Die Stadt der singenden Flamme

Diese Geschichte, 1931 zum ersten Mal publiziert, drückt sich kunstvoll vor einer schlussendlichen Interpretation. Die möglichen Auslegungen erhöhen stattdessen das Fragenpotential gegenüber einer Natur, die von der menschlichen Fantasie herausgefordert wird. Die bedingungslose Ästhetik, psychologische und metaphysische Tiefen, die auf direktem Wege die Erfahrung stärkster Sehnsüchte zulässt, die hinter der Alltagsrealität liegt und die für gewöhnlich nur halb wahrgenommen werden können.

Alien – Xenomorphe

Besonders interessant ist, dass das Alien, laut seiner filmischen Genese, als eine biologische Waffe dienen sollte. Inwiefern es sich dabei aber doch in ihrem Ursprung um eine bereits natürlich vorkommende Spezies handelt, die von einer alten Menschenrasse vielleicht nur genetisch modifiziert wurde, so, dass sie auf die DNA ihres Wirtes reagiert, wurde noch nicht genau geklärt. Auch erfahren wir über dieses Menschengeschlecht und ihre Motivation bisher leider nur sehr wenig.

E.T.: Ich habe ihn gefunden, er gehört mir!

Könnte auch ein kleiner niedlicher Hund sein, von dem da die Rede ist. Gemeint ist aber ein kleiner hässlicher Außerirdischer. Und bevor sich bei dem bösen Wort hässlich in dieser allgemeinen Schrecksekunde fatale Empörung breit macht, sei rasch beschwichtigt: E.T. ist zwar tatsächlich und nun wirklich keine Schönheit, aber so mit das Goldigste und Liebenswerteste, das die Filmindustrie, in persona Regie-Größe Stephen Spielberg, der Welt geschenkt hat.

Slipstream

Kommen wir nun zu einer merkwürdigen Geschichte, die als Slipstream begann, die New Wave Fabulists unter ihren Mantel nahm, die Postmodernisten sowieso, und heute mit dem gleichermaßen irreführenden Begriff New Weird einen neuen Anlauf nimmt. Keiner der aufgeführten Begriffe ist eine wirkliche Genrebezeichnung, die man noch um Surrealismus und Bizarro Fiction erweitern könnte, ohne den Kern zu treffen.

The Split / The Manster

Der Reporter Larry Stanford ist seit Jahren schon als Auslandsreporter in Japan unterwegs. So langsam hat er die Faxen dicke,und er sehnt sich nach den Staaten, wo auch eine bildschöne Frau auf ihn wartet.

Nur eine Arbeit möchte er noch zu Ende bringen, bevor er Japan den Rücken kehrt.
Sein Ziel ist ein Bericht über die Arbeit von Dr.Suzuki, welcher irgendwo hinter den sieben Bergen (von Japan versteht sich) an einem Verfahren forscht, welches ihm ermöglicht, mittels Injektion chemischer Substanzen künstliche herbeigeführte Mutation auszulösen.

Cyberpunk

“Dreckige Straßenschluchten, sporadisch erhellt von grell zuckenden Neonreklamen. Und der Regen, dieser ständige Regen. Die Welt ist zwar nicht untergegangen, aber bis in die tiefsten Schichten hinein toxisch. Der Großteil der Menschheit fristet ihr Dasein in den überbevölkerten Sprawls, während in den hohen Wolkenkratzertürmen über dem Unrat die Reichen ihre Wirtschaftsimperien verwalten.”

Die Tausend Träume von Stellavista / J. G. Ballard

Wer bereits mit Ballards Werk vertraut ist, der wird auch seine surreale Bildsprache bereits kennen: mutierte tropische Pflanzen, stillgelegte Flugzeuge und ein besonderes Korallenwachstum. Die Geschichten in dieser Sammlung stammen aus der letzten Phase seines Schaffens, als er noch als  exzentrischer “Science Fiction” – Autor betrachtet wurde, den man im Grunde gar nicht zuordnen konnte, denn Ballards Geschichten hatten nichts mit der konventionellen SciFi am Hut.

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