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Verwandte Seelen…

Die folgende Geschichte ist für Jugendliche unter 16 Jahren ungeeignet. Wer also zu dieser Altersgruppe gehört, mache sich bitteschön pfeilschnell vom Acker. Kapiert? Also verpisst euch, aber bevor ihr die Story gelesen habt. Sonst gibt es eine Woche smartphone-Entzug.

Ja, ich habe einen an der Waffel. Weiß ich schon lange. Schon als Kind hatte ich solch düstere, grausame Phantasien. Und immer ging es um Weiber, ihre Körper. Sie sind nackt, alles kann ich ansehen, sie besitzen. Sie sind wehrlos, gefesselt. Ich kann ihre Angst spüren, sie schwitzen vor Panik. Ihre Verzweiflung mündet in unnütze, unkontrollierte Bewegungen, sie zerren an ihren Fesseln. Dadurch kommen ihre Reize überzogen zur Geltung: Titten wackeln, Schweiß rinnt an ihren Bäuchen entlang. Ihr Kajalstift ist völlig verschmiert, läuft schwarz an ihren Wangen herunter. Sie vergessen ihre sonst vorgetäuschte Scham, lassen all das hinter sich. Verlieren die Contenance. Und wenn ich ihre Kehlen zudrücke, zappeln sie exstatisch. Wenn ich soweit in meinen Gedanken war, hatte ich immer meinen Orgasmus. Sache erledigt- für kurze Zeit. Oft sehr, sehr kurze Zeit. War aber nur Phantasie.

Jetzt bin ich dreißig. Habe schon zehn von diesen rätselhaften Wesen umgebracht. Umbringen müssen, unter Zwang. Die so nett, sanft, hinterhältig sein können. Und immer Kinder wollen. Heiraten, versorgt sein, Zärtlichkeit. Scheiße das alles. Ich will Sex, brutalst und so, daß ich komme. Ich will mich nicht anpassen. Scheiße- ich kann nicht anders. Das einzige, was mir Angst macht: Hoffentlich erwischen mich die Bullen nicht, die sind heutzutage unsereinem überlegen. Aber dazu kommt: Ich bin gut, raffiniert und- Perfektionist. Bis jetzt war ich einfach schlauer und habe keine Spuren hinterlassen. Denn wenn ich die Weiber tot mache, habe ich immer einen Anzug an wie die Bullen von der Spurensicherung … Und ich habe eine sichere Methode, die Leichen verschwinden zu lassen- für immer. Keine Leiche- kein Mord.

Heute habe ich wieder diesen Drang, ich muß eines dieser Wesen haben. Da lese ich in meinem Sexforum diesen post: “ Suche tabulosen Hengst mit großem Teil- für harte Sexorgien!“ Die scheint ja tabulos zu sein. Die reizt mich. Mal sehen, was die so abzieht, wenn sie in ihren Fesseln zappelt und in Todesangst sich anpisst … Ich habe eine Latte.
Kurz darauf fahre ich los, die Nutte lotst mich per smartphone zu ihrer Jagdhütte. Diese reichen Schlampen hasse ich ganz besonders. Würden mich sonst nie ranlassen an ihre Luxuskörper. Fahre ja auch keinen Porsche. Habe nicht studiert und sehe aus wie ein Blindgänger oder sanfter Schwiegersohn. Also Scheiße.
Kurz darauf sitze ich der Dame gegenüber. Smalltalk, Schampus tischt sie auf. Dom Perignon. Sieht echt scharf aus. So um die vierzig. Aber ein abgefahrenes Rasseweib: Volle Euter, ein praller Knackarsch. Schönes Gesicht. Lange Beine, gepflegte Füße. Teure Designerklamotten. Enges Kleid. Kurz: Eine Traumfrau.

„Nun trink mal etwas, du wirkst ja ganz verschüchtert, Süsser!“ Wenn die wüsste, was ihr blüht … Ich ziehe mir das Gläschen voll rein. Solch ein gutes Gluckerwasser habe ich noch nie gesoffen. Ich denke gerade an diese Riesen-Euter, dann … Mir ist schwindlig. Spüre noch, wie mir der Boden entgegenkommt. Dann: Pechrabenschwarze Nacht, Ende, aus, Mickymaus!

Als ich erwache, steht das Rasseweib mir splitternackt gegenüber. Die hat mich mit K.o. Tropfen ausgeknockt- Luder!!! Ich liege gefesselt auf einer Art Holztisch, mit Seilen an den Füßen an die Tischbeine gebunden. Gefesselt mit Handschellen, meine Arme hängen nach unten. Fixiert mit Seilen am Boden. Na gut. Die sieht echt krass heiß aus. Wenn sie solche Spielchen mag. Bin ja nicht so. Mein Hammer steht wie immer. Hat noch nie versagt. Die Luxusnutte bedient sich. Saugt erst meinen Pimmel. Dann setzt sie sich drauf, hat kurz darauf einen ersten Orgasmus. Schreit laut, reibt sich ordinär die Möse. Und lässt auch ihre Hintertüre nicht aus. Mein gutes Stück brennt höllisch, ich spritze ab. Die Schlampe hat ihren dritten Orgasmsus. Steht auf. Wischt sich genüsslich die Möse ab. Spuckt mich an. Wow, die ist schamlos, geil. „Jetzt mach mich los. Ich muß pissen. Außerdem habe ich Hunger!“ befehle ich ziemlich laut. „Bist eine echt krasse Fotze!“ sage ich noch anerkennend. Man muß ja mal auch nett sein zu den Opfern. Bin ja kein Unmensch, aber verdammt noch mal. Kann es eben nicht steuern oder gar lassen. „Wir sind, glaube ich, verwandte Seelen!“ Na, ich kann auch romantisch sein- bevor ich loslege.
„Ja, das hat was. Kann schon sein!“ säuselt das Prachtsweib. Sie geht nackt aus dem Zimmer, ihr praller Arsch wackelt lasziv. Der wird mich gleich noch mehr erfreuen. Da stehe ich drauf. Die wird angstvoll schreien! „Ey, mach mich los, aber pronto!“ Das Luder dreht sich um. Lächelt.“Gleich, mein Hengst,“ sagt sie hart. Geht raus. Ich höre, wie jemand eine Kettensäge anwirft. Was muß so ein dämlicher Förster jetzt gerade da draussen Bäume umsägen?

Die Tür geht auf. Die Nutte steht nackt und verschwitzt im Raum. Die Kettensäge schnurrt im Leerlauf. Eine gute- Marke Stihl. Gute Wahl. Nur:
„Jetzt wird`s gleich ein Blutbad geben. Ich bade mich in deinem Blut. Nackt, Dann komme ich gleich noch mehrmals, du kleiner Scheißkerl!“ Sagt die Schlampe genüsslich. Ihr Gesicht ist vor Geilheit und Mordlust verzerrt. Sie zittert- nicht vor Angst. Vor Vorfreude. Als sie die Stihl an meinem besten Stück ansetzt, kreischt sie:“Wir sind verwandte Seelen- glaubst du das immer noch, du Weichei!?“
Ich habe Panik, Todesangst. Bin plötzlich schweißgebadet. Zerre hilflos an meinen Fesseln. Null Chance!!! Röchle vor Angst. Ein Alptraum?! Nein!!! Ich will schreien- da fängt die Stihl an, ihren Job zu machen … Das Weib lächelt teuflisch … Ich spüre höllische Schmerzen, Blut spritzt dem Drecksweib auf den Bauch und bis an die Titten. Die keucht genußvoll. Dann ist alles pechschwarz und aus.

Seither schmore ich in der Hölle, und Leute, das ist ein total beschissener Ort. Heiß, heisser geht nicht. Dazu wird man ständig geplagt und kein Ende ist in Sicht. Auaaah!!! Schon wieder so ein Hilfsteufel mit dem Dreizack! Also überlegt euch, was ihr so treibt in eurem Leben!

Robby Ritzmann
Über Robby Ritzmann (10 Artikel)
Robby Ritzmann: Ex-Banker und Extremsportler sowie Hobby-Autor; schreibt als "Schwarzer Graf" mit düsterem Augenzwinkern; übt sich seit 35 Jahren in täglicher Zen-Meditation und schwört auf vielschichtige Interessen: Politik, knappes aber gutes Essen, dunkle Schokolade, Gothicszene, Dark music, PC & smartphone, schnelle Autos und täglich fünfzig Minuten Konditionstraining- gnadenlos ...^^

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