Episode #11: Kai Meyer – Das zweite Gesicht

Die Stummfilmwelt der Zwanziger Jahre, Schemen zwischen Licht und Schatten.
Als die Diva Jula Mondschein stirbt, übernimmt ihre Schwester Chiara deren letzte Rolle. Chiara treibt durch ein Berlin, in dem die Schrecken der Leinwand nach der Wirklichkeit greifen. Hinter den Samtvorhängen feiner Salons findet sie Ausschweifungen und Geisterglauben. Im Armenviertel erbricht ein Medium menschliche Knochen. Und ein Regisseur träumt davon, sein Publikum in den Sitzen zu versteinern. Spukgestalten und Doppelgänger, Menschenzucht und Größenwahn sind Vorboten eines Grauens, das alle Phantome des Films übertreffen wird.

Kai Meyer: Klammroth

Man hätte es damals an ein paar kleinen Augenfälligkeiten bemerken können. Da ist einmal der Name: Isa Grimm. Es ist nicht schwer zu erraten, dass dies ein Pseudonym ist, sogar ein gutes – und das in zweifacher Hinsicht. Zum einen referiert das Pseudonym auf Isegrim, den Wolf. Dann aber ist “Grimm” ein tatsächlicher Nachname, nicht … Weiterlesen Kai Meyer: Klammroth

Kai Meyer: Das zweite Gesicht

Die Jahrhundertwende als künstlerischer Ausdruck Die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert war aus künstlerischer Sicht eine der fruchtbarsten und interessantesten überhaupt, und eine der letzten Keimquellen der deutschen Phantastik. Motive der Spätromantik wurden hier mit modernen Facetten versehen und ein roter Faden dieser literarischen Entwicklung war eindeutig zu erkennen. Doch der Aufbruch war nicht … Weiterlesen Kai Meyer: Das zweite Gesicht

Gute Tinte: Aus dunklen Federn

Guter Stoff , gute Leute. Und immer wieder gut zu wissen, dass wir natürlich mehr über ein Buch zu sagen haben. Auch, wenn es so herrlich einfach wäre, alles mit einem zufriedenen Kopfnicken auf den einen Punkt bringen zu können, auf den es ankommt: Lesen lohnt! Der nunmehr zweite Band Aus dunklen Federn liegt uns … Weiterlesen Gute Tinte: Aus dunklen Federn

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