Abschied vom Phantastikon

Das Phantastikon war ein Online-Magazin, das von 2014 – 2019 Artikel, Übersetzungen und Kolumnen zur Phantastik in allen Medien anbot. Mittlerweile sind viele ehemalige Redakteure anderweitig beschäftig. So ist Karin Reddemann im Fantasyguide zu finden und Michael Perkampus bietet sein Programm in der Veranda an. Aus dem Phantastikon selbst ist seit 2021 ein Podcast entstanden, der überall zu finden ist, wo es Podcasts gibt, und natürlich auch auf der Veranda (Das gebloggte Buch).

Update: In der Zwischenzeit stellt sich hinter den Kulissen die Frage nach dem Sinn der Schließung, vor allem, weil der Podcast das Phantastikon weiterführt und auch das Vorhaben, ein Kompendium der Forschung zwischen Fiktion und Realität im “gebloggten Buch” Bestand hat. Im Grunde findet also nur eine Content-Verlagerung statt, der Geist des Phantastikon lebt aber weiter. Es kam die Frage auf, warum die Adresse überhaupt existiert, wenn nicht der Wille besteht, eines Tages zurückzukehren.

Die Antwort kann nur lauten: Es gibt im Moment von keiner Seite ein Interesse an der Fortführung des Phantastikon, wie es einst war. Das gebloggte Buch wird von MEP quasi allein betrieben (und die neueren Beiträge der Gastautoren stammen alle aus englischsprachigen Ländern), während das Phantastikon ein redaktionell geführtes Magazin war. Die Adresse spielt keine Rolle.