Superman – Der Mann aus Stahl

Ein merkwürdiges Schauspiel bot sich auf dem Titelblatt der ersten Ausgabe von Action Comics im April 1938 seinen Lesern. Ein seltsam gekleideter Mann mit rotem Umhang hielt ein ganzes Auto über seinen Kopf.

Auf seiner Brust prangte ein rotes “S” auf gelbem Grund. Der Stil mag sich im Laufe der Jahrzehnte geändert haben, aber der Mann aus Stahl wurde immer in den gleichen Farben gezeigt: rot, gelb und blau.

Unheimliche Puppen

Ein Mädchen spaziert an der Hand ihrer Mutter die belebte Straße entlang, während es in der anderen Hand eine zerlumpte Puppe hält, die es achtlos über den Gehweg schleift. Als dein Blick auf die Puppe fällt, schleicht sich ein eigenartiges Gefühl bei dir ein. Für einen kurzen Moment scheint die Puppe ihren Kopf zu drehen und starrt direkt in deine Richtung.

Warum kommen uns Puppen oft so unheimlich vor? Liegt es an ihren leeren, emotionslosen Augen? An der verletzlichen Nähe zu einem arglosen Kind, das sie stets begleitet?

Puppen gibt es seit vielen Jahrhunderten. Ursprünglich fertigten Stammesfrauen sie aus Gräsern in Menschenform, um ihre kleinen Mädchen zu beschäftigen. Mit der Zeit entwickelten sich diese Spielgefährten weiter, wurden immer detailgetreuer und manchmal erschreckend lebensecht. Auch Jungen haben eine Vorliebe für Puppen, die sie natürlich Actionfiguren nennen. Doch hin und wieder scheinen diese Spielzeuge eine düstere Rolle im Leben eines Kindes zu spielen.

Jane und Missy
Jane und Missy

Im späten 19. Jahrhundert erhielt ein junges Mädchen namens Jane Bielawski eine Puppe als Geschenk. Für Jane, ein armes Kind, das in einem Mietshaus in New York lebte, wurde die Puppe schnell zu seinem ständigen Begleiter, den sie „Missy“ nannte. Doch was als unschuldige Freundschaft begann, nahm bald eine finstere Wendung. Mehrere von Janes Spielkameraden fielen grausamen Morden zum Opfer.

Als die Ermittlungen begannen, stellte sich heraus, dass Jane zufällig bei jedem einzelnen Tatort anwesend gewesen war. Die Behörden nahmen das Mädchen schließlich ins Verhör, woraufhin Jane in Panik verfiel und Missy beschuldigte. Sie behauptete, die Puppe sei für die Taten verantwortlich. Immer wieder versuchte sie, Missy loszuwerden, warf sie sogar aus einem Fenster im fünften Stock, doch die Puppe fand jedes Mal ihren Weg zurück.

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Comics – Ein Medium im Aufstieg

Comics verfügen seit jeher über spezifische Vorteile gegenüber anderen Medienformen – etwa ihre jahrhundertealte Tradition sowie ihre beinahe universelle Verbreitung. Die Annahme, dass Comics das kommende Jahrhundert dominieren könnten, lässt sich nur dann angemessen verstehen, wenn man anerkennt, dass sie bereits in früheren Jahrhunderten eine bedeutende Rolle gespielt haben, insbesondere in jenen Epochen, die vor der weitverbreiteten Alphabetisierung lagen.

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London after Midnight

Lon Chaney war ein Ausnahmetalent als Schauspieler, aber auch ein Meister der Maske. Er hob den Einsatz von Make-up im Film auf ein neues Niveau, indem er komplexe und transformative Looks schuf, die es ihm ermöglichten, eine beeindruckende Bandbreite an grotesken Charakteren zu verkörpern, darunter ikonische Rollen in Filmen wie Der Glöckner von Notre Dame, Das Phantom der Oper und Die unheiligen Drei. Sein berüchtigter Koffer, randvoll mit Schminkutensilien, Werkzeugen und Schnüren, wurde geradezu legendär.

Der grüne Mann

Der Grüne Mann ist ein Waldgeist, der seit Hunderten, vielleicht sogar Tausenden von Jahren in der Folklore verankert ist. Die Legende vom Grünen Mann stammt angeblich aus Europa, doch es gibt Geschichten und Belege dafür auf der ganzen Welt. Googelt man nach diesem Wesen, findet man eine Fülle von Informationen über seine Motive und Skulpturen, die in Kirchen in ganz Europa zu sehen sind. Doch hinter der Legende des Grünen Mannes steckt mehr.

Die ewige Dämmerung der „Twilight Zone“

Es beginnt immer gleich. Eine rauchige Stimme durchbricht die Stille. Sie ist ruhig, klar, beinahe beschwörend. Rod Serling tritt ins Bild – Anzug, Zigarette, ein Gesicht wie gemeißelt aus schierer Ernsthaftigkeit. Er spricht direkt zum Zuschauer, wie ein Gastgeber, der nicht ganz von dieser Welt ist, und lädt ein auf eine Reise in die fünfte Dimension. Eine Dimension, die nicht nur durch Raum und Zeit definiert wird, sondern durch das Staunen, den Schrecken und die große Frage: Was wäre, wenn?

Alfred Hitchcock: Der Fremde im Zug

Einer der berühmtesten psychologischen Kriminalfilme, die Hitchcock je gedreht hat, ist zweifellos „Der Fremde im Zug“ (Strangers on a Train), die Verfilmung des ersten Romans der Krimiautorin Patricia Highsmith, die 1951 in die Kinos kam. Auch wenn der Film im Laufe der Jahre von vielen Filmwissenschaftlern als Hitchcocks bahnbrechenden Filmen wie „Vertigo“ oder „Das Fenster zum Hof“ unterlegen eingestuft wurde, blieb die fesselnde Geschichte zweier Menschen, die sich in einem Zug treffen und über die Durchführung eines perfekten Mordes diskutieren, für Filmfans in aller Welt ein beliebtes Thema für Analysen und Debatten.

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