Urban Fantasy – Teil 2: Geburt eines Genres

Das allererste Werk der Urban Fantasy war wahrscheinlich der 1984 erschienene Roman „Moonheart: A Romance“ von Charles de Lint. Den Begriff Urban Fantasy gab es damals allerdings noch nicht. Urban Fantasy wurde 1997 von John Clute und John Grant in ihrer Encyclopedia of Fantasy als Texte definiert,

Spider-Man: A New Universe

Die Animation und die Neuheit des verrückten Stils sind natürlich ein großer Anreiz, aber man darf sich davon nicht täuschen lassen. In erster Linie ist es ein Spider-Man-Film, und es geht darum, was es bedeutet, Spider-Man zu sein. In Spider-Man: A New Universe geht es immer noch sehr stark um einen neuen, jungen Spidey, der die Verantwortung annimmt, die mit seiner Kraft einhergeht, aber hier bekommen wir ein viel besseres Bild davon, was dieser berühmte Satz eigentlich bedeuten soll.

Urban Fantasy – Teil 1: Die Quellen des Genres

Gibt es einen Unterschied zwischen urbaner Fantasy und paranormaler Romantik? Das ist eine strittige Frage. Theoretisch sind das verschiedene Genres, aber in Wirklichkeit ist es schwierig, sie zu trennen. Jim Butchers Serie Die dunklen Fälle des Harry Dresden ist zweifellos urbane Fantasy, während die Black Dagger-Serie von J. R. Ward gewöhnlich zu den paranormalen Romanzen gezählt wird. Aber was ist zum Beispiel mit der Mercy Thompson-Serie von Patricia Briggs? Viele Buchreihen, die zum Genre der urbanen Fantasy gehören, haben auch eine gehörige Portion Romantik unter ihren Hauptbestandteilen, aber das ist nicht immer der Fall.

Gefangen in den eigenen Alpträumen: Die erschreckende Realität der Schlafparalyse

schlafparalyse

Sie ist Gegenstand von Dokumentarfilmen, Horrorgeschichten und sogar Internet-Memes – aber was wissen wir wirklich über die Schlaflähmung, ein potenziell beängstigendes Phänomen, von dem fast 10% der Bevölkerung betroffen sind?

Früher glaubte man, dass dieses Phänomen durch Dämonen verursacht wird, die auf der Brust des Schlafenden sitzen, und die Beschreibung dieses Phänomens hat dazu beigetragen, dass wir heute das Wort Alptraum für jeden schlechten Traum verwenden. Auch heute noch sind die Ursachen und die Pathophysiologie der Schlaflähmung eher Gegenstand von Theorien und Vermutungen als von gesicherten medizinischen Erkenntnissen.

So wie wir nicht wissen, warum Schlaflähmungen bei manchen Menschen auftreten – nach Angaben der National Institutes of Health sind etwa 7,6 % der Bevölkerung betroffen – so wissen wir auch nicht, warum Schlaflähmungen manchmal wiederkehren, während sie in anderen Fällen isoliert auftreten.

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Wie viel Wahrheit steckt in „Der denkwürdige Fall des Mr Poe“?

Die Verfilmung von Louis Bayards Roman „Der denkwürdige Fall des Mr Poe“ aus dem Jahr 2006 lief im Dezember 2022 in den Kinos an und wurde im Januar 2023 auf Netflix gezeigt. In den Hauptrollen sehen wir Cristian Bale und Harry Melling. Letzteren als jugendlichen Edgar Allan Poe. Die beiden untersuchen zusammen in der Militärakademie West Point mehrere Morde. Poe fand immer wieder aufs Neue Gefallen daran, Fakten und Fiktion miteinander zu vermischen, was er nicht zuletzt mit seiner Geschichte „Das Geheimnis der Marie Roget“ bewiesen hat. Tatsächlich war er ein richtiger Meister darin, seine Leser zum Narren zu halten. Wie viel Wahrheit steckt also in The Pale Blue Eye (wie das Buch und der Film im Original heißen)?

Re-Animator – Wenn Tote nicht tot bleiben

1921 schrieb H.P. Lovecraft eine Kurzgeschichte mit dem Titel „Herbert West-Reanimator“ für eine Zeitschrift namens Home Brew. Sie handelt von zwei Medizinstudenten, unserem Erzähler und seinem Kommilitonen Herbert West, der vom Leben nach dem Tod fasziniert ist. Sein Ziel ist es, einen menschlichen Körper zu reanimieren und eine bewusste Reaktion zu erhalten, und hoffentlich etwas über den Ort zwischen Leben und Tod zu erfahren.

Mary Shelleys Frankenstein: Der missverstandene Roman

Zwischen Mary Shelleys Originalroman Frankenstein von 1818 und den zahllosen Filmen, die davon inspiriert wurden, besteht ein himmelweiter Unterschied. Selbst Kenneth Branaghs Verfilmung von 1994 fügt Shelleys Originalvision viel hinzu und nimmt dabei einiges weg. Der Titel mag zwar Treue zum Original signalisieren, aber am Ende wird Shelleys Buch mit dem Beil bearbeitet, und es wird verzweifelt versucht, die verschiedenen Teile zu einem kohärenten und lebendigen Ganzen zusammenzufügen. Das Ergebnis ist, wenn schon nicht ein Monster, so doch zumindest ein monströses Durcheinander.

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