Micky Maus – Die Ikone der Popkultur

Micky Maus gehört sicherlich zu den bekanntesten popkulturellen Persönlichkeiten der Geschichte. Seit seiner Einführung im Jahre 1928 ist Disneys legendäres Wahrzeichen in ausschließlich allen Medien und Variationen zu haben. Künstler von Saul Steinberg bis Andy Warhol haben ihn gefeiert und kritisiert. Für manche ist die Micky Maus sogar der Comic-Charakter schlechthin. Auch wenn in den vergangenen Jahrzehnten der Stern etwas zu verblassen scheint, wäre es noch untertrieben, hier einfach nur von einer Erfolgsgeschichte zu sprechen.

Moon Knight – Die Faust des Mondgottes

Moon Knight © Marvel
Moon Knight © Marvel

Die von Doug Moench und Don Perlin erschaffene Figur des ehemaligen CIA-Agenten Marc Spector erschien erstmals im August 1975 in der Ausgabe 32 der Serie „Werewolf by Night“, wo er von einer Gruppe korrupter Geschäftsleute aus Los Angeles, die sich das „Comitee“ nennen, und die aus irgendeinem Grund die Kontrolle über einen Werwolf übernehmen wollen, als Söldner Moon Knight angeheuert wurde, um den titelgebenden Werwolf alias Jack Russel zur Strecke zu bringen.

Auf jeden Fall fühlte sich Moon Knight nach der Gefangennahme von Jack und dem Erhalt des Kopfgeldes von 10.000 Dollar mies, weil ihm klar wurde, dass er im Grunde nur einen Menschen an ein paar böse Jungs verkauft hatte, also wandte er sich gegen das Comitee und befreite den Werwolf…

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Hulk – Der Mann, der nicht wütend sein darf

Hulk, Marvel
Hulk, Marvel

Im Mai 1962 wurde die erste Ausgabe von The Incredible Hulk veröffentlicht. Bereits auf der zweiten Seite begegnet den Lesern Bruce Banner: schüchtern, blass, mit gebeugter Haltung und in einen weißen Laborkittel gehüllt, der ihn kleiner und verletzlicher erscheinen lässt, als er tatsächlich ist. Wenige Seiten später, nach der Explosion der Gammabombe, tritt das „Andere“ zum ersten Mal in Erscheinung: massig und grau (die grüne Hautfarbe kam erst ab der zweiten Ausgabe), mit winzigen Augen und einer ungebändigten Wut, die jeglicher Sprache entbehrt. Diese erste Verwandlung ist bereits eine Konfrontation. Von Beginn an geht es hier um die zentrale Frage: Was geschieht mit einem Menschen, dem beigebracht wurde, seine Gefühle zu unterdrücken?

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Supergirl – Die Cousine des Stählernen

Supergirl ist eben nicht die weibliche Kopie von Superman. Schon alleine die Tatsache, dass sie eigentlich älter ist als ihr ikonischer Cousin, bringt eine interessante Wendung mit sich. Und dennoch wurde sie über Jahre hinweg auf die Rolle einer Randfigur reduziert. Es ist die Chronik einer Heldin, die immer wieder (metaphorisch) sterben musste, um dann vergessen und erneut ins Leben gerufen zu werden, bis man endlich erkannte, welche Strahlkraft sie wirklich besitzt.

Spirou – Der Page im roten Kostüm

Als Franquin den Comic Ende der 1940er Jahre von Joseph („Jijé“) Gillain übernahm, begann er, längere Geschichten zu entwickeln. Jijé hatte die Figur von Spirous bestem Freund Fantasio eingeführt, aber Franquin erweiterte das Spirou-Universum beträchtlich. Neben dem aufbrausenden Fantasio führte er den exzentrischen Wissenschaftler Graf von Rummelsdorf, die abenteuerlustige Reporterin Steffani und – am bekanntesten – das langschwänzige, tigerähnliche Dschungeltier Marsupilami ein.

Batman – Der dunkle Ritter

Die Erzählung von Batman hat sich längst zu einem modernen Mythos entwickelt. Der junge Bruce Wayne wird Zeuge der brutalen Ermordung seiner Eltern und schwört, das Verbrechen zu bekämpfen. Getrieben von diesem Ziel, widmet er sein Leben der Selbstdisziplin. Er meistert nahezu sämtliche Kampfkünste, eignet sich wissenschaftliche Expertise an, wird ein brillanter Detektiv und stellt sich den zahlreichen Bedrohungen, die seine Heimatstadt Gotham City heimsuchen, eine Stadt, die mittlerweile genauso ikonisch ist wie der Dunkle Ritter selbst.

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