Teufelsjagd mit Sternen: Wilfried A. Hary im Interview

Mein erster Horror-Roman erschien übrigens 1975: W. A. Travers: „In den Klauen des Dämons“ (Vampir-Horror Nr. 97), Pabel-Verlag.

Ich war danach gleich in mehreren SF-Reihen und Horror-Reihen tätig. Betreffend SF zum Beispiel: GEMINI-SF, Martin Kelter-Verlag, als W. A. Hary und W. A. Travers, TERRA ASTRA, ATLAN, Pabel/Moewig-Verlag, als Wilfried Hary, ERDE 2000, Marken-Verlag, als W. A. Travers, DIE TERRANAUTEN, Bastei-Verlag, als Erno Fischer etc. pp… Mitarbeiter war und bin ich auch in vielen anderen Reihen, außerhalb der Science Fiction und der Mystery: Insgesamt erschienen unter einigen meiner Pseudonyme inzwischen weit über 500 Romane und einige Sachbücher.

Keine Menschenseele: Faye Hell im Interview

Seit ihrer frühesten Kindheit ist Faye vom Bösen fasziniert. Im Alter von elf Jahren schreibt sie ihre erste Horrorgeschichte. Eltern und Lehrer sind sich sicher: Das ist nur eine Phase, das vergeht. Doch es ist alles andere als eine Phase und vergeht erst recht nicht, viel eher verfeinert sich ihr Hang zum Diabolischen und nimmt professionelle Züge an. Seit 2007 ist sie Redakteurin des VIRUS Magazins (unter dem Namen Lili Marlene), dort verfasst sie vorrangig Rezensionen zu Horrorfilmen abseits des Mainstreams. In ihrer schriftstellerischen Arbeit verbindet sie subtiles Grauen mit expliziter Gewalt und Obszönität. Ein Leben ohne Horror, das ist für Faye undenkbar.

Die Kunst der brutalen Prosa: Ein Interview mit Mark Lawrence

Mark Lawrence ist der Autor der Fantasy-Reihe THE BROKEN EMPIRE (dt. Prinz der Dunkelheit, König der Dunkelheit, Kaiser der Dunkelheit – die Bände liegen seit Juni 2014 komplett vor; Red.). Die Bücher sind im gleichen Ton verfasst, den man auch von Joe Abercrombie oder George R.R. Martin kennt. Darin geht es um eine düstere Darstellung des Prinz Honorius Jorg Ancrath, Spross einer Adelsfamilie, die sich geschworen hat, eines Tages die Bereiche unterschiedlicher Königreiche zu einem einzigen zusammenzufassen. Die Prosa, die man darin vorfindet, ist wie ein Schlag in die Magengrube – deutlich, einfach und eindrucksvoll. Lawrence meidet sie traditionell blumige Ausdrucksweise seiner Vorgänger, stattdessen vermittelt er mit einfacher Sprache ohne Umschweife die harte Realität.

Erst krieg ich Dich, dann fress ich Dich!

Ich hatte schon als Kind immer Angst davor, nicht schnell genug zu sein. Zu langsam für den schwarzen Mann. Den Bi-ba-butzemann. Den Bullemann. Buhmann. Kornmann. Wassermann. Ich hatte auch Angst davor, auf der Aschenbahn überholt zu werden. Dass ich beim Völkerball auf dem Feld erstarren und tödlich getroffen würde. Als Letzte eine Treppe hinauf zu steigen. Zu stolpern, wenn andere schreiend fliehen.

Die „Seltsame Geschichte“

Wir hören in letzter Zeit viel über die steigende Popularität der Weird Fiction.(Anm. Ich behalte hier die Originalbezeichnung bei, weil der Begriff in seiner eigentlichen Bedeutung nicht ins Deutsche übertragen werden kann, ohne fälschlich behandelt zu werden. Die häufigen und gebräuchlichen Übersetzungsfehler „Literatur der Angst“, „Unheimliche Literatur“ usw. führen hierbei nur in eine Sackgasse.)

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