Re-Animator – Wenn Tote nicht tot bleiben

1921 schrieb H.P. Lovecraft eine Kurzgeschichte mit dem Titel „Herbert West-Reanimator“ für eine Zeitschrift namens Home Brew. Sie handelt von zwei Medizinstudenten, unserem Erzähler und seinem Kommilitonen Herbert West, der vom Leben nach dem Tod fasziniert ist. Sein Ziel ist es, einen menschlichen Körper zu reanimieren und eine bewusste Reaktion zu erhalten, und hoffentlich etwas über den Ort zwischen Leben und Tod zu erfahren.

Mary Shelleys Frankenstein: Der missverstandene Roman

Zwischen Mary Shelleys Originalroman Frankenstein von 1818 und den zahllosen Filmen, die davon inspiriert wurden, besteht ein himmelweiter Unterschied. Selbst Kenneth Branaghs Verfilmung von 1994 fügt Shelleys Originalvision viel hinzu und nimmt dabei einiges weg. Der Titel mag zwar Treue zum Original signalisieren, aber am Ende wird Shelleys Buch mit dem Beil bearbeitet, und es wird verzweifelt versucht, die verschiedenen Teile zu einem kohärenten und lebendigen Ganzen zusammenzufügen. Das Ergebnis ist, wenn schon nicht ein Monster, so doch zumindest ein monströses Durcheinander.

Bilbo Beutlin – Hin und wieder zurück

Man könnte aus Tolkiens Kosmos sehr viele Heldenfiguren aufführen, die sich in die populäre Kultur eingeschrieben haben (und ich bin mir sicher, der ein oder andere wird auch noch auftauchen), allerdings stellt sich die Frage nach jener Figur, die auf einer Liste wie dieser unentbehrlich ist. Gandalf zum Beispiel ist nicht der Prototyp der weisen, väterlichen Zauberer des Fantasy-Genres, er hat seine Quelle in Merlin. Mit Bilbo allerdings schuf Tolkien den Vertreter einer Rasse, die völlig originell zu nennen ist.

Smoke City – Zwischen Heist-Thriller und Fantastik

Wenn sich düstere Gassen im Nebel verlieren, Gangster mit mysteriöser Vergangenheit auf übernatürliche Mächte treffen und ein Raubzug zur Reise ins Herz einer verkommenen Stadt wird, dann ist man in Smoke City angekommen. Das zweiteilige Comicwerk mit dem gleichen Titel stammt von dem französischen Duo Mathieu Mariolle (Autor) und Benjamin Carré (Zeichner) und ist ein stilistisch wie erzählerisch markantes Werk des frankobelgischen Comics der späten 2000er Jahre.

Die sieben Tore der Hölle

Habt ihr euch jemals gefragt, ob der Eingang zur Hölle auf der Erde existieren könnte? Und wenn ja, wo wäre er, und wie würde er aussehen? Heute führe ich euch durch die Sieben Pforten der Hölle…

Es gibt eine ganze Reihe von angeblichen Portalen zur Unterwelt; man erzählt sich Geschichten über geheimnisvolle Treppen, Höhlen und Vulkane, aber mein Favorit sind die Sieben Tore der Hölle.

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