Ars Acoustica: Albera Anders – Hexenwerch

Dies ist mein erster Versuch mich bei der Komplettierung meines “Hexenwerchs” auch in der Ars Acustica auszuprobieren. Zu sagen: auf zu neuen Ufern, wäre nicht ganz treffend. Denn: obwohl ich Frischlingin auf diesem Gebiet bin, ist mir das Medium Ton ähnlich dem Gedicht oder der lyrischen Prosa ein dufter Konverter. Wie viele Takes das vertonte “Hexenwerch” beinhalten wird, ist selbstverständlich noch nicht ausgemacht. Sicher ist aber, dass mir mein Alltag auch weiterhin als Fundus dienen wird, wie uns auch die vielen Tassen Krötenkaffee bisher dienlich waren, die bereits für die ersten Klangkompositionen gebrüht wurden und bis zur Fertigstellung noch gebrüht werden müssen. Ohne die Teamarbeit von Michael Perkampus, der für den Schnitt zuständig ist, ist und wäre diese akustische Erzählung jedoch nicht möglich (gewesen).

Episode #11: Kai Meyer – Das zweite Gesicht

Die Stummfilmwelt der Zwanziger Jahre, Schemen zwischen Licht und Schatten.
Als die Diva Jula Mondschein stirbt, übernimmt ihre Schwester Chiara deren letzte Rolle. Chiara treibt durch ein Berlin, in dem die Schrecken der Leinwand nach der Wirklichkeit greifen. Hinter den Samtvorhängen feiner Salons findet sie Ausschweifungen und Geisterglauben. Im Armenviertel erbricht ein Medium menschliche Knochen. Und ein Regisseur träumt davon, sein Publikum in den Sitzen zu versteinern. Spukgestalten und Doppelgänger, Menschenzucht und Größenwahn sind Vorboten eines Grauens, das alle Phantome des Films übertreffen wird.

Episode #10: Halloween

Die Wurzeln dessen, was wir heute als Halloween bezeichnen, gehen auf das alte keltische Fest Samhain (ausgesprochen “sah-win”) zurück, was “Sommerende” bedeutet. Die Kelten glaubten, dass der “Schleier” zwischen der Welt der Lebenden und der Toten in der letzten Nacht des Oktobers dünn ist. Für die Kelten begann in dieser Nacht das neue Jahr, und damit eine Zeit, in der die spirituelle Kraft zunahm. Gleichzeitig markierte diese Nacht das Ende der Viehzucht und den Beginn des Winters.

Episode #9: Die Anfänge der Schauerliteratur

Gothic Fiction wird hierzulande unbefriedigend als “Schauerliteratur” definiert. Und obwohl ich den Begriff selbst benutze, geht es hier um die Anfänge und Besonderheiten dessen, was wir mit den Geschichten verbinden, das in Schlössern, Burgen oder großen abgelegenen Häusern spielen.

Story #2: Leonora Carrington – Weisse Kaninchen

Das Phantastmagorische der Schauerliteratur wurde unter anderem durch die surreale Malerin Leonora Carrington am Leben gehalten. Hier haben wir eine ihrer besten Kurzgeschichten vor uns, die zwar wirklich kurz, deshalb aber nicht weniger prägnant ist.

Episode #8: Lovecraft und der Cthulhu-Mythos

Die Bandbreite der Weird Fiction, die als Subgenre um 1880 herum begann, reicht von Coleridge bis China Miéville. Der Vorteil, Lovecraft dort zu verorten, liegt auf der Hand. So gelingt es, ihn zu einem Mitbegründer und Repräsentanten des Subgenres zu machen; einmal durch seine Erzählungen, und zweitens durch sein kanonbildendes Essay “Supernatural Horror in Literatur”.

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