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Wie aus deiner Idee ein Buch wird

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5 Tipps für das Verfassen von Fantasy Literatur

Wer träumt nicht davon: irgendwann das eigene Fantasy Buch in den Händen zu halten. Vielen geistern gute Ideen durch den Kopf, Fantasiewelten entstehen und werden viel zu selten zu Papier gebracht. Buch drucken und Bücher vertreiben ist aufgrund der Existenz von Social Media und Onlinedruckereien so einfach wie selten zuvor. Was jedoch viele an der Umsetzung hindert, ist nicht das Talent zum Schreiben, sondern die richtige Strategie, wie das Projekt Buch angegangen werden soll. Die richtige Strategie ist neben der Motivation und Disziplin einer der wichtigsten Grundvoraussetzungen, um ein Buchprojekt anzugehen. In dem Artikel werden 5 Tipps gegeben, wie das Projekt „Wie schreibe ich ein Fantasy Buch“ in die Wirklichkeit umgesetzt werden kann.

 

TIPP 1: Lesen, Inspirationen und Ideen sammeln

Der Anfang ist oftmals schwer – so auch beim Fantasybuch schreiben, da hier Komplexe Fantasiewelten entstehen und konzipiert werden müssen.

Ein guter Schriftsteller ist ein aktiver und aufmerksamer Leser. Durch das Lesen anderer Fantasyromane, aber auch durch das Studieren von historischen Aufzeichnungen (z.B. Aufzeichnungen von Expeditionsteams, die neue Welten entdeckt haben) kann man Ideen erhalten.

Dabei ist es wichtig, beim Lesen weg vom reinen Konsum des Freizeitlesers und hinzu einem analytischen Lesen zu gelangen, um den Aufbau und die Herangehensweise verschiedener Bücher zu verstehen und dann auch selber anwenden zu können.

Ein Bereich der Analyse ist die Erschaffung komplexer Welten. Als Beispiel kann zum Beispiel hier Tolkiens Herr der Ringe gelten. Denken Sie zum Beispiel an die Unterschiede zwischen dem friedlichen, dörflichen Auenland in Herr der Ringe und den öden, rauchenden vulkanischen Ödland von Mordor, wo der Erzbösewicht Sauron wohnt.

Ideen und Inspiration bekommt man auch, wenn man sich genauer anschaut, wie sich Charaktere entwickeln. Welche Stufen und Phasen der persönlichen Entwicklung durchlaufen die Hauptcharaktere und wie entwickeln oder verändern sich diese basierend auf bestimmten Ereignissen?

Gerade bei Fantasy Büchern beeindruckt immer wieder die realistische Darstellung von völlig neuen Welten. Die beste Inspiration bekommt man, wenn man seine Lieblingsautoren und deren Bücher untersucht und analytisch fragt was die innere Logik der dort gezeichneten Fantasiewelt ist. Die besten Fantasiewelten lassen uns nicht denken: „Warum funktionieren die Dinge so?“. Magische Systeme, Beziehungen zwischen Zivilisationen und andere Details haben erklärbare Ursachen und Wirkungen. Stauben Sie Ihre eigenen Fantasy-Favoriten ab und machen Sie sich Notizen darüber, wie sich Ihre besten Autoren Elementen der Fantasy-Schrift nähern, die Sie als anspruchsvoll empfinden. Dies könnte die Kontinuität zwischen Büchern in einer Serie aufrechterhalten oder eine fiktionale Welt glaubwürdig machen.

 

TIPP 2: Buchinhalt konzipieren und strukturieren

Beim Schreiben kann man sich selbst verwirklichen und Träume, Wünsche und Hoffnungen in eigenen Welten zum Leben erwachen lassen. Diese Freiheit ist es, welche viele Schriftsteller inspiriert. Nichtsdestotrotz sind die Leser diejenigen, die beim Lesen die Welten nachvollziehen müssen. Komplexität ist für jedes Fantasybuch enorm wichtig, jedoch muss die Komplexität nachvollziehbar sein für die Leser.

Eine Technik zur Entwicklung einer Idee für einen Roman ist ziemlich einfach: Beginnen Sie mit ein paar Informationen, die Ihr Interesse wecken, und fragen Sie dann: Was wäre wenn? Aber die Antworten auf das Was wäre wenn?, die Sie in der zivilen Welt des Schreibens gestellt haben, sind nicht stark genug, um einen Roman zu begründen. Stattdessen brauchen Sie etwas Stärkeres – Sie müssen von Was wenn? zu einem umfassenden Konzept.

Ein umfassendes Konzept ist ein Fundament. Es ist eine kurze Aussage, die die folgenden vier wesentlichen Elemente kombiniert, um eine starke Basis für Ihren komplexen Roman zu bilden:

(1) Genre -> Fantasy
(2) Hauptcharakter -> Welche Hauptcharakter brauch ich für meine Fantasystory?
(3) Gegenspieler -> Wer ist der Gegenspieler und weche Gefahren bestehen für den Hauptcharakter?
(4) Makroeinstellung -> Welche Einstellung und Umgebung wäre für diese Geschichte die richtige?

Aus den Fragen und Kombination der Fragen ergibt sich dann ein Konzept, welches ein starkes Fundament für das Buch darstellt.

 

TIPP 3: Beim Schreiben an den Leser denken

Ein gutes Buch ist ein Buch, welches von Seite 1 an lebendig ist und den Leser in seinen Bann zieht. Dies gelingt, indem Sie den Lesern die Handlungen so detailliert wie möglich beschreiben. Denken Sie daran: Sie haben die Fantasy Welt entwickelt und haben alles im Kopf. Der Leser muss erst noch auf Ihr Wissenslevel kommen. Daher stellen Sie dem Leser Aktionen und Handlungen bereit, die den Lesern Rückschlüsse ermöglichen. Wenn Sie sagen („Er war wütend.“ „Ich hasse Politiker.“), Machen Sie Ihre Geschichte nicht wirklich für Ihren Leser. Das Buch ist zweidimensional. Wenn Sie Ihren Lesern die fünf Sinne zeigen, erscheint das Buch auf der Seite.

Dabei ist vor allem die Einleitung extrem wichtig. Achten Sie dabei auf folgende Punkte:

1. Motivieren Sie Ihre Leser, das Buch zu lesen

2. Inspirieren Sie Ihre Leser, sich vorzustellen, was sie aus dem Buch herausholen könnten

3. Beginnen Sie, eine Beziehung zwischen Ihnen und Ihren Lesern zu entwickeln

4. Helfen Sie den Lesern zu verstehen, warum die Fantasy-Geschichte spannend ist

 

TIPP 4: Lektorat und Format

Nach dem das Buch geschrieben ist, empfiehlt sich das Buch in ein Lektorat zu geben. Der Lektor überprüft und verbessert die Qualität. Dabei geht es nicht um Schreib- und Rechtschreibefehler, sondern um die Fragen, ob alle Figuren dreidimensional entwickelt wurden, ob die Storyline logisch verläuft, ob es im Spannungsbogen noch Verbesserungspotenziale gibt und ob die Dialoge spannend sind usw. Der Fokus liegt hier auf der Entwicklung der Geschichte und der Qualität der Geschichte.

Es empfiehlt sich, schon vorab – also bevor man mit dem Schrieben beginnt – die grobe Storyline und das entwickelte Konzept mit jemanden zu checken, sodass man keine Überraschungen erlebt.

Lektoren kosten normalerweise Geld, sie sind jedoch ihr Geld wert. Ein gute Lektor kann ein Buch nochmals auf ein neues Qualitätsniveau heben und hilft jedem Schriftsteller sich regelmässig zu verbessern.

Lektoren kann man zum Beispiel beim Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren anfragen.

 

Tipp 5: Das Finale – Buch drucken

Doch wie geht man sowas an und wo kann man ein Buch drucken? Was sind die Möglichkeiten die einem für die Veröffentlichung eines Buches zur Verfügung stehen? Der klassische Weg wäre der Gang zu der Druckerei Ihres Vertrauens. Das Problem dabei: klassische Druckereien nehmen meistens nur Bestellungen ab einer bestimmten Auflagszahl an. Bei einer Einzelauflage sind die Kosten so hoch, dass sich eine Testphase als unbezahlbar gestaltet. Wenn man als Unternehmer neue Wege gehen möchte und neue Strategien ausprobieren möchte, sind Testphasen unverzichtbar. Genau diesem Problem wollen Online Druckereien wie print24.com entgegenwirken. Hier sind auch Bestellungen von kleineren Auflagen möglich. Dabei müssen Sie weder auf Qualität noch auf eine weit gefächerte Produktauswahl verzichten. Bevor Sie Ihr Buch drucken lassen, wird das Design genau Ihren Wünschen angepasst. Falls Sie nun zusätzlich zu Ihren Online Inhalten ein Offline Medium anbieten wollen, empfiehlt es sich die neuen Ideen zunächst in kleinerer Auflage von einer Online Druckerei produzieren zu lassen. Schon nach wenigen Monaten werden Sie feststellen können ob eine Nachfrage für das von Ihnen angebotene Produkt vorhanden ist und dann die Produktionszahl gegebenenfalls anpassen können.

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