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Weird Tales – Teil 4

Die erste Einzelausgabe, die von Farnsworth Wright herausgegeben wurde, erschien im November 1924. Die Geschichten waren allerdings – mit einigen Ausnahmen – auch nicht viel besser, als jene, die Baird gekauft hatte.

Bemerkenswert an dieser Nummer waren neben den zwei neuer Autorendebüts von FRANK BELKNAP LONG mit „THE DESERT LICH“, ein Freund Lovecrafts, und GREYE LA SPINA mit „THE TORTOISE-SHELL CAT”, die beiden Erzählungen „THE PHANTOM RIDER“ von Otis Adelbert Kline und „THE DOOR“ von Henry S. Whitehead, dessen Erzählungen bei der Leserschaft überaus gut ankamen. Die bekannteste Veröffentlichung Whiteheads in „WEIRD TALES“ war “THE THREE MEN” im Februar 1931.

Fanny Greye La Spina

Greye La Spina wurde am 10. Juli 1880 als Fanny Greye Bragg in Wakefield, Massachusetts, USA, geboren. Sie besuchte die “Connecticut High School“, wo sie mit 19 an einem Schreibwettbewerb teilnahm und den ersten Platz gewann.

1898 heiratete sie Ralph Geissler, der 1901 verstarb. 1900 kam ihre gemeinsame Tochter Celia zur Welt. Neu Jahre nach dem Tod ihres Ehemannes, heiratete sie 1910 den Baron Robert La Spina, einen italienischen Aristokraten.

1918 entschied sich Greye etwas neues zu beginnen. Sie wollte Schriftstellerin werden. Und so schrieb sie an einem einzigen Tag die Geschichte „WOLF OF THE STEPPES“ und schickte diese an Eugene Clancy, den Herausgeber von “POPULAR MAGAZINE.“
Clancy gefiel die Geschichte und veröffentlichte sie als Titelgeschichte in der ersten Ausgabe des neuen Magazins „THE THRILL BOOK“ im Jahre März 1919.

Bis zur Einstellung von “THE THRILL BOOK“ am 15. Oktober 1919, verkaufte die Autorin noch einige weitere Geschichten an das Magazin. Während dieser Zeit arbeitete Greye La Spina als die einzige weibliche Zeitungsfotografin in New York.

1921 nahm La Spina an einem Kurzgeschichten-Wettbewerb des “PHOTOPLAY MAGAZINE“ teil und gewann den zweiten Preis, der mit 2.500 Dollar dotiert war.
Zudem erschien im September mit “THE WINGED DEATH” ihre erste Erzählung im Pulp-Magazin “ACTION STORIES“. Im November 1924 folgte dann mit der Voodoo – Geschichte „THE TORTOISE-SHELL CAT“ ihr Debüt in „WEIRD TALES“.

Im April 1925 folgte Greye La Spinas Roman, „INVADERS FROM THE DARK“ als Mehrteiler im Pulp Magazin.
Nach der Veröffentlichung des ersten Teils ihres ersten Romans in “WEIRD TALES” im April 1925. folgte eine Flut von Leserbriefen, die nur mit großer Begeisterung über “INVADERS FROM THE DARK“ schrieben und nur enttäuscht darüber waren, das der Roman in „WEIRD TALES“ in mehreren Teilen veröffentlicht wurde.
Nach dem Erfolg von “INVADERS FROM THE DARK“, folgten ihre Romane “THE GARGOYLE” (September bis Dezember 1925) sowie “FETTERED“ (Juli bis Oktober 1926) ebenfalls als Mehrteiler in “WEIRD TALES”.

Nach weiteren Veröffentlichungen im Pulp-Magazin, erschien im März 1951 mit „OLD MR. WILEY“ ihre letzte unheimliche Erzählung in im Pulp-Magazin.

1960 wurde mit „INVADERS FROM THE DARK“ ihr erstes Buch bei „ARKHAM HOUSE“ veröffentlicht. Greye La Spina verstarb am 17. September 1969.

Bibliographie
Kurzgeschichten
Wolf of the Steppes (1919, The Thrill Book)
The Winged Death, Action Stories, September 1921
The Balkan Girdle, Action Stories April 1922;
Sacrificed for Love, Telling Tales April 1922
Love Across the Ages, Metropolitan Magazine, Mai 1923
Romane und Kurzgeschichten in WEIRD TALES
The Tortoise-Shell Cat, November 1924
The Remorse of Professor Panebianco, Januar 1925
The Scarf of the Beloved, Februar 1925
The Last Cigarette, März 1925
Invaders from the Dark, April bis Juni 1925
The Gargoyle, September bis Dezember 1925
Fettered, Juli bis Oktober 1926
A Suitor From the Shades, Juni 1927
The Dead Wagon, September 1927
The Portal to Power, Oktober 1930 bis Januar 1931
The Devil’s Pool, Juni 1932
The Sinister Painting, September 1934
The Dead-Wagon, April 1937
The Rat Master, März 1942
The Deadly Theory, Mai 1942
Death Has Red Hair, September 1942
Great Pan Is Here, November 1943
The Antimacassar, Mai 1949
Old Mr. Wiley, März 1951
Essays
Popular Venetian Crochet, McCall’s, August 1915
Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen.
Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren.
Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung.

2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten – Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends” (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden.

Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag.

Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“.

2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie “Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint.

Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie “Frederik Darkstone” im Verlag Beyond Affinity.

Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie “Erben des Blutes”, die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

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