Jim Butcher: Sturmnacht (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 1)

Harry Dresden ist zweifellos einer der besten Detektive aller Zeiten. Dass er auch noch Magier ist, mag ihm dabei helfen, tut es aber nicht. Jim Butcher hat Harry ins Leben gerufen, ohne zu ahnen, dass er damit die beste und erfolgreichste Urban-Fantasy-Serie aller Zeiten zu Papier gebracht hat. Inzwischen wurde sie zigfach kopiert, und ein Ende ist nicht in Sicht.

Stephen King Re-Read: Drei

Während das erste Buch als Vorbereitung auf das, was folgen sollte, gelesen werden kann, beginnt Roland in “Drei” seine Reisegefährten zusammenzusuchen, quasi sein zweites Ka-tet (zum ersten werden wir in Band 4 alles erfahren). Das tut er nicht ganz aus freien Stücken, denn das allmächtige Ka, diese seltsame Schicksalsmacht, hat einen erheblichen Anteil daran. Ka schließt Zufälle zwar nicht aus, aber das eine vom anderen zu trennen ist fast unmöglich. Die Verbindung zwischen unserer und anderen Welten wird zwar schon in “Schwarz” angedeutet, beginnt aber erst hier wirklich imposant zu werden (und bekommt in Band 4 seinen endgültigen philosophischen Unterbau).

Alice (Das Wunderland)

Es war der 4. Juli 1862, als Lewis Carroll (in Wirklichkeit Charles Dodgson) – angeblich ein schüchterner und exzentrischer Mann, der Mathematik an der Oxford University lehrte, die drei kleinen Töchter seines Freundes Henry Liddell zu einer Bootsfahrt entlang der Themse mitnahm. Aus dem, was sich inzwischen aus seinen Tagebucheinträgen ableiten lässt, hat er sich spontan eine lustige und absurd ausgefallene Geschichte ausgedacht, um sie zu unterhalten. Dieser Tag ging in die Literaturgeschichte ein.

Die sieben Tore der Hölle

Habt ihr euch jemals gefragt, ob der Eingang zur Hölle auf der Erde existieren könnte? Und wenn ja, wo wäre er, und wie würde er aussehen? Heute führe ich euch durch die Sieben Pforten der Hölle…

Es gibt eine ganze Reihe von angeblichen Portalen zur Unterwelt; man erzählt sich Geschichten über geheimnisvolle Treppen, Höhlen und Vulkane, aber mein Favorit sind die Sieben Tore der Hölle.

The Stranger Times / C.K. McDonnell

Gleich vorweg: McDonnell hat hier ein dickes Eisen im Feuer. Dieser dunkle Humor, gepaart mit dem Seltsamen und dem Wunderbaren, mag oberflächlich betrachtet in die Fußstapfen von Terry Pratchett und Douglas Adams treten und andere an Ben Aaronovitchs „Die Flüsse von London“ erinnern, aber das ist nur eine ungefähre Markierung. McDonnells Ansatz und Weltenbau ist ein ganz anderer, nämlich der, dass die Realität seltsamer und fremdartiger sein kann als jede Fiktion.

100 Jahre Hercule Poirot – Das fehlende Glied in der Kette

Mit zwei Milliarden Büchern, die in über 100 Sprachen übersetzt wurden, ist Agatha Christie die unangefochtene Königin des Kriminalromans, die weltweit meistverkaufte Romanautorin und die wohl erfolgreichste weibliche Bühnenautorin aller Zeiten. Im Oktober 2020 jährte sich die Veröffentlichung ihres ersten Romans “Das fehlende Glied in der Kette” zum 100ten Mal, und damit auch das Erscheinen des legendären Hercule Poirot, des kleine Mannes mit dem tadellos gepflegten Schnurrbart, der mit Hilfe seiner  „kleinen grauen Zellen“ jedes Verbrechen lösen konnte. 

Zombies – Voodoo oder Wissenschaft?

Obwohl George Romeros Film “Die Nacht der lebenden Toten” aus dem Jahr 1968 oft als der erste moderne Zombiefilm bezeichnet wird, entstand der erste Zombiefilm fast 40 Jahre zuvor unter dem Titel “White Zombie” mit Béla Lugosi als bösem Voodoo-Priester in Haiti. In all den Jahren sind nur eine Handvoll Zombiefilme zu ihren haitianischen Ursprüngen zurückgekehrt – allen voran “Schlange und Regenbogen”.

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