Die Gruft – H.P. Lovecraft

Die Gruft“ ist eine frühe Erzählung Lovecrafts, die sich von seinen folgenden stark unterscheidet. Im Juni 1917 soll er sie geschrieben haben, wie auch kurz darauf „Dagon“, eine seiner heute berühmtesten. Zu verdanken ist das William Paul Cook, einem Amateurjournalisten (Mitglied der UAPA und NAPA), der zudem ein großer Connaisseur unheimlicher und phantastischer Literatur war.

Die Familie des Vampirs

Die Familie des Wurdalak – Unveröffentlichtes Fragment eines Unbekannten ist eine Schauerromantische Erzählung des russischen Schriftstellers Alexei Konstantinowitsch Tolstoi, die von ihm 1840 in Französisch unter dem Titel La Famille du Vourdalak. Fragment inédit des mémoires d’un inconnu verfasst und erst 1884, nach seinem Tode, in der Zeitschrift Russki Westnik (Russischer Bote) in seiner Muttersprache veröffentlicht wurde. 1950 erschien sie dann in ihrer Originalversion.

E.T.: Ich habe ihn gefunden, er gehört mir!

Könnte auch ein kleiner niedlicher Hund sein, von dem da die Rede ist. Gemeint ist aber ein kleiner hässlicher Außerirdischer. Und bevor sich bei dem bösen Wort hässlich in dieser allgemeinen Schrecksekunde fatale Empörung breit macht, sei rasch beschwichtigt: E.T. ist zwar tatsächlich und nun wirklich keine Schönheit, aber so mit das Goldigste und Liebenswerteste, das die Filmindustrie, in persona Regie-Größe Stephen Spielberg, der Welt geschenkt hat.

Darren Aronofskys „mother!“

Am 5. September 2017 feierte dieses psychologisch herausragende transzendentale Drama Premiere. Es wurde bei den 74. Filmfestspielen in Venedig gezeigt. Am 14. September kam es zu uns in die Kinos. Nicht wenig Applaus, aber auch jede Menge Buh-Rufe hat es geerntet. Als misogyn oder platt-feministisch wurde es bewertet. Gar biblisch wurde es ausgedeuet.

Rot der Mond, tief die Nacht, so herrlich finster die Zeit

Der Vampir ist furchtlos in der Nacht, verborgen am Tag, verloren in der Ewigkeit. Stark, schön, grausam. Ein Träumer. Ein Alptraum. Ein Kind mit goldenen Puppenlocken. Ein stattlicher, schweigender Mann. Der bleiche Beau, der nebenan wohnt. Die Frau mit Haar wie Ebenholz, Haut wie Elfenbein. Der Krieger der Finsternis. Der Schatten am Fenster. Die Ausgeburt der Hölle. Faszination. Erotik. Wildheit. Versuchung. Der Sonderbare. Schreckliche. Herzlose mit Tränen in den Augen. Er weint um die Schönheit der Nacht und der Morgenröte.

Am Liebsten mag ich Monster

Dieses üppige Kunstwerk in Form einer großen Kladde in Softcoverversion, an dessen Skizzen, kindlichem Gekritzel, Portraits, Szenenbildern, die teils wie Radierungen wirken, Panels und Gemälden von real existierenden Gemälden ich mich kaum sattsehen konnte, ist zugleich ein mysteriös monströser Psychothriller, ein Familiendrama, ein Geschichtsepos, eine Coming-of-Age-Geschichte, wie auch ein düsterer Krimi. Es ist eine Hommage an die vergangene Ära der Horror-B-Movies, sowie der Pulpmagazine. Liniertes, gelochtes Ringbuch-Schreibpapier, Kugelschreiber, Blei- und Farbstifte waren dabei alles, was Emil Ferris brauchte, um diese düstere aber enorm bezaubernde Geschichte in die Welt zu heben. Alles Utensilien, die den tagebuchartigen Stil noch verstärken.

Das samtrote Sofa

Ich las die seltsame Geschichte einer jungen Frau, die völlig verwirrt an einem launigen Aprilabend im Jahr 1912 auf einem samtroten Sofa saß. Eigentümlich gekleidet war sie, wie es hieß, geradezu aufreizend in diesem engen Rock, der soeben noch die Knie bedeckte, diesem frechen kleinen Hut, dieser knappen weißen Bluse, unter der sich ihre wohlgeformten Brüste abzeichneten. Das Sofa stand in einem Schaufenster gleich neben der Werkstatt des Berliner Polsterers Paul Beckstein. Der Mann staunte nicht schlecht, als er die ungewöhnliche Fremde entdeckte, die dort einfach nur saß und wie hypnotisiert mit weit aufgerissenen Augen starrte, ohne sich erinnern zu können, wer sie war. Einzig das Sofa schien ihr vertraut zu sein. Sie sagte, sie hätte schon einmal auf ihm gesessen. Aber ansonsten hätte sie alles vergessen.

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