Wer fürchtet sich vor dem dummen August? Wir!

Der Clown Tom Belling wurde so genannt. Lange her. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stolperte und purzelte er durch die Manege und verlieh dem „dummen August“ als Kultfigur rührend komischer Tollpatschigkeit ein hübsches Stück Unsterblichkeit. Belling selbst war natürlich kein Angstmacher. Aber da gibt es die anderen aus der dunklen Ecke. Die bösen … Weiterlesen Wer fürchtet sich vor dem dummen August? Wir!

Was macht so ein Ghul, wenn er grad keine Menschen frisst?

Vorerst einmal dürfte er mächtig Angst machen, wenn er denn vor Ort wäre. Der Ur-Ghul/Ghoul, da von Haus aus ein grausamer Wüstengeist, finsteres Clanmitglied des uns zumindest flüchtig bekannten Leichengotts Mordiggian und grundsätzlich fest verwurzelt in persisch-arabischer Schauer-Kultur, ist aber hierzulande eher selten anzutreffen. Deshalb wurde für Brut gesorgt. Ghuls Nachkommen hausen in Höllenhundgestalt (Lovecraft) … Weiterlesen Was macht so ein Ghul, wenn er grad keine Menschen frisst?

Rot der Mond, tief die Nacht, so herrlich finster die Zeit

Der Vampir ist furchtlos in der Nacht, verborgen am Tag, verloren in der Ewigkeit. Stark, schön, grausam. Ein Träumer. Ein Alptraum. Ein Kind mit goldenen Puppenlocken. Ein stattlicher, schweigender Mann. Der bleiche Beau, der nebenan wohnt. Die Frau mit Haar wie Ebenholz, Haut wie Elfenbein. Der Krieger der Finsternis. Der Schatten am Fenster. Die Ausgeburt … Weiterlesen Rot der Mond, tief die Nacht, so herrlich finster die Zeit

Von Mönchen und Nonnen, Alptraum, Angst und Amen

1796 schrieb Matthew Gregory Lewis eine wahrhaft schaurige Geschichte über einen Mönch namens Ambrosius, dessen moralische Schwäche, letztendlich Skrupellosigkeit ihm ein arg verwerfliches Ende beschert. Hat der Fuchs noch Zähne, geht er nicht ins Kloster. (Sprichwort) Besser wohl. Aber es sei erzählt: Ambrosius, nach außen hin gebührlich sittenstreng, erliegt den Reizen der schönen Matilda, einer … Weiterlesen Von Mönchen und Nonnen, Alptraum, Angst und Amen

Leatherface: Krasser Irrsinn an der Kettensäge

Messer, Gabel, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht! Und große Kinder, zumal, wenn Stumpfsinn plus Entartung auf ihrer Stirn geschrieben steht, sollten die Hände von Kettensägen lassen. Sei denn, Drehbuch und Regie servieren ihnen das leicht zweckentfremdete Massaker-Rüstzeug auf blutbespritztem Silbertablett. Leatherface, der debile Hüne mit seinen wechselnden Masken aus Menschenhaut, hat die Kettensäge … Weiterlesen Leatherface: Krasser Irrsinn an der Kettensäge

Ich bettete in Grüften und auf Särgen mich

Das klingt schaurig gut nach Grabgeflüster. Totengesang. Verhängnisvoller Sehnsucht gar. Soll so sein. Weiter heißt es noch: (…) In einsam stillen Stunden, Wenn durch der Nacht geheimnißvolles Schweigen Ein geisterhaftes Flüstern nur erbebt, Hab’ ich, dem Alchymisten gleich, der kühn Sein Leben setzt an eine finstre Hoffnung, Seltsames Wort getauscht und ernste Blicke. (…) Fürwahr … Weiterlesen Ich bettete in Grüften und auf Särgen mich

Mit fahlem Antlitz soll sie gehen, in weißer Robe, weiß verbrämt

Frauen in Weiß sind bösartige tote Bräute oder wahnsinnig gewordene tote Mütter, die ihre Kinder umgebracht haben. Entfesselt vom eigenen Entsetzen, das wirklich richtig finster macht, sind beide Charaktere. Durchaus können sie auch just ihrem Grab Entstiegene in ihren Leichenhemden sein. Aber das interessiert uns im speziellen Kontext nur bedingt. Und der grausigen Dame im … Weiterlesen Mit fahlem Antlitz soll sie gehen, in weißer Robe, weiß verbrämt

Dieser text ist urheberrechtlich geschützt!