Das Buch der Fälscher / Charlie Lovett

Charlie Lovetts Roman „Das Buch der Fälscher“ erzählt eine Geschichte, die Buchliebhaber direkt ansprechen wird. Die fesselnde Handlung ist eine Art geisterhafte Liebesgeschichte, die nicht nur durch die schmerzhaften Neurosen ihres Protagonisten Peter Byerly bereichert wird, eines Mannes, der – als wir ihm begegnen – tief in der Trauer über den Tod seiner Frau Amanda etwa neun Monate zuvor steckt.

Federgrab / Samuel Bjørk

Ein ortsansässiger Botaniker stößt auf die Leiche eines Teenagers, der anscheinend Teil eines rituellen Mordes war. Die Leiche des Mädchens liegt auf einem Bett aus Eulenfedern und in einem Pentagramm aus Kerzen. Zusätzlich zu ihrem Mordfall haben Munch und Mia Krüger mit persönlichen Dramen zu kämpfen. Munch muss feststellen, dass seine Ex-Frau im Begriff ist, wieder zu heiraten. Mia wurde kürzlich vom Dienst suspendiert und ist psychisch nicht in der Lage, den Tod ihrer Schwester Sigrid zu verarbeiten und denkt darüber nach, sich das Leben zu nehmen. Munch gelingt es, Mia zurück in sein Team zu holen, um diesen Fall zu lösen, denn er weiß, dass ihre besonderen Fähigkeiten erforderlich sind, um den Mörder zu finden.

Jim Butcher: Wolfsjagd (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 2)

Wir kommen heute zum zweiten Teil der beliebtesten und wahrscheinlich besten Urban Fantasy-Serie der Welt. (Hier gehts zu Teil 1 – Sturmnacht). Es geht um die dunklen Fälle des Harry Dresden, im Original Dresden-Files. Der Titel: Full Moon, bei uns: Wolfsjagd. Blanvalet legt die Bände, die bei uns nie vollständig erschienen, wieder neu auf – und das ist ein echter Glücksfall. Auch wenn man ganz leicht in die Serie reinkommt, empfiehlt es sich doch, am Anfang anzufangen.

Stephen King Re-Read: Der Turm

Stephen King begann 1970 mit dem Schreiben dieser Reihe, als er noch ein unglaublich ehrgeiziger Schriftsteller war. Während er noch die Universität von Maine besuchte, schrieb er die ersten Kapitel des ersten Buches. Das Projekt kam allerdings nicht so schnell voran, da zwischen einigen Büchern 6 Jahre Abstand lagen. 1999, kurz nach seinem beinahe tödlichen Unfall, widmete King seine ganze Aufmerksamkeit der Vollendung der sich lange hinziehenden Serie. Er vollendete die letzten drei Bücher der Reihe sehr schnell. Diese Romane sind von wahrer erzählerischer Magie erfüllt, fesselnd und immer wieder überraschend. Aber sie sind ein guter Abschluss dieser großen Geschichte, von der King glaubte, dass er sie nie beenden könnte.

Die Ernte des Bösen / Robert Galbraith

Zunächst einmal muss ich sagen, dass Blue Oyster Cult einer meiner Lieblingsbands ist, die viele aufgrund ihres Songs “Don’t fear the Reaper” kennen dürften. Das vorliegende Buch ist im Original nach einem anderen Song benannt: “Career of Evil“, von einem der besten Alben aller Zeiten, dem 1974 erschienenen “Secret Treaties“. Übersetzt wird daraus “Die Ernte des Bösen”, aber wider Erwarten habe ich daran überhaupt nichts auszusetzen. Erschienen ist das Buch im Februar 2016 bei Random House und es ist nicht nur nach einem Blue Oyster Cult Song benannt, sondern jedes Kapitel auch mit einer Textzeile aus ihrem Werk überschrieben.

Mord im Handgepäck / Elizabeth C. Bunce

Dieses Buch hat einfach alles. Der Schauplatz ist wunderbar lebendig, und die Geschichte liefert überzeugende Gründe für ein zwölfjähriges Mädchen, sich in eine kriminalistische Untersuchung einzumischen. Tatsächlich wollen Myrtles Vater, ihre Tante Helena und Miss Judson, dass sich die junge Detektivin von den vergangenen Ereignissen erholt. Ihr wird sozusagen ein Urlaub aufgedrängt, den sie weder will noch braucht. Und hier kommt eine der beliebtesten Utensilien des Kriminalromans aus alten Tagen ins Spiel: Die Eisenbahn.

Das Lied des Blutes / Anthony Ryan

Anthony Ryans “Lied des Blutes” kommt also im Hardcover (und natürlich im Paperback); es stellt den Auftakt zu einer großartigen Geschichte, die zwar zu Beginn kein Spektakel abfeuert, dafür aber herausragend erzählt ist. Die Serie hat noch einen weiteren Ableger, einen Zweiteiler, der “Rabenklinge” genannt wird und der ebenfalls bereits vollständig in der Hobbit-Presse vorliegt.

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