Harry Potter als Horrorthriller

Pulp Matters Geschrieben von Pulp Matters #, #
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Die Harry-Potter-Reihe von J.K. Rowling hat die Fantasy-Welt im Sturm erobert. Die Bücher haben Leser aller Altersgruppen in ihren Bann gezogen, die sich einig sind, dass es sich um eine Fantasy-Serie handelt. Doch wenn man genauer hinschaut, erkennt man, dass Harry Potter eigentlich mehr Horror als Fantasy ist.

Natürlich gibt es viele Fantasy-Elemente in der Serie, wie Zauberer, Drachen und magische Gegenstände, aber es gibt auch viele Horror-Elemente, die die Serie zu einer spannenden und gruseligen Geschichte machen.

Schon im ersten Band wird uns Voldemort vorgestellt, der ultimative Bösewicht. Er ist nicht nur ein mächtiger und skrupelloser Magier, sondern ein wahres Monster, das vor nichts zurückschreckt, um seine Pläne zu verwirklichen, auch nicht vor dem Mord an Unschuldigen und dem Verrat an seinen eigenen Gefolgsleuten. Voldemort hat keinen Respekt vor dem Leben und nutzt die dunkelsten Formen der Magie, um seine Feinde zu vernichten. Das macht ihn zu einem schrecklichen Gegenspieler. Das allein würde ihn noch nicht zu einem Horror-Charakter machen, aber es gibt noch mehr. Die Serie ist voll von traditionellen Horror-Elementen. Es gibt Gespenster, verhexte Häuser und finstere Kreaturen, die nur einige Beispiele für klassische Horror-Themen sind.

Umformulieren: Der Verbotene Wald ist ein Ort des Schreckens, an dem viele gefährliche Kreaturen lauern und unheimliche Geheimnisse verborgen sind. Die Serie nutzt Geister, wie den fast kopflosen Nick und die Maulende Myrte, um eine gruselige Atmosphäre zu erzeugen.

Ein weiterer Aspekt der Serie, der für Gänsehaut sorgt, ist die Präsenz der Dementoren, Kreaturen, die sich vom Glück ihrer Opfer ernähren und sie in tiefe Hoffnungslosigkeit stürzen. Die Beschreibung der Dementoren und ihrer Wirkung auf Harry und seine Freunde ist sehr beunruhigend. Die Tatsache, dass diese Kreaturen als Wärter in einer Schule eingesetzt werden, zeigt, wie bedrohlich die Situation für die Charaktere ist.

Übrigens sind die Dementoren wirklich angsteinflößend. Ihr Aussehen mit den fauligen, verwesten Körpern und den Kapuzenmänteln ist genug, um jeden Charakter zu erschrecken. Die Tatsache, dass sie ihren Opfern das Glück rauben und sie in tiefe Hoffnungslosigkeit stürzen, ist ein sehr beängstigendes Konzept. Die Idee, dass die eigenen Gefühle von einer Kreatur verzehrt werden können, ist ein häufiges Horrorelement, und die Dementoren repräsentieren dieses Element perfekt.

Außerdem sind die Dementoren ein Symbol für Tod und Verfall. Ihre Anwesenheit wird oft mit dem Tod eines geliebten Menschen in Verbindung gebracht, denn Harry begegnet ihnen erstmals nach dem Tod seiner Eltern. Die Vorstellung, mit der physischen Verkörperung des Todes konfrontiert zu werden, ist ein gängiges Horrorthema, und die Dementoren verkörpern diese Vorstellung auf besonders erschreckende Weise.

Die Dementoren sind nicht nur die schrecklichsten magischen Wesen, die es gibt, sondern auch die Wächter des Zauberergefängnisses Askaban . Das zeigt, wie gefährlich und grausam sie sind. Wer in Askaban eingesperrt ist, muss nicht nur die Kälte, die Finsternis und die Traurigkeit ertragen, die die Dementoren verbreiten, sondern auch die Angst vor ihrem schlimmsten Angriff: dem Kuss des Dementors. Dabei saugen sie ihrem Opfer die Seele aus dem Mund und lassen es als leere Hülle zurück. Harry Potter war diesem Schicksal nur knapp entkommen und hat deshalb das wahre Gesicht der Dementoren gesehen: ein leeres, menschenunähnliches Antlitz mit schorfigen Augenhöhlen.

Auch sind sie ein Symbol für die Dunkelheit und das Böse, das in der Welt von Harry Potter lauert. Sie sind ein Beweis dafür, dass es dunkle Kräfte gibt, die die Zaubererwelt bedrohen. Dieses Thema ist typisch für das Horror-Genre, und die Dementoren verstärken das Gefühl des Grauens und der Gefahr, das die Reihe durchzieht. Neben den Dementoren gibt es auch andere Aspekte des Todes, des Verlusts und der Trauer, die in Harry Potter behandelt werden. Der Tod von Cedric Diggory und Sirius Black ist besonders tragisch; beide tragen zum allgemeinen Klima der Angst und der Hoffnungslosigkeit bei, ebenso wie die Frage nach dem Leben nach dem Tod und dem Schicksal der Seelen.

Um also die These zu verteidigen, dass Harry Potter ein Horrorthriller ist, kann man auf die Rolle der Dementoren als eines der schrecklichsten Elemente der Reihe verweisen. Sie sind nicht nur furchteinflößende Kreaturen, sondern auch ein Hinweis auf die tieferen Konflikte und Herausforderungen, denen sich Harry und seine Freunde stellen müssen.

Die Serie enthält natürlich nicht nur Voldemort als furchterregenden Bösewicht, sondern auch andere Charaktere, die Angst und Schrecken verbreiten. Bellatrix Lestrange, Dolores Umbridge und Fenrir Greyback sind einige Beispiele für solche Bösewichte. Sie leben in derselben Welt wie Harry und seine Freunde, was die Bedrohung noch realistischer macht.

Obwohl die Serie kein typischer Horror ist, hat sie genug gruselige Elemente und Themen, um als Horrorgeschichte zu gelten.


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Pulp Matters

Über Pulp Matters

Redakteur im Phantastikon. Spezielle Dienste im Rahmen der Legalität. Fachmann für Rotz und Wasser.

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