Der Hexer von Salem
Weltbild/Wolfgang Hohlbein

Hier beginnt die Vorgeschichte zu Wolfgang Hohlbeins ehemaliger Heftromanserie “Der Hexer von Salem”, die vom 16. April 1985 bis zum 17. Februar 1987 im Bastei-Verlag lief. Bevor es zu der eigenen Serie kam, wurden bereits 8 Romane im “Gespenster-Krimi” veröffentlicht (die dann ab dem zweiten Band der kompletten Weltbild-Ausgabe in 24 Bänden folgen). Später wurde die ganze Serie von Hohlbein noch einmal überarbeitet und es ging im Taschenbuch weiter.

Hohlbein hat erst 1990 den eigentlichen Beginn der Geschichte veröffentlicht. In diesem Prequel treffen wir Robert Craven nur am Rande an, denn er ist dort erst drei Jahre alt. Hauptakteur ist demnach dessen Vater, Roderick Andara.

Etwas zur Namensgebung: Der Name “Andara” ist ein Begriff aus der Welt der Kristalle. Besser gesagt handelt es sich dabei um Lava-Glas, genauer: um einen vulkanischen Obsidian. Gefunden wurden diese Steine im Gebiet der Choctaw-Indianer in Nordkalifornien, die ihnen besondere Heilkräfte nachsagen. Das interessanteste Phänomen der Steine dürfte sein, dass sie ihre Farben verändern können. Der altgermanische Vorname “Roderick” ist ebenfalls gut gewählt. Einige legendäre und historische Persönlichkeiten trugen ihn. Dass Wolfgang Hohlbein sich von dem 1983 erschienenen SciFi-Abenteuer “Roderick” von John Sladek hat inspirieren lassen, ist ebenfalls nicht ausgeschlossen, gehört das Buch doch zu den 100 besten Romanen der Science-Fiction, und es tauchen, wie in der Folge noch zu sehen ist, nicht wenige bekannte oder verdrehte Namen in der ganzen Geschichte auf (Bella Lugosi ist ein Beispiel; bei Hohlbein ist er eine Sie und seine Gastgeberin in Arkham und natürlich nicht der zukünftige Dracula-Darsteller).

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