Wie Ziegen den Kaffee erfanden

In einer Welt, die vom Alltagstrott gefangen gehalten wird, gibt es ein Getränk, das seit Jahrhunderten unsere Sinne erweckt und die Flamme unserer Leidenschaften entfacht. Dieses geheimnisvolle Elixier, kein geringeres als der Kaffee, hat Revolutionen befeuert, Künstler inspiriert und Menschen in stiller Einkehr zusammengeführt. Aus einer schlichten äthiopischen Beere entsprungen, hat es sich zu einem globalen Phänomen entfaltet, gehüllt in Rätsel und erfüllt von tiefgründiger Vielschichtigkeit.

Savage Dragon – Der grünhäutige Polizist aus Chicago

Erik Larsens lebenslanges Projekt ist ein Meisterwerk des amerikanischen Indie-Comics. Ein Feld, ein Feuer, ein Mann ohne Gedächtnis Malcolm Dragon, zunächst ohne Namen, erwacht inmitten eines brennenden Feldes in der Nähe von Chicago. Er hat keinerlei Erinnerungen. Mit grüner Haut, einer Rückenflosse, übermenschlichen Kräften und einer …

Venom – Der Symbiont

Die Entstehungsgeschichte von Venom beginnt mit entwaffnender Banalität, mit einem Fan-Brief und einem Kostüm-Wettbewerb. 1982 schrieb ein junger Fan namens Randy Schueller an Marvel und schlug ein neues schwarzes Kostüm für Spider-Man vor. Marvel kaufte ihm die Idee für 220 Dollar ab. Das war alles. Kein Vertrag, kein Credit, keine weitere Beteiligung. Schueller verkaufte den Keim einer Figur, die in den nächsten Jahrzehnten Hunderte von Millionen Dollar einbringen sollte, für einen Apfel und ein Ei.

Len Wein: Der stille Schöpfer

Len Wein ist der Autor dieser Essay-Reihe, dessen Vermächtnis sich schwer auf ein einziges Werk zurückführen lässt. Dies liegt daran, dass sein bedeutendster Beitrag nicht in einem einzelnen Werk, sondern in einer Vielzahl von Entscheidungen liegt, deren weitreichende Folgen er nicht vorhersehen konnte, die jedoch das Medium nachhaltig veränderten. Um diese Entscheidungen zu verstehen, muss man zunächst ihre Bedeutung erkennen: Wein schuf Wolverine. Er formte Swamp Thing in seiner modernen Gestalt.

Das Manuskript in der Flasche: Über Edgar Allan Poes Poetik der Auslöschung

Die wohl bekannteste Daguerreotypie von Edgar Poe ist die sogenannte Ultima Thule vom 9. November 1848, die vier Tage nach seinem Selbstmordversuch entstand. Dieses Porträt wurde nach einem Zitat aus Poes Gedicht Traumland so genannt, weil man darin einen Ausdruck trotziger Verzweiflung am Rande des Todes gesehen haben will.

Zurück nach oben

Inhalte, Illustrationen, dargestellte Bilder & Fotos sind urheberrechtlich geschützte Werke ihrer jeweiligen Eigentümer*innen.

© 2026 phantastikon.de | Alle Rechte vorbehalten.