Der Talisman (Straub / King)

Es war die größte Zusammenarbeit innerhalb der Phantastischen Literatur, die es je gegeben hatte. So groß, dass die Verleger für die Werbung eine halbe Million auf den Tisch legten (was für 1984 eine gewaltige Zahl war). Die beiden besten Horrorautoren schreiben gemeinsam ein Buch. Natürlich dachte man an Bestsellerlisten, Filme, Fortsetzungen und so weiter. Am Ende war der Talisman zwar ein Bestseller, aber mit Filmen war es erst mal nichts. Das mag verwundern, wo doch wirklich jedes von King bekritzelte Taschentuch verfilmt zu werden scheint, aber Steven Spielberg sicherte sich die Filmrechte und gab dann bekannt, dass das Buch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verfilmbar sei. Jetzt aber deuten Gerüchte darauf hin, dass es nach dem Erfolg von ES vielleicht an der Zeit ist, das Projekt aus der Produktionshölle zu holen.

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Indiana Jones (Der legendäre Archäologe)

George Lucas ist einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der Popkultur. Unzählige Künstler hat er mit seiner Arbeit inspiriert, die seinen kreativen Kosmos mit neuen Geschichten, Szenarien und Figuren anreicherten. Über Star Wars muss man kein weiteres Wort verlieren, aber was ist mit Indiana Jones? Obwohl dieser Kanon naturgemäß kleiner ist als der von Star Wars, ist Indiana Jones eine epische Figur, die einen zeitlosen Reiz besitzt und eine Abenteuermythologie hinter sich weiß, die weit über die vier bekannten Filme hinausgeht. Von Comics und Büchern bis hin zu Videospielen und TV-Sendungen – die Welt von Indiana Jones ist voller mystischer Artefakte, exotischer Orte und gewagter Cliffhanger.

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Dennis Etchison (Hg.): Metahorror

Dennis Etchison tut gut daran, in seinem erfrischenden Vorwort die herausragende Rolle der kurzen Erzählung für den phantastischen Literaturbereich herauszuheben und merkt an, dass die Tendenz der Leser zum Roman eher plakativ und verlags-, das heißt marktgewollt ist. Tatsächlich sind Romane meist breitgewalzte, vormals gute Ideen – oder es sind mehrere Kurzgeschichten, die aneinandergekettet und hingepuzzelt werden.

Etchison lässt Tennessee Williams zu Wort kommen: Es kommt auf die Konzentration an. Das Furchtbare muss komprimiert dargestellt werden. Das hatte ähnlich bereits Edgar Poe gefordert und erläutert das in seinem hervorragenden Essays “The Poetic Principle” und “The Philosophy of Composition” mit der Einheitlichkeit des Effekts:

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