschiedliche Perspektiven auszeichnet. Die eine basiert auf einer sogenannten rationalen Sicht der Realität und die andere auf der Akzeptanz des Übernatürlichen als prosaische Realität. Dabei … Nachtrag zum Magischen Realismus weiterlesen

Felisberto Hernández: Die Frau, die mir gleicht

Crossposting: Diese Besprechung stammt aus der Veranda. Jeder, der sich mit phantastischer Literatur beschäftigt, kennt die großen Borges und Cortázar, weil die beiden Argentinier die Phantastik in die höchsten Höhen der Weltliteratur geführt haben. Wie erwähnt ist die hispanische Welt überhaupt geprägt von der magischen Realität, von der die Europäer seit dem Niedergang des kontinentalen … Felisberto Hernández: Die Frau, die mir gleicht weiterlesen

Fantasy: Eine Blaupause für die Welt

Die Fantasy schlägt ihre symbolischen Krallen in uns alle. Ihre Ursprünge sind uralt, mit Wurzeln in der isländischen Edda und in altenglischen Gedichten wie dem Beowulf. Sie ist Shakespeare, den Abenteuererzählungen des achtzehnten Jahrhunderts, der Gotik, der Romantik, dem Mittelalter der Präraffaeliten und dem Fin de siècle verpflichtet. Aber sie begann nicht als eigenständiges Genre … Fantasy: Eine Blaupause für die Welt weiterlesen

Die Notwendigkeit des Horrors

Obwohl meine Eltern vielleicht leugnen würden, dass ihre kleine Tochter sich Filme wie Der Exorist, Omen und viele von Stephen Kings adaptierten Büchern (Cujo, Carrie, Christine) überhaupt ansehen durfte, wurden Bilder und Szenen aus diesen Filmen wie die schlimmsten Alpträume unauslöschlich in mein Gedächtnis eingebrannt. Und ich bekam sofort Alpträume, nachdem ich diese und andere … Die Notwendigkeit des Horrors weiterlesen