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The Walking Dead, Folge 6: Nichts mehr

Dr. Edwin Jenner (Noah Emmerich), der als einziger Wissenschaftler im Seuchenzentrum die Stellung gehalten hat, hat die die Gruppe um Rick in letzter Sekunde ins Gebäude gelassen.

Doch Rick & Co. haben nur eine kurze Zeit, sich zu erholen. Denn nach und nach gibt die Stromversorgung des Seuchenzentrums den Geist auf, da der Treibstoff für die lebenserhaltende Versorgung aufgebraucht ist.
Das sorgt dafür, dass ein Countdown automatisch ausgelöst wird, der das Gebäude in die Luft sprengen wird, damit die dort gelagerten Viren und andere gefährliche Substanzen des Seuchenzentrums nicht freigesetzt werden können.

Für die Mitglieder der Gruppe beginnt damit ein Wettlauf mit der Zeit. Denn Rick muss Dr. Jenner erst davon überzeugen, sie wieder ins Freie zu lassen. Was ihn schließlich auch gelingt.

Doch zwei Mitglieder, Jacqui (Jeryl Prescott) und Andrea (Laurie Holden), wollen bleiben, da sie in dieser zombieverseuchen Welt nicht weiterleben möchten.
Dale (Jeffrey DeMunn) gelingt es aber, Andrea vom Gegenteil zu überzeugen, so dass es ihnen noch in letzter Sekunde gelingt, aus dem Gebäude zu entkommen, bevor es explodiert….

“NICHTS MEHR” ist eher eine ruhige Folge aus der TV-Serie “THE WALKING DEAD”, da sich der Hauptteil im Inneren des Seuchenzentrum abspielt, wodurch der Zuschauer die eine oder andere Hintergrundinformation über die Seuche aufschnappen kann.
Neben einigen Konflikten innerhalb der Gruppe, ist es besonders Shane, der erneut negativ auffällt, und Lori im besoffenen Zustand bedrängt, so dass sie sich gegen ihn zur Wehr setzen muss.
Und selbst als Dr. Jenner die Gruppe frei lässt, muss die Gruppe noch um ihr Überleben kämpfen. Denn die Außentüren sind immer noch verschlossen. Da ist Carol die Retterin in der Not. Sie hat die Handgranate dabei, die Rick einst aus dem Panzer hat mitgehen lassen. So gelingt es ihnen die Panzerglasfenster des Gebäudes zu durchbrechen, und sich vor der Explosion in Sicherheit zu bringen.

Mit der Schauspielerin Jeryl Prescott als Jacqui, die in der TV-Serie nicht groß aufgefallen ist, verlässt eine weitere Charaktere in der letzten Folge der ersten Staffel von “THE WALKING DEAD” die TV-Serie.
Durch diesen Tod eines weiteren Mitgliedes, ist die Gruppe um Nick übersichtlich geschrumpft.

Fazit zur ersten Staffel

“THE WALKING DEAD” hat im Grunde alles, was eine gute TV-Serie ausmacht. Eine spannende und logische Handlung, die gradlinig erzählt wird, und in der auch mal einer der Darsteller das Leben lassen muss (jedenfalls muss man jederzeit darauf vorbereitet sein das einer aus Ricks Gruppe sein Leben aushaucht), soei glaubwürdige Charaktere und Schauspieler, denen man ihre Rollen ohne Wenn und Aber auch abnimmt.

Es ist schon interessant mit anzusehen, wie sich die unterschiedlichen Charaktere aus der Gruppe der Überlebenden immer wieder zusammenraufen müssen, um in dieser lebensfeindlichen Umgebung zu überleben.

Glücklicherweise überwiegen, im Gegensatz zu vielen anderen TV-Serien aus den USA, nicht die persönlichen Probleme der Menschen, was sich im Verlauf der TV-Serie vermutlich noch ändern wird.
Stattdessen ist es die ‘neue Welt’ und deren ‘neue Bewohner’, mit denen die Überlebenden, die ihr Leben nun selbst in die Hand nehmen müssen, konfrontiert werden.

Es gibt keinen Supermarkt, wo sie Lebensmittel kaufen können. Keine Regierung, keine Behörde oder Polizei, die sie beschützen können. Kein Handy oder Telefon, mit denen sie Hilfe herbeirufen können.
So ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben, immer auf der Suche nach einem sicheren Zufluchtsort, nach Trinkwasser und Lebensmittel, Medikamenten, Benzin und Waffen. Und überall lauern die blutrünstigen Zombies.

Das einzige Manko der erste Staffel von “THE WALKING DEAD” ist allerdings, dass sie nur aus sechs Folgen besteht.

The Walking Dead
Folge 6: Nichts mehr (TS-19)
USA 2010
Regie: Guy Ferland
Darsteller
Andrew Lincoln als Rick Grimes
Jon Bernthal als Shane Walsh
Sarah Wayne Callies als Lori Grimes
Chandler Riggs als Carl Grimes
Steven Yeun als Glenn Rhee
Norman Reedus als Daryl Dixon
Jeffrey DeMunn als Dale Horvath
Laurie Holden als Andrea Harrison
Irone Singleton als Theodore ‘T-Dog’ Douglas
Melissa McBride als Carol Peletier
Madison Lintz als Sophia Peletier
Jeryl Prescott als Jacqui
Noah Emmerich als Dr. Edwin Jenner
FSK: Ab 18 Jahren
Laufzeit: 43 Minuten
Deutsche Erstausstrahlung: Am 10. Dezember 2010 auf Fox Channel
Free-TV-Erstausstrahlung: Am 13. Mai 2012 auf RTL II
Original-Erstausstrahlung: Am 5. Dezember 2010 AMC
FSK: Ab 18 Jahren
Laufzeit: 43 Minuten
Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen.
Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren.
Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung.

2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten – Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends” (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden.

Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag.

Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“.

2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie “Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint.

Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie “Frederik Darkstone” im Verlag Beyond Affinity.

Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie “Erben des Blutes”, die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

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