Die Hand des Ruhmes

Vielleicht kennt ihr diese scheußlichen magischen Gegenstände – abgetrennte Hände von teuflischen Menschen, die in Salzlake eingelegt und getrocknet zu Talismanen verarbeitet werden. Solche Gegenstände tauchen häufig in Rollenspielen wie Dungeons & Dragons auf und geben den Charakteren einen zusätzlichen Bonus. Die Ruhmeshand hat jedoch eine lange Geschichte in Folklore, Mythen und Fakten – und ihr werden weitaus unheimlichere Kräfte nachgesagt als nur eine kleine Spielerei zu sein.

Wer war das Vorbild für Dracula?

Wollen wir doch mal damit beginnen, einige Punkte der Verschwörung und des Skandals zu setzen. Von Anfang an entbinde ich mich von der journalistischen Integrität und der üblichen Notwendigkeit, Beweise für meine Behauptungen vorzulegen, oder – was in vielen Fällen noch wichtiger ist – Beweise, die meine Behauptungen widerlegen. Jeder, der in diesen Skandal verwickelt war, ist schon lange tot, und echte Wissenschaftler haben über dieses Thema geschrieben und es untersucht. Im Sinne einer Person, die sich der Wahrheitsfindung verschrieben hat, bin ich in diesem Moment weder eine Journalistin noch eine Wissenschaftlerin, sondern biete lediglich ein wenig literarischen Klatsch und Tratsch, und ich liebe einen guten Skandal.

Literarische Obsessionen am Beispiel Sherlock Holmes

Er beugte sich vor, legte eine Hand auf meinen Arm, die dunklen Schatten unter seinen Augen betonten ihr durchdringendes Blau, und sagte mit schwerem französischem Pepe Le Peu-Akzent: „Sie sind die Frau, nach der ich gesucht habe. Die einzige Frau für mich, meine ganz eigene Irene Adler.“ Damals war ich fünfundzwanzig, eine Sherlock-Holmes-Fanatikerin, und ich hatte mein ganzes Leben lang darauf gewartet, dass jemand diese Worte sagte.

Brückenspuk

Es würde mich nicht wundern, wenn jeder Leser eine Geschichte über eine Spukbrücke kennt, die sich in der Nähe des Ortes befindet, an dem man aufgewachsen ist. Es gibt Dutzende von Legenden über gespenstische Brücken überall auf der Welt, aber die meisten von ihnen enthalten immer die gleichen Details. Aber wer liebt nicht eine gute Geistergeschichte? Lassen wir das logische Denken für eine Nacht beiseite und geben wir uns dem schaurigen Vergnügen hin.

Redcap: Der rote Kobold

Redcaps sind kleine, mörderische Humanoide, deren Existenz untrennbar mit Tod und Verzweiflung verknüpft ist. Man begegnet ihnen angeblich auf alten, von Blut getränkten Schlachtfeldern oder an Orten, an denen schreckliche Verbrechen stattfanden. Diese Wesen zeichnen sich durch ihre geringe Größe, lange, klauenartige Fingernägel und scharfe, spitze Zähne aus. Ihr Markenzeichen jedoch ist die rote Kappe, die sie mit Stolz auf dem Kopf tragen. Der Legende nach ist diese Kappe die Quelle ihrer Macht und erhält ihre tiefe rote Farbe vom Blut ihrer Opfer. Ein Redcap soll seine Kappe in das Blut eines toten Opfers tauchen, um am Leben zu bleiben. Gelingt es ihm nicht, die Kappe feucht zu halten und sie trocknet ein, endet auch sein Leben.

Die Legende vom Grand Guignol

Das Grand Guignol, das von 1897 bis 1962 in Betrieb war, war eine Theaterinstitution, die eine Reihe von kurzen, provokativen Stücken aufführte: zwei bösartige, brutale Horrorspektakel mit blutigen Verstümmelungen und Morden und dann zwei extrem alberne komische Shows. Der Wechsel zwischen Horror und Komödie wurde als „douche écossaise“ (heiße und kalte Dusche) bezeichnet. 

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