Ein Toast auf Edgar Allan Poe

Zu Jahresbeginn ist der Himmel in Baltimore stets bewölkt, es ist kalt, und Schnee perlt aus einem dunklen Himmel. Im Schrank hängt eine nicht zu verachtende Garderobe, aber das darf es heute nicht sein, heute hat der etwas abgetragene Mantel seine große Stunde. Auf dem Kaffeetisch liegt ein Band der von James Albert Harrison herausgegebenen siebzehn Bände umfassenden Reihe der Complete Works of Edgar Allan Poe von 1902.

Die Nacht senkt sich schnell, es ist die perfekte Bühne für einen namenlosen Mann, der sich wie jedes Jahr am 19. Januar in einer frostigen Nacht aufmacht, um auf dem alten Westminster-Friedhof drei Rosen und eine Flasche Cognac auf das Grab der berühmten Gedenkstätte zu legen. So geheimnisvoll wie der Unbekannte er gekommen ist, verschwindet er auch wieder. Vielleicht ist sein Kopf angefüllt mit Gedichten, die einen unglaublichen Klang besitzen, wenn man sie laut ausspricht. Wie Zaubersprüche, nur noch wirksamer.

Once upon a midnight dreary, while I pondered, weak and weary…
Mitternacht umgab mich schaurig, als ich einsam, trüb und traurig…

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Das Irrlicht

Die britischen Inseln pulsieren geradezu vor geheimnisvollen Geschichten. Von den schroffen Klippen Englands bis zu den Nebeln der schottischen Highlands, von den sanften Hügeln von Wales bis zu den grünen Tälern Nordirlands – überall wispern Legenden, flüstern Geister, tanzen Schatten in der Dämmerung.

Unter all den Mysterien, die in den alten Chroniken verweilen, gibt es eines, das wie ein flackernder Funke durch die Zeiten springt: das Irrlicht. Sein Name variiert von Land zu Land, doch sein Wesen bleibt dasselbe – ein Licht in der Dunkelheit, ein Versprechen oder eine Warnung, ein Spiel der Natur oder ein Ruf aus dem Jenseits. Besonders im Vereinigten Königreich kennt man es als Will-o‘-the-Wisp, als das unstete Flackern, das Wanderer lockt und sie ins Ungewisse führt. Trotz regionaler Unterschiede gibt es einige wiederkehrende Merkmale, die in vielen dieser Erzählungen zu finden sind.

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Die Blutlust der Elizabeth Bathory

Im Abendlicht bog sich das nur schemenhaft zu erkennende Gebäude in die Länge. Das im Nebel liegende Anwesen selbst verlor sich im Nichts der Karpaten. Der Horizont wurde beherrscht von einer drohenden, schwerfälligen Masse unbestimmter Formen, die kaum mehr von einer vergeblichen Sonne durchdrungen werden konnte. Jahrmillionen alte Berge bissen in das weiche, fahle Himmelsfleisch und bildeten einen Klumpen konzentrierter Bösartigkeit.

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Cäsar und das mysteriöse Licht

Nur wenige Biografien haben die Geschichte so sehr in ihren Bann gezogen wie das Leben des großen Julius Cäsar. Eine der wichtigsten Schlachten in der Karriere des Generals und späteren Diktators war die Schlacht von Pharsalus, in der er einen überwältigenden Sieg über seinen Erzrivalen Pompejus im römischen Bürgerkrieg errang. Viele Historiker übersehen jedoch einen recht merkwürdigen Vorfall, der sich am Morgen der Schlacht ereignete und von dem der Historiker Plutarch berichtet:

„Dann, während der frühen Morgenwache … loderte ein großes Licht über [Caesars] Lager auf, und eine brennende Fackel erhob sich aus diesem Licht und fiel auf Pompejus‘ Lager… „

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Horrorgeschichten und Krimis liegen sich in den Armen

Journal

Nach fast zwei Jahrzehnten und einem halben Dutzend Büchern, die sich mit verschiedenen Aspekten des Horrors und des Übernatürlichen beschäftigten, habe ich einen Schritt nach rechts gemacht und einen Kriminalroman mit dem „Titel Blood Standard“ geschrieben. Warum ein solcher Sprung? Besorgte langjährige Leser haben mich gefragt, ob ich den Bereich des Horrors ganz verlassen würde. Meine Antwort? Ganz und gar nicht. Die Tür, die ich geöffnet habe, ist kein Ausgang, sondern ein Portal zu einer anderen Kammer. Das Geheimnis ist, dass Krimi, Noir und Horror alles Zimmer in einem großen Herrenhaus sind. Wer an dieser Behauptung zweifelt, dem empfehle ich die Lektüre der letzten Abschnitte von Cains „Frau ohne gewissen“, die grausige Schilderung eines Dreifachmordes an Bord einer Yacht in MacDonalds „Gefangen im Silberregen“, Hjortsbergs „Angel Heart“, eine Folge von Ereignissen mit einem Katana in Ellroys „White Jazz“, Thomas Harris‘ „Das Schweigen der Lämmer“ und einen Großteil von Jim Thompsons Werk. Diese klassischen Beispiele für die Überschneidungen zwischen Horror und seinen Verwandten Krimi und Noir sind nur die Spitze des Eisbergs.

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Die Geschichte der Vampire

Die Geschichte der Vampire ist umstritten. Manche behaupten, sie seien „so alt wie die Welt“. Neuere Forschungen deuten jedoch darauf hin, dass unser Glaube an Vampire und Untote in 18. Jahrhundert entstand, als die ersten europäischen Berichte über dieses Phänomen erschienen. Wir wissen, dass 1732 das Annus Mirabilis des Vampirs war. In diesem Jahr wurden … Weiterlesen

Das Apothekenmuseum von New Orleans

Journal

Die moderne Apotheke bietet denjenigen, die vom Makabren fasziniert sind, nicht viel. Wie beunruhigend Apotheken aber früher sein konnten, kann man im New Orleans Pharmacy Museum nachvollziehen. Hier kann man keine billigen Halloween-Süßigkeiten kaufen. Hier wurde man bei einfachen Kopfschmerzen zum Aderlass mit einer ungewaschenen Rasierklinge gezwungen, bevor ein Mann einem mit einer Bleispritze metallische … Weiterlesen

Locusta, die erste Serienmörderin der Geschichte

Journal

Im alten Rom, einer Welt voller Machtspiele und Intrigen, tauchte im ersten Jahrhundert eine Frau auf, die die Kunst des Tötens zur Perfektion brachte. Ihr Name war Locusta, und sie war eine Giftmischerin aus Gallien, die zu den berüchtigtsten Persönlichkeiten ihrer Zeit werden sollte. Trotz der begrenzten Aufzeichnungen über sie ist eines gewiss: Locusta war nicht nur eine tödliche Bedrohung für ihre Feinde, sondern auch eine der ersten Serienmörderinnen der Geschichte.

Gift war in jener Zeit ein lautloser Killer, ideal für die heimlichen Machenschaften der römischen Elite. Ohne Kampf und ohne Blutvergießen konnte ein Opfer so aus dem Leben scheiden, und kaum jemand wusste, wer wirklich dahintersteckte. Die Angst vor Vergiftung wuchs daher stetig, und Kaiser sowie andere mächtige Römer schützten sich mit Vorkostern und Dienern, die jede Speise prüften, bevor sie serviert wurde. Besonders berüchtigt war Atropa Belladonna, die Tollkirsche, deren tödliche Wirkung dazu noch Halluzinationen hervorrufen konnte. Schriftsteller der damaligen Zeit notierten sogar genaue Dosierungen, um zwischen Qual und einem schnellen Tod zu entscheiden. Die Kunst des Vergiftens reifte zu einer erlernbaren Wissenschaft heran, und Locusta beherrschte sie meisterhaft. Antike Historiker wie Tacitus und Cassius Dio erzählten von ihrer tödlichen Begabung, die sie schon bald zu einer gefürchteten Figur machte.

Locusta

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Die drei ??? und die flammende Spur / M. V. Carey

Die flammende Spur
Die flammende Spur

Es ist schwierig für die neue Autorin, die in ein etabliertes Werk einsteigen und alles erkennbar beibehalten muss, während sie gleichzeitig Änderungen vornehmen will, die ihre eigene Sicht der Dinge zu rechtfertigen versucht. Das gleiche Problem stellt sich jedes Mal auch bei James Bond, wenn der Staffelstab weitergegeben wird. Mary Virginia Carey, die vierte Autorin im Bunde, muss sich etablieren, nachdem die drei Detektive bereits 14 Bücher auf dem Buckel haben.

Der grundlegende Kanon der Serie um Justus Jonas, Pete Shaw und Bob Andrews ist natürlich unantastbar, aber abgesehen von einem Ort – dem Jonas-Schrottplatz, der von Justs Vormündern Onkel Titus und Tante Mathilda in der kalifornischen Küstenstadt Rocky Beach betrieben wird – steht fast alles andere zur Disposition. So hat Rocky Beach nun einen schrulligen Künstler („Nur einer von vielen«, versicherte ihr Justus. »Hier in Rocky Beach wimmelt es von solchen Exzentrikern.“). Der Potter, ein Keramikspezialist, ließ eines Tages alles stehen und liegen, als zwei Männer in der Stadt auftauchten, und verschwand spurlos. Das war genau in dem Moment, als eine Frau mit ihrem Sohn in der Stadt ankam, die behauptete, die nie erwähnte Tochter des Potter zu sein.

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Spuk im Stanley Hotel

Im Herbst 1974 befanden sich Stephen King und seine Frau auf der Durchreise nach Estes Park, einer Stadt in Colorado, 80 Kilometer von Denver entfernt, ein beliebter Sommerurlaubsort und der Sitz des Rocky Mountain National Park, der am Big Thompson River liegt.

Stanley Hotel

Wegen der zunehmend verschneiten Straßen waren sie gezwungen, sich eine Unterkunft zu suchen. Das Stanley, das einst zu den großen alten Damen des Westens gehörte, hatte schwere Zeiten hinter sich und war nur noch ein Schatten der Edwardianischen Zeit, um nicht zu sagen, es war alt und heruntergekommen. Als die Kings ankamen, erfuhren sie, dass das Hotel für den Winter geschlossen war – die Saison hatte ohnehin nicht viel hergegeben – und nur noch eine Notbesatzung war übrig, die den sanften Puls des Gebäudes in Betrieb halten sollte. Zahlende Gäste konnte man jedoch unter keinen Umständen ablehnen, und schon gar nicht, wenn es sich um jemanden handelte, der die Aura einer mächtigen Zukunft ausstrahlte Das Paar wurde als einzige Gäste in der Präsidentensuite einquartiert, dem heute berühmten Zimmer 217.

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Daumesdick (Der Däumling)

Die Geschichte vom Däumling, von den Brüdern Grimm auch „Daumesdick“ oder „Daumling“ genannt, ist das älteste englische Märchen, das in gedruckter Form vorliegt. Sicherlich gibt es Märchen, die noch älter sind, das Motiv des Rumpelstilzchens zum Beispiel ist über 4000 Jahre alt, aber das älteste erhaltene gedruckte Märchen ist „The History of Tom Thumbe“ von Richard Johnson. Es wird vermutet, dass nur ein einziges Exemplar des Originaldrucks aus dem Jahr 1621 erhalten ist. Möglicherweise handelt es sich aber bereits um einen Nachdruck.

Und so alt die gedruckte Geschichte vom Däumling auch ist, die (mündliche) Legende von Tom Thumb ist noch älter, denn in Texten aus dem sechzehnten Jahrhundert finden sich zahlreiche Hinweise darauf.

Johann Grot Däumling
Der Däumling von Johann Grot

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Der Pfad / Megan Miranda

Pfad

Vor zehn Jahren hat Abigail Lovett einen Job angenommen, den sie liebt: Sie leitet das Passage Inn, ein gemütliches, gehobenes Resort in dem kleinen Bergstädtchen Cutter’s Pass in North Carolina. Cutter’s Pass ist vor allem für seine Outdoor-Aktivitäten bekannt – Rafting, Wandern und der Zugang zum Appalachian Trail über einen beeindruckenden Wasserfall. Doch der Ort hat eine dunkle Vergangenheit. In den letzten 25 Jahren sind hier sieben Menschen spurlos verschwunden. Die ersten waren vier junge Männer, die jedes Jahr gemeinsam wanderten, bis sie eines Tages auf dem Trail verschwanden. Jahre später trennte sich eine junge Frau von ihrer Freundesgruppe, kehrte in die Stadt zurück und wurde nie wieder gesehen. Dann folgte ein Naturfotograf, der zuletzt nach dem Weg gefragt hatte. Der letzte Vermisste war der Journalist Landon West, der im Passage Inn übernachtete, um die mysteriösen Fälle zu recherchieren – und dann selbst verschwand.

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Crimson Lake / Candice Fox

Crimson Lake

Ted Conkaffey war ein angesehener Polizist, bis sein Leben plötzlich und unwiderruflich aus den Fugen geriet. Er wurde fälschlicherweise des abscheulichen Verbrechens beschuldigt, ein 13-jähriges Mädchen entführt, vergewaltigt und beinahe getötet zu haben. Obwohl es keine handfesten Beweise gegen ihn gibt, sprechen die Umstände eine so deutliche Sprache, dass die Öffentlichkeit und die Medien ihn längst verurteilt haben. Seine Ehe ist zerbrochen, er darf seine Tochter nicht mehr sehen und sein Ruf ist für immer ruiniert. Voller Verzweiflung flieht Ted in die Abgeschiedenheit von Crimson Lake, einer tropischen Oase nahe Cairns im Norden Australiens, um dort irgendwie ein neues Leben zu beginnen.

Aber auch hier bleibt Ted nicht unentdeckt. Die feuchtheiße Luft, das Knurren der Krokodile und die dichten Wälder mögen ihn vor neugierigen Blicken verbergen, doch die Realität holt ihn schnell ein. Eine Reporterin wittert eine Sensationsstory, zwei korrupte Polizisten hoffen, ihn auf frischer Tat zu ertappen, und die Bürgerwehr von Crimson Lake macht unmissverständlich klar, dass Ted hier nicht willkommen ist.

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Atlantis-Legenden 1: Zeichen des Untergangs

Literatur
Bastei-Lübbe

Möglicherweise wird das Gen des „Heftromans“ von Generation zu Generation weitergegeben. Das bedeutet, dass man eine bestimmte Art von Schreiber sein muss, um diesen Beruf tatsächlich sinnvoll ausfüllen zu können. Ian Rolf Hill ist jemand, der das mit Bravour exerziert. Davon kann man sich in der Hauptreihe des John-Sinclair-Universums, bei Professor Zamorra oder Maddrax reichlich überzeugen. Tatsächlich ist Hill jemand, dem es zu  verdanken ist, dass  die Serie um den Geisterjäger auch nach 50 Jahren noch so einen Elan versprüht, mehr noch: ein tatsächlich ernstzunehmendes populäres Phänomen geworden ist. Nicht dass wir Jason Dark als Schöpfer des Ganzen zu verschweigen ist, aber ich glaube, er wäre nicht derjenige gewesen, der die Romane in seinem ehrenwerten Alter zukunftsfähig hätte machen können, das lag völlig außerhalb seiner Reichweite. Doch das sind alles Überlegungen, die nichts mit dem vorliegenden Projekt zu tun haben.

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Schlafparalyse und die Mädchen aus „The Ring“

Was ist Horror

Ich kann fast in keiner Nacht einschlafen. Vor zwei Nächten war mein Gehirn überaktiv und ich wusste, dass die nächste Schlafparalyse durch die Poren meiner Haut dringen würde. Jetzt bin ich daran gewöhnt. Die Taubheit. Die Hilflosigkeit, wenn es losgeht. Nach jahrelanger Erfahrung weiß ich, wie ich mich davon befreien kann. Ich weiß, dass die Angst nur vorübergehend ist. Ich weiß, wie ich die Schattenhände anschreien muss, die meinen Hals packen oder sich in meine Schultern und meinen Bauch krallen. Während der Schlafparalyse ist die Welt in Schwarz und Weiß getaucht. Die Umgebung ist statisch und still. Ich öffne meine Augen in einer grauen Dimension und weiß, dass mich etwas beobachtet und darauf wartet, meinen Körper zu ergreifen. In diesen Träumen bin ich eine Außenseiterin. Ich kann meinem physischen Körper nicht sagen, dass mich etwas beobachtet.

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Sommer der Nacht / Dan Simmons

Literatur

Liest man sich etwas in die Reviews zu Summer Of Night ein, wird man immer wieder auf die Vergleiche mit Stephen Kings ES stoßen. Sollte der Vergleich gerechtfertigt sein, ist Simmons mit diesem Roman gescheitert. Betrachtet man Summer Of Night für sich und sieht die Parallelen als im Horror-Genre übliches Setting an, liest man dieses Buch nicht ohne Gewinn, auch wenn es gegenüber anderen Simmons-Büchern durchaus abfällt.

Nach eigenen Angaben ging es Simmons nicht so sehr um „Monster“ als um die Geheimnisse einer Kindheit in Elm Haven, Illinois um 1960 herum. Eine Zeit, die für Kinder eine relative Unschuld bedeutete, mit langen Sommertagen und vergessener Freiheit, einer Zeit, in der man morgens sein Fahrrad nehmen und erst lange nach Einbruch der Dunkelheit zurückkehren konnte, ohne sich irgendwelche Sorgen zu machen.

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Marilyn Monroes Tod

Journal

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Die drei ??? und die schwarze Katze / William Arden

Die schwarze Katze

Man kann sagen, dass die Genre-Fiktion und die Sitcom einen großen Teil ihrer DNA gemeinsam haben: Wir wollen, dass sie von Episode zu Episode oder von Buch zu Buch gleich bleiben, aber wir wollen auch etwas Neues innerhalb der Wiederholung der formelhaften Zutaten.

Die Serie der drei Detektive, die von Robert Arthur begonnen und nach seinem frühen Tod von verschiedenen Autoren fortgesetzt wurde, ist ein gutes Beispiel dafür: Jeder Titel steht für sich, mit genügend wiederkehrenden Charakteren, Themen und Schauplätzen, so dass man nach Belieben eintauchen kann und immer ein vertrautes Buch vorfindet, aber jedes Buch versucht auch, Veränderungen einzuführen, sei es, indem man die Jungen auf eine verlassene Insel versetzt, sie mit internationalem Diebstahl konfrontiert oder was auch immer es mit den Papageien auf sich hatte. Einige dieser Veränderungen funktionieren, andere nicht, aber sie sind immer repräsentativ für das, was vorher geschah, und eine Garantie für das, was als nächstes kommt. Und dann darf man nicht vergessen, dass diese Serie auch innerhalb eines Genres existiert, mit seinen eigenen Tropen, seinen eigenen Erwartungen und seiner eigenen Geschichte. Wie bei allen Genrebüchern muss man also einen Mittelweg finden, um diesen Erwartungen treu zu bleiben, ohne sklavisch zu sein oder, was wahrscheinlich noch schlimmer ist, eine Kopie von sich selbst.

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