Zu langsam, zu dick, zu starr vor Schreck: Und weg!

Früher habe ich meine große Schwester vorgeschickt, um zu gucken, ob da was ist. Irgendwo hinter der Mauer oder im Keller. Oder einfach nur in meiner Einbildung. Die habe ich später, älter und umsichtiger, vor allem deutlich misstrauischer geworden, allein in die Dunkelheit gejagt. Meine Einbildung war tapfer und ehrlich, die hat mir alles erzählt. … Zu langsam, zu dick, zu starr vor Schreck: Und weg! weiterlesen

Wer fürchtet sich vor dem dummen August? Wir!

Der Clown Tom Belling wurde so genannt. Lange her. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stolperte und purzelte er durch die Manege und verlieh dem „dummen August“ als Kultfigur rührend komischer Tollpatschigkeit ein hübsches Stück Unsterblichkeit. Belling selbst war natürlich kein Angstmacher. Aber da gibt es die anderen aus der dunklen Ecke. Die bösen … Wer fürchtet sich vor dem dummen August? Wir! weiterlesen

Die Notwendigkeit des Horrors

Obwohl meine Eltern vielleicht leugnen würden, dass ihre kleine Tochter sich Filme wie Der Exorist, Omen und viele von Stephen Kings adaptierten Büchern (Cujo, Carrie, Christine) überhaupt ansehen durfte, wurden Bilder und Szenen aus diesen Filmen wie die schlimmsten Alpträume unauslöschlich in mein Gedächtnis eingebrannt. Und ich bekam sofort Alpträume, nachdem ich diese und andere … Die Notwendigkeit des Horrors weiterlesen