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Ulf Ragnars dreckiger Kult: eine saubere Sache

Phantastikon: Hallo, Meister des finsteren Fachs, darf ich profan Ulf sagen? – Wie fühlt man sich als Schöpfer eines Geniestreichs wie Dirty Cult?

Ulf: Meinen Namen darfst du ruhig verwenden, der ist ja open source. Was Dirty Cult betrifft, bin ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden, auch wenn ich jetzt nicht unbedingt von einem Geniestreich sprechen würde. Aber ich bin natürlich dankbar und auch ein wenig erleichtert, dass wir so viele talentierte Autoren und Illustratoren (beiderlei Geschlechts, versteht sich) für das Projekt begeistern konnten. Daniel Bechthold, der mich mit dem Vorschlag, eins seiner Bilder als Inspirationsquelle für Geschichten zur Verfügung zu stellen, überhaupt erst auf die Idee zu dieser Anthologie brachte, möchte ich bei dieser Gelegenheit mindestens die Rolle eines Paten und Geburtshelfers zuerkennen. Auch während der Entstehung stand er mir fortwährend als Berater und “zweite Meinung” zur Seite und viele der Beteiligten, ohne deren Beiträge Dirty Cult ein ziemliches dünnes Heft geworden wäre, sind allein durch ihn auf das Projekt aufmerksam geworden. Von daher ist Dirty Cult auch sein Geschöpf.

Phantastikon: Abscheuliches erwartet den Leser (…), das garantiert in den Moloch des Wahnsinns führt. (Zitat: Rückdeckel, Buch) – Das steht jetzt mal so,und das ist auch verdammt gut so. Weil …

Ulf Ragnar, der Macher

Ulf: … diejenigen, die das Buch zur Hand nehmen, nicht ganz ohne Vorwarnung ins Ungewisse stolpern sollen, wenn sie sich entschließen, es zu lesen. Es ist mir tatsächlich schwer gefallen, einen Klappentext zu verfassen, der bei der Inhaltsbeschreibung weder über- noch untertreibt ohne zu sehr ins Detail geht. Zum Glück ist an dieser Stelle Markus Dittrich für mich eingesprungen, der mit der Freak Show in Dirty Cult vertreten ist und aus meinen ursprünglichen Klappentext überarbeitet und umgeschrieben hat.

Phantastikon: Die Anthologie ist frisch auf dem Markt. Ist sie so gemacht wie gedacht? Eben das, was Du erhofft hast?

Ulf: Nein, das Buch ist anders geworden, nämlich dicker und abwechslungsreicher, obgleich die Stories inhaltlich nahe verwandt sind. Aber das ist bei einer Anthologie ja auch Teil des Konzepts, es sind quasi Konzeptalben in Buchform.

Obwohl Horror unbestreitbar mein Lieblingsgenre der Phantastik ist, hätte ich es allerdings gern gesehen, wenn jemand ein völlig anderes Genre gewählt hätte. Dass ich für das Buch eine Altersempfehlung geben musste, hat mich tatsächlich ein bisschen überrascht, obwohl ich mir das bei einem Titel wie Dirty Cult eigentlich hätte denken müssen. Auch mit der Qualität des Buches an sich bin ich sehr zufrieden. Das einzige und leider große Problem, das ich mit Dirty Cult erleben musste, ist das sich an die Veröffentlichung anschließende Auslieferungsdesaster!
Laut Epubli, dem Selfpublishing-Verlag, über den ich das Dirty Cult veröffentlicht habe, sollte die Auslieferung 10 Werktage in Anspruch nehmen, da jedes Exemplar einzeln auf Bestellung produziert wird. Bei den ersten Bestellungen hat die Auslieferung jedoch mehr als dreimal so lange gedauert, weil angeblich ein “Produktionsfehler” aufgetreten ist. Bei meiner letzten Testbestellung betrug die Wartezeit immer noch 12 Tage, das ist zwar besser als vorher, aber immer noch nicht zufriedenstellend, und ich traue mich deshalb kaum, das Buch zu bewerben. Deshalb habe ich vor, die Softcoverausgabe der Anthologie nächstes Jahr über Amazon CreateSpace neu zu veröffentlichen, um sie nicht nur schneller lieferbar, sondern auch günstiger anbieten zu können.

Daniel Bechthold wird für die Neuausgabe eine neue Backcoverillustration anfertigen, damit sie sich auch optisch von der Epubli-Version unterscheidet. Die Epubli-Ausgabe werde ich dann durch eine Hardcoverausgabe ersetzen. Außerdem ist noch eine Veröffentlichung als E-Book geplant. Ob und wann all dies geschehen wird, wage ich im Augenblick nicht zu schätzen. Das Projekt Dirty Cult ist für mich aber noch längst nicht abgeschlossen.

Phantastikon: Deine eigene Geschichte, – Herodots Höllenzwang – , ist eine echte Perle. Liest sich herrlich traditionell schaurig, wie etwas richtig Altes, Edles. Deine Sprache gefällt mir persönlich sehr. Irgendwie im idealsten Sinn antiquiert, aber kein Stück gekünstelt dabei, der absolut korrekte Ton für diese einmalig schaurig-geheimnisvolle Atmosphäre. War das Deine erste spontane Idee zu diesem phantastisch-teuflischem Bild von Daniel Bechthold?

Ulf: Zunächst mal vielen Dank für das Lob, und zweitens: Ja! Der Gedanke an eine missglückten Dämonenbeschwörung war tatsächlich mein erster Einfall. Die Rahmenhandlung sollte allerdings ursprünglich anders verlaufen. Um ein Haar wäre der Protagonist ein Orgien feiernder Wüstling a la Marquis de Sade geworden, und ich hatte auch schon mehrere tausend Wörter geschrieben, ehe ich einsah, dass mir diese Version einfach nicht flüssig von der Hand gehen wollte und auch nicht die Stimmung dabei aufkam, die mir vorschwebte. Also habe ich das Ganze gelöscht und von vorn Angefangen. In der neuen Version kommt sowohl mein eigenes Interesse am Okkulten und meine Vorliebe für Schauergeschichten stärker zum Tragen. Mit Monsieur le Brin habe ich eine Figur auftreten lassen, die schon in meinen zwei Romanfragmenten und ein paar anderen Kurzgeschichten eine Rolle spielte, und auch das Buch Daimonicon, das nicht nur dem Namen nach ans Necronomicon erinnert, wurde bereits in anderen Werken aus meiner Tastatur (ich schreibe ja nur äußerst selten mit einer Feder) erwähnt.

Phantastikon: Steht ein anderes, vielleicht ähnliches Projekt in Aussicht? Wenn, dann könnte die Basis (vielleicht) was oder wie sein?

Ein Haufen Böses, gut bewacht (Foto:Ulf Ragnar)

Ulf: Ich werde es im nächsten Jahr definitiv auf einen zweiten Versuch ankommen lassen und dabei wahrscheinlich auf dasselbe Prinzip zurückgreifen: Ein Kunstwerk wird als Inspirationsquelle für Kurzgeschichten dienen, die ihrerseits wieder illustriert werden. Was das für ein Kunstwerk sein wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht rufe ich auch dafür eine Ausschreibung aus, bei der Titelbildvorschläge eingereicht werden können. Mit der eigentlichen Anthologieausschreibung möchte ich allerdings um einiges früher anfangen als bei Dirty Cult, nämlich Anfang April, damit das fertige Buch spätestens ab dem ersten Oktober lieferbar ist. Was ich mir ebenfalls vorstellen kann, ist, einen Episodenroman als Anthologie herauszugeben. Darin würde jede Episode oder jedes Kapitel auf den vorherigen aufbauend von verschiedenen Autoren geschrieben. Dieses Projekt würde aber über einen längeren Zeitraum laufen müssen, da die Beteiligten nicht zeitgleich, sondern nur nacheinander an ihrem Beiträgen arbeiten können, nachdem sie die vorangegangenen Teile gelesen haben. Die Idee darf übrigens gern geklaut werden, die ist nämlich auch open source und vermutlich noch nicht mal neu!

Phantastikon: Dirty Cult ist Dein Baby, mit ihm hast Du erstmalig bei einer White-Train-Veröffentlichung als Herausgeber agiert. Saubere “Drecks”-Arbeit! Hast Du Blut geleckt, als Du Dich so mustergültig schmutzig gemacht hast?

Ulf: Ich glaube, ich habe vor nicht allzu langer Zeit eine ähnliche Frage beantwortet, oder? Gut, dann kann ich hier ja weitermachen! Bevor ich mich wieder mit Anthologien beschäftigte, möchte ich mich zunächst darum kümmern, endlich eine Sammlung mit eigenen Kurzgeschichten zu veröffentlichen. In meinem Archiv schlummern noch einige Erzählungen, die es aus verschiedenen Gründen nie in den Druck geschafft haben und von denen bisher nur wenige bei öffentlichen Lesungen zu hören waren. Den Titel der Sammlung möchte ich hier noch nicht verraten, aber der Inhalt wird aus ca. 7 bis 10 garantiert nicht für Kinder geeigneten Schauermärchen bestehen, die ich dafür noch auswählen und evtl. überareiten muss. Mein Ehrgeiz verlangt von mir, zu jeder Geschichte eine Illustration und natürlich das Titelbild selbst zu zeichnen, sodass dieses Buch komplett mein eigenes Werk sein wird. Als Veröffentlichungstermin habe ich den Marburg-Con im April 2018 vorgesehen, auf dem ich mit dem White Train vertreten sein werde.

Phantastikon: White Train. Für diejenigen, die noch gar nicht oder nicht wachsam genug mitgefahren sind … sagst Du mal ein paar Sätze darüber?

Ulf: Der White Train ist aus dem untergegangenen Darmverlag hervorgangen, in dem sich unabhängige (d.h. unbezahlte) Darmstädter Autoren, Dichter und Illustratoren tummelten. Im Gegensatz zum Darmverlag konzentriert sich der White Train nicht auf den Darmstädter Raum, aber dafür auf die deutschsprachige Phantastik in all ihren Facetten. Meine Interpretation des White Train ist die eines Fluchtfahrzeug, dass seine Passagiere an einen anderen, aber nicht unbedingt besseren Ort bringt. Als Verlag betrachten wir Wort und Bild als gleichwertige narrative Medien, die für sich allein stehen, oder einander ergänzen können. Die kritische Auseinandersetzung mit der Phantastik und dem, was wir als Wirklichkeit erleben, ist in meinen Augen ein weiterer wichtiger Aspekt des White Train.

Phantastikon: Herausgekommen sind für die Anthologie, wie Du es selbst in Deinem Vorwort zu Dirty Cult als “Natur der Sache” siehst (ergo des motivprägenden Covers), fast ausschließlich Horror-Geschichten. Das passt definitiv. Auch definitiv zufrieden damit?

Ulf: Horror- bzw. Schauerliteratur ist, wie schon gesagt, mein bevorzugtes Genre. Insofern ist Dirty Cult zu einem Buch geworden, das ich selbst gern lesen würde. Nach Anthologien dieser Art habe ich als Teenager die Schulbibliothek und sämtliche Wühltische durch… äh… sucht, auf die ich gestoßen bin. Ich bin also sehr zufrieden mit dieser Entwicklung, zweifle aber daran, ob es eine gute Idee wäre, mit jeder Anthologie, für die ich verantwortlich zeichne, auf Teufel komm raus auf dem Horrorgleis fahren zu wollen. Bei Dirty Cult war das Subgenre freigestellt, so lange es sich der Späre der Phantastik zuordnen lässt und das möchte ich auch bei zukünftigen Anthologien beibehalten. Aber so lange ich selbst Beiträge zu meinen eigenen Anthologien schreibe, kann ich fast dafür garantieren, dass es darin immer mindestens eine Horrorgeschichte geben wird.

Phantastikon: Du kennst die altverdiente, einmalig gute Was-ist-Horror?-Abteilung im Phantastikon?! Natürlich sei auch der großartige Macher von Dirty Cult gefragt … ohne von ihm jetzt einen langen, furchtbar langen Aufsatz zu erwarten: Was ist Horror, Ulf? (den Essay darüber kannst Du uns sehr gern später schreiben)

Ulf: Für mich macht es einen Unterschied, ob man von Horror an sich, oder als erzählerisches Genre (um Filme und Comics etc. mit einzuschließen). Horror an sich ist erstmal nur ein lateinsches Wort für Schrecken und bezeichnet ein entsprechendes Gefühl. Horror als Genre setzt für mich das Vorhandensein Übernatürlicher bzw. der Wirklichkeitserfahrung widersprechender Elemente voraus. Wenn der Schrecken nur eine natürliche bzw. wissenschaftlich erklärbare Ursache hat (Stichwort Serienkiller), ist es für mich kein Horror. Ja, das kann man jetzt auseinander nehmen und darüber diskutieren. Aber Du wolltest ja die Kurzfassung …

Phantastikon: Sagen wir…vorerst. Die lange Version ist ja nicht vom Gabentisch. Apropos: Dirty Cult wäre garantiert das optimale Weihnachtsgeschenk für …?

Ulf: … Horrorfans, die Wert auf abwechslungsreiche Unterhaltung legen, düstere Kunst zu schätzen wissen und nicht die Geduld für einen Fünfhundertseitenroman aufbringen.

Phantastikon: Dirty Cult ist partout nichts für …

Ulf: … Kinder, den Großteil meiner Verwandschaft und Leute, die bei ihrer literarischen Unterhaltung Wert auf völlig fantasiefreien Realitätsbezug und Happy Ends legen und eine niedrige Toleranzschwelle für Sex und Gewalt aufweisen.

Phantastikon: Angenommen, wenn der Schnee rieselt und die Glocken läuten, hättest Du drei Wünsche für die komplette phantastische Gemeinde frei. Also für die Branche, Szene, Sekte, wie auch immer. Was wäre wirklich wünschenswert für die Zukunft?

Ulf: 1. Dass sich Autorinnen und Autoren beim Nacheifern der Meister des Genres, nicht davon abhalten lassen, eigene Stile und Ideen zu entwickeln; ein Wunsch in den ich mein eigenes Schaffen durchaus mit einschließen möchte.

2. Dass die deutschen Großverlage Kreativität stärker unterstützen als Nachahmung.

3. Dass noch ein paar mehr Leute begreifen, dass Phantastik keineswegs ausschließlich als Schundliteratur abgetan werden darf. Schund lässt sich schließlich in jedem Genre fabrizieren.

Phantastikon: Und was machst Du, wenn Du grad kein Buch machst, das die Welt bewegen sollte? Könnte. Müsste!

Ulf: Ich bin in erster Linie Maler und Illustrator, das Schreiben und Herausgeben von Kurzgeschichten kommt für mich erst an zweiter Stelle. Da ich mich in allen kreativen Bereichen fast ausschließlich dem Sujet des Morbiden und dem makabren Humor widme, bezeichne ich mich selbst gern als Makabermaler, Nachtmärchenerzähler und Leichenlyriker. Im Netz sind meine Werke ganz einfach zu finden, man muss nur nach meinem Pseudonym Ulrabi bzw. Ulrabiart oder nach meinem amtlichen Namen googeln! Wenn man stattdessen die Suchbegriffe Kulturhäppchen und Häppchenfilme bei YouTube eingibt, sollte man auf einen Kanal und eine Reihe von sehr trashigen Kurzfilmkomödien stoßen. In einigen davon ist mein schauspielerisches Unvermögen in Komparsen- und Nebenrollen zu bewundert. Für die Kulturhäppchen – eine Veranstaltungsreihe des Darmstädter Schlosskellers – trete ich auch regelmäßig als verrückter Wissenschaftler unter dem Bühnennamen Der Unglaubliche Ulf auf, und ziehe als Teil der satirischen early late night show die Welt der Wissenschaft durch den Kakao. Wenn ich bei szenischen Lesungen auftrete, schlüpfe ich ebenfalls gern in Bühnenrollen, die entweder direkt den Geschichten entnommen sind, die ich vorlese, oder zum Thema der Lesung passen. Neben Dem Unglaublichen Ulf dürften meine bekanntesten Bühnencharaktere wohl der menschenverachtende Schiffsarzt Dr. Fischbein und der Nekropädophiliak (Nein, das erkläre ich hier jetzt nicht!) sein. Außerdem quäle ich seit ein paar Jahren meine Mitmenschen mit wildem Ukulelengeschrammel und habe angefangen, eigene Lieder zu schreiben, die sich stilistisch am besten als Folk-Punk beschreiben lassen. Da ich von alledem natürlich nicht leben kann, befasse ich mich auch mit weniger kreativen aber dafür besser bezahlten Aufgaben. Darüber hinaus schlafe und esse ich auch leidenschaftlich gern, was die Welt jetzt aber nicht gerade in ihren Grundfesten erschüttern dürfte.

Phantastikon: Allerbestes Dir, Ulf. Dickes Dankeschön für Zeit und Gedanken.

Ulf: Kein Grund zur Ursache.

Abscheuliches erwartet den Leser: Okkulte Riten, blutiger Vatermord, bösartige Clowns, vermummte Gestalten aus dem Dunkeln, Nachtmahre: der ganze Abgrund der menschlichen – und oft genug unmenschlichen – Monstrositäten, erzählt von einer verschworenen Gruppe von Horrorautoren und -künstlern. Die Sammlung dieser Kultisten ist dabei alles andere als zufällig, denn jeder Text und jedes Bild basiert auf der Inspiration, die beim Anblick des Gemäldes Dirty Cult aus dem Atelier des Künstlers Daniel Bechthold heraufbeschworen wurde. Jedes Werk ist ein Kleinod des Horrors, eigens für diese Sammlung geschaffen. 15 Kurzgeschichten, vier Gedichte und 20 Illustrationen, die Sie garantiert in den Moloch des Wahnsinns führen.
Empfohlenes Lesealter: 18 +
Karin Reddemann

Karin Reddemann schreibt Geschichten. Wahrscheinlich ist das recht vernünftig. Vernünftig findet sie auch, dass T.C. Boyle über sich sagt: “Ich weiß auch nicht genau, was ich da mache, aber es ist gut.” – Studiert hat sie an der Ruhr-Uni Bochum (Germanistik/Romanistik), war einstmals Lokaljournalistin und hat auch das überlebt. Veröffentlichungen: „Gottes kalte Gabe“, e-books: „Toter Besuch“, „Schweigeminuten“ „Rosen für Max“ (Dr. Ronald Henss Verlag, Saarbrücken), Beiträge in: „Horror-Legionen“ (Amrûn Verlag Jürgen Eglseer), „Abyssos–Geschichten aus dem Abgrund“ (VISIONARIUM, Doc Nachtstrom und Bernhard Reicher), “Zwielicht 9” und “Zwielicht Classic” (Achim Hildebrand, Michael Schmidt)

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