V wie Vendetta

Ein ganzes Land steht unter offensichtlicher Massenüberwachung durch die eigene Regierung. Politische Experten hetzen im Fernsehen gegen “Immigranten, Homosexuelle und Minderheiten”. Terrorismus ist eine subtile, aber allgegenwärtige Bedrohung; das Wort schwebt über den Köpfen der Menschen, egal wo sie leben. Die Maske von Guy Fawkes, einst eine obskure Anspielung, wird zum Symbol für Gerechtigkeit in einer Gesellschaft, die zu lange zu viel Korruption an der Spitze erlebt hat.

Donald Duck (Jeder ist eine Ente)

Walt Disney entlehnte den Namen Donald Ducks von der australischen Cricket-Legende Donald Bradman. Zumindest ließ er sich wahrscheinlich davon inspirieren, als er in einer Zeitung davon las, dass Bradman, der im Jahre 1932 mit seinem Team durch Nordamerika tourte, ohne einen einzigen Punkt bei einem Spiel gegen die New York West Indians als Schlagmann ausschied.

Die fabelhafte Hasenpfote

Hier haben wir also die erste Geschichte von Carl Barks vorliegen, die er sowohl selbst geschrieben als auch gezeichnet hat. (Die Story zu „The Victory Garden“, mit der die Barks-Zehnseiter-Ära beginnt, wurde ihm nämlich noch von Western Publishing zugeschickt.) Barks war mit „Die fabelhafte Hasenpfote“ („The Rabbit’s Foot“) am 23. Dezember 1942 fertig, erschienen ist sie aber erst im Mai des darauffolgenden Jahres.

Comicversum

Derzeit lese ich weniger Bücher als früher. Das hat hauptsächlich mit meiner Hingabe und Forschertätigkeit in der Welt des COMICVERSUMS zu tun – eine Beschäftigung, die eifersüchtig über etwaige Nebenbuhler wacht.

Banal könnte man meine Obsession umschreiben mit einem Satz: “Fast 50jähriger Nerd liest gerne Superheldencomics und tauscht sich mit seinen ebenso nerdigen Freunden lebhaft darüber aus.” Wenn es so wäre, würde ich mein “Hobby” vielleicht verschämt in einem Nebensatz erwähnen. Aber das COMICVERSUM ist anders, anspruchsvoller, vielschichtiger und… ermöglicht auch spirituelle Erfahrungen.

Junji Ito

Katzen und die Gesellschaft hielten ihn ab. Junji Ito arbeitete für acht Jahre vornehmlich an Manga und Illustrationen über diese beiden Themen. Und vernachlässigte sein eigentliches Genre: Horror. Er setzte sich trotzdem wieder an ein Storyboard, reichte es bei seinem Verlag ein. Sein Redakteur zweifelte. Dann zweifelte Ito. Er überarbeitete die Geschichte. Am Ende war … Weiterlesen

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