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The Walking Dead – Folge 8: Blutsbande

Rick (Andrew Lincoln) bringt seinen angeschossenen Sohn Carl (Chandler Riggs) zur Farm von Hershel Greene (Scott Wilson). Dem gelingt es zwar, den Jungen zu stabilisieren, ihm fehlt aber die nötige Ausrüstung, um den Jungen zu operieren, und die Kugel zu entfernen.

Um das Leben von Carl zu retten, entscheiden sich Otis (Pruitt Taylor Vince) und Shane (Jon Bernthal) schließlich dafür, zur nahegelegenen High School zu fahren, da dort während der Zombie-Seuche ein Notlager eingerichtet wurde, wo alles nötige zu finden sein müsste, um Ricks Sohn zu operieren.

Währenddessen reitet Maggie (Lauren Cohan), einer der beiden Töchter von Hershel, los, um Ricks Frau Lori (Sarah Wayne Callies) zu holen, die sich noch im Wald befindet, wo sie zusammen mit Glenn, Daryl, Carole und Andrea nach Sophia sucht.

Dale (Jeffrey DeMunn) und T-Dog (Iron E. Singleton) befinden sich stattdessen nach wie vor auf dem Highway, wo Dale seinen Wohnwagen repariert. T-Dog geht es dagegen gar nicht gut. Seine Armverletzung hat sich entzündet und er hat hohes Fieber.

Dale befürchtet, dass wenn T-Dog nicht schnell Medikamente gegen die Blutvergiftung bekommt, er sterben wird.
In dieser gefährlichen Situation ist Daryl der rettende Engel, der mit Andrea, Carole und Glenn zum Highway zurückgekehrt ist, wo er im Motorrad seines Bruders die nötigen Medikamente für T-Dog hat…

Die Folge “BLUTSBANDE” gibt einen guten Überblick darüber, wie uneinig die Mitglieder von Ricks Gruppe untereinander sind, und wie sie mit ihren Problemen zu kämpfen haben und gleichzeitig mit diesen hadern.
Carol gibt Rick die Schuld, dass ihre Tochter im Wald spurlos verschwunden ist. Andrea dagegen ist unzufrieden mit sich und der Welt, und ist über alles am meckern.

Zudem liegt sie mit Dale im Streit, weil er ihre Entscheidung missachtet hat, sich zusammen mit Dr. Jenner und Jaqui in Atlanta in die Luft zu sprengen. Auch ist sie darüber ganz und gar nicht erfreut, dass Dale ihr ihre Waffe abgenommen hat, die sie einst von ihrem Vater geschenkt bekommen hat. Dale dagegen kann das seltsame Verhalten von Andrea nicht nachvollziehen, auch weil er sie in Atlanta nur vor sich selbst retten wollte, und er ihr die Pistole nur abgenommen hat, damit sie keine Dummheiten mit der Waffe anstellt.

In der Gruppe kehrt erst etwas Ruhe ein, als Laurie Grimes Carol, Andrea, Daryl und Glenn im Wald die Meinung sagt. Doch für wie lange, werden die nächsten Folgen der zweiten Staffel zeigen.

Jedenfalls hat sich die Figur der Andrea bislang nicht sehr positiv entwickelt. Nach nur zwei Folgen ist sie zur nörgelnden und unzufriedenen Zicke mutiert. Hier hätten sich die Macher der TV-Serie vielleicht mehr an der gleichnamigen Comic-Serie von Robert Kirkman halten sollen, wo Andrea eine sehr positive Entwicklung durchgemacht hat, und zur knallharten Kämpferin und Scharfschützin mutiert ist. Aber bereits nach den ersten beiden Folgen der zweiten Staffel der TV-Serie “THE WALKING DEAD” ist zu bezweifeln, dass die Andrea der TV-Serie je diese positive Entwicklung durchmachen wird.

The Walking Dead
Folge 8: Blutsbande (Bloodletting)
USA 2011
Regie: Ernest Dickerson
Darsteller
Andrew Lincoln als Rick
Sarah Wayne Callies als Lori
Chandler Riggs als Carl
Jon Bernthal als Shane
Norman Reedus als Daryl
Jeffrey DeMunn als Dale
Laurie Holden als Andrea
Steven Yeun als Glenn
Iron E. Singleton als T-Dog
Melissa McBride als Carol
Scott Wilson als Hershel Greene
Lauren Cohan als Maggie Greene
Emily Kinney als Beth Greene
Pruitt Taylor Vince als Otis
Jane McNeill als Patricia
FSK: Ab 18 Jahren
Laufzeit: 41 Minuten
Deutsche Erstausstrahlung: Am 28. Oktober 2011 auf Fox Channel
Free-TV-Erstausstrahlung: Am 1 November 2012 auf RTL II
Original-Erstausstrahlung: Am 23. Oktober 2011 auf AMC
Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen.
Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren.
Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung.

2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten – Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends” (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden.

Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag.

Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“.

2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie “Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint.

Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie “Frederik Darkstone” im Verlag Beyond Affinity.

Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie “Erben des Blutes”, die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

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