Pazuzu: Dämon des Windes

Pazuzu ist uns heute vor allem durch den Film „Der Exorzist“ bekannt, aber die weite Verbreitung seiner Ikonographie in der gesamten antiken Welt zeigt, dass er schon zu seiner Zeit ein bekannter und ziemlich beliebter Dämon war. Pazuzu ist auch der einzige prominente mesopotamische Dämon oder die einzige mesopotamische Gottheit, die ihren Weg in Hollywood-Filme gefunden hat – und dafür mag es mehrere Gründe geben.

Das Rätsel der rastlosen Särge

Barbados mag als beliebtes Touristenziel bekannt sein, aber die lokale Kultur und Geschichte besteht nicht nur aus weißen Sandstränden und fruchtigen Mixgetränken. Im Zentrum der Insel steht die Christ Parish Church, um deren Friedhof sich – wie um viele andere Friedhöfe auch – einige Geistergeschichten ranken. Eine dieser Geschichten handelt von einer tragischen Familiengeschichte und dem Vermächtnis postmortaler Unruhen.

Lamb

Valdimar Jóhannssons Regiedebüt „Lamb“ ist ein atmosphärisches Kammerspiel, das sich – ganz im Stil des modernen Horrorkinos – den Konventionen des Genres entzieht und stattdessen eine beunruhigende Parabel über Verlust, Sehnsucht und die Grenzen menschlicher Kontrolle über die Natur erzählt. Der Film bewegt sich zwischen folkloristischem Horror und psychologischem Drama und schafft dabei eine einzigartige, verstörende Atmosphäre.

Das Haus als Wunde: Gewalt, Verdrängung und architektonischer Horror in Barbarian

Zach Creggers Barbarian ist auf den ersten Blick ein effektiver Schockfilm mit plötzlichen Brüchen, grotesken Übertreibungen und einer monströsen Figur, die direkt aus den Kellerräumen des Genres stammt. Doch unter der Oberfläche des Exploitation-Horrors vollzieht sich eine bemerkenswert präzise Reflexion über Raum, Erinnerung und Gewalt – über das, was sich nicht zeigt, aber strukturell anwesend bleibt. Der Horror dieses Films ist architektonisch aufgebaut, historisch und psychologisch gleichermaßen. Das Haus, in dem fast der gesamte Film verortet ist, wird nicht bloß zum Schauplatz, sondern zur Metapher einer Kultur des Wegschiebens – und zu einer Wunde, die nicht heilen darf, weil man sich lieber einredet, sie existiere nicht.

Historische Masken

Eine Maske hat etwas sehr Unheimliches. Für mich ist es der starre Ausdruck auf dem Gesicht, der mir am meisten Angst macht. Für andere ist es vielleicht das überwältigende Geheimnis, wer sich hinter der Maske verbirgt. Aber das Phantastikon ist nun einmal den interessanten Dingen gewidmet, ob wir sie fürchten oder nicht. Also lasst euch von diesen historischen Masken einfangen.

Die Katakomben von Paris

Unter den belebten Straßen von Paris liegt eine schattenhafte Unterwelt, über die oft in Geschichten über das Makabre und das Übernatürliche geflüstert wird. Die Katakomben von Paris mit ihren dunklen Tunneln und düsteren, mit menschlichen Überresten gefüllten Kammern haben Besucher aus der ganzen Welt lange Zeit fasziniert und abgestoßen. Legenden über Spuk und unheimliche Begegnungen haben sich mit der Geschichte der Katakomben verwoben und sie zu einem Magneten für alle gemacht, die sich für das Paranormale interessieren.

Tore zur Hölle (Noch mehr Legenden)

Wir alle kennen die Hölle als einen Ort, an den die Sünder und Gottlosen nach ihrem Tod kommen – wenn man an so etwas glaubt. Aber was wäre, wenn die Hölle nicht nur durch den Tod zugänglich wäre? Was wäre, wenn es einen physischen Eingang in unserer Welt gäbe? (Hier habe ich schon einmal über die 7 Tore zur Hölle gesprochen).

Wir werden Orte auf der ganzen Welt untersuchen, die den teuflischen Beinamen „Tore der Hölle“ tragen.

Pinocchio – Der hölzerne Junge

Ikonische Filme und Geschichten, die sich tief in die Erzählung der Gesellschaft eingegraben haben, verlieren oft mit der Zeit ihre substanzielle Wirkung. Das trifft vor allem immer dann zu, wenn der Disney-Konzern sich eines eigentlich düsteren Märchens annimmt und dieses in ein zuckriges, ungenießbares Substrat verwandelt. Eines der besten Beispiele ist Dornröschen. Der Film basiert natürlich auf dem Märchen, in dem ein verheirateter König ein schlafendes Mädchen findet, das er nicht aufwecken kann und stattdessen vergewaltigt.

Die Affenpfote

Das literarische Werk des Engländers William Wymark Jacobs war vor allem komödiantisch, doch ist er heute fast ausschließlich für seine übernatürliche Kurzgeschichte „The Monkey’s Paw“ (Die Affenpfote) bekannt. Ursprünglich im September 1902 veröffentlicht, wurde sie in Horror-Anthologien wieder veröffentlicht, für Film und Bühne adaptiert und diente als Inspiration für Dutzende anderer Medienformen.

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