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Thomas Burnett Swann

Thomas Burnett Swann wurde am 12. Oktober 1928 in Florida, USA, geboren. Er studierte an der Duke Universität sowie an der Universität von Tennesee.
Während des Korea-Krieges diente er in der Marine. Zu dieser Zeit, 1952, erschien auch sein erster Gedichtsband “Driftwood”.
Zwischen den Jahren 1956 und 1964 folgten vier weitere Gedichtsbände sowie einige Biographien und literaturkritische Studien.
swan2Nach Ende des Korea-Krieges unterrichtete Swann Anglistik, gab aber den akademischen Beruf Anfang der 1960er Jahre auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen.

1958 schrieb er mit “Winges Victory” seine erste SF – Kurzgeschichte. Zwei Jahre später folgte mit “The Painter” eine weitere Science Fiction-Erzählung, in der der Maler Hieronymus Bosch von Aliens entführt wird.
Doch bereits mit der Kurzgeschichte “The Dryad-Tree” (1960) wandte sich Swann ganz der Fantasy zu.

1963 folgte seine Kurzgeschichte “Der Feuervogel” (Where is the Bird of Fire) sowie 1967 seine Kurzgeschichte “The Manor of Roses”, die als “Beste Kurzgeschichte” für den “Hugo Award” nominiert wurde. Zwei Jahre später erschien mit “Weirdwoods”„ (1965) sein erster Roman.

In den 1960er Jahren reiste Swann sehr viel und sammelte dabei während eines Besuches in Griechenland und Kreta Material für seinen zweiten Roman “Die Stundes des Minotauren” (Day of the Minotaur), der erste Teil seiner Minotauren-Trilogie, der 1964 und 1965 in mehreren Teilen im Magazin “Science Fantasy” veröffentlicht wurde und 1966 in Buchform erschien.

Der Roman wurde 1967 für den „”Hugo Award”“ als „”Bester Roman” nominiert. 1971 folgte mit “Der letzte Minotaur (The Forest of Forever), der zweite Teil der Trilogie, der 1972 für den “Mythopoeic Fantasy Award for Adult Literature”” als “Bester Roman” nominiert.

Auch Swanns nachfolgende Romane waren von antiken Sagen inspiriert. So u. a. Der grüne Phoenix (The Green Phoenix”, der 1973 für den “”Mythopoeic Fantasy Award for Adult Literature”” als “”Bester Roman”” nominiert wurde, “Die Bienenkönigin” (The Lady of the Bees), eine Umsetzung der Sage von Romulus und Remus, oder “Die tanzenden Zwerge von Yam” (The Minikins of Yam), die Geschichte eines jungen Pharaos und seiner Begegnung mit Göttern und den Minikins, wundertätigen Zwergen.

swan4Die meisten dieser Romane wurden in den 1980er Jahren in deutscher Übersetzung im Goldmann Verlag veröffentlicht, so u. a.

Der grüne Phoenix (Green Phoenix)
Die Nicht – Welt (The Not-World)
Die Bienenkönigin (Lady of the Bees)
Die heimlichen Götter (The Gods Abide)
Der goldene Riese (Will-O-The-Wisp)
Die tanzenden Zwerge von Yam (The Minikins of Yam)
Der letzte Minotaurus (Cry Silver Bells),

die aber leider nicht mehr erhältlich sind.

Ein weiterer Teil seiner Werke erschien in der Taschenbuch-Reihe “Terry Fantasy” des Pabel Verlages. So u. a. seine Romane “Der letzte Minotaur”, “Die Stunde des Minotauren” und “Prinzessin der Haie” sowie seine Kurzgeschichten “Der Feuervogel” (Where is the Bird of Fire), “Vashti” und “Bär” (Bear).

1975 machte sich Krebs bei dem Autor bemerkbar. Nach vorübergehender Genesung, kam jedoch ein Rückfall, von dem sich Swann nicht wieder erholte.
Doch selbst während seiner schweren Krankheit blieb er dem Schreiben treu und vollendete noch auf dem Krankenlager seinen letzten Roman “Queens Walk in the Dust”, der erst nach seinem Tod im Jahre 1977 erschien.
Wie auch “Der letzte Minotaurus” (Cry Silver Bells), der letzte Teil seiner Minotauren-Trilogie.

Thomas Burnett Swann verstarb am 5. Mai 1976 an Krebs im Hause seiner Eltern in Winter Heaven, Florida.

Bibliographie

Die Minotauren-Trilogie
1966: The Day of the Minotaur (Die Stundes des Minotauren)
1971: The Forest of Forever (Der letzte Minotaur)
1977: Cry Silver Bells (Der letzte Minotaurus)

Die Latium-Trilogie
1972: The Green Phoenix (Der grüne Phoenix)
1976: Lady of the Bees (Die Bienenkönigin)
1977: Queens Walk in the Dusk

Sonstige Romane
1967: The Weirwoods
1968: Moondust
1971: The Goat Without Horns (Prinzessin der Haie)
1972: Wolfwinter
1974: How Are the Mighty Fallen
1975: The Not-World (Die Nicht-Welt)
1976: The Gods Abide (Die heimlichen Götter)
1976: The Minikins of Yam (Die tanzenden Zwerge von Yam)
1976: The Tournament of Thorns
1977: Will-o-the-Wisp (Der goldene Riese)

Kurzgeschichten
1962: Where is the Bird of Fire? (Der Feuervogel
1965 Vashti (dt. Vashti)
1966 The Manor of Roses
1970 Bear (Bär)
1975 The Night of the Unicorn (dt. Die Nacht des Einhorns)

Sachbücher
1964 Ernest Dowson
1971 A. A. Milne
1978 The Heronie or the Horse: Leading Leadies in Republic’s Films

 

Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen.
Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren.
Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung.

2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten – Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends” (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden.

Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag.

Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“.

2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie “Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint.

Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie “Frederik Darkstone” im Verlag Beyond Affinity.

Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie “Erben des Blutes”, die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

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