The Walking Dead, Folge 3: Tag der Frösche

Die Freude ist auf beiden Seiten groß, als Rick (Andrew Lincoln ) seine Frau Lori (Sarah Wayne Callies) und seinen Sohn Carl (Chandler Riggs) in die Arme schließen kann, die die Zombie-Seuche überlebt haben.

Doch es gibt ein Problem. Weil sie Merle Dixon (Michael Rooker) zurücklassen mussten, bekommen die Rückkehrer Ärger mit dessen Bruder Daryl (Norman Reedus), der nach mehr oder minder erfolgreicher Jagd mit seiner Beute im Lager auftaucht. So beschließt Rick zusammen mit Glenn (Steven Yeun), ‚T-Dog‘ (Irone Singleton) und Daryl zurück nach Atlanta zu gehen, um Merle zu retten, und die Waffen zu holen, die er dort zurücklassen musste, worüber Shane und Ricks Frau ganz und gar nicht erfreut sind.

Als die vier Männer nach Atlanta zurückkehren und die Tür mit der Kette öffnen, um auf das Dach des Gebäudes zu gelangen, wo sie Dixon zurückgelassen haben, müssen sie feststellen, dass Merle verschwunden ist …

In der Anfangsszene von „TAG DER FRÖSCHE“ sieht man wie Merle Dixon, gespielt von Michael Rooker, voller Verzweiflung und an Handschellen gefesselt, auf den Dach sitzt, und mit sich selbst redet, während die Zombies versuchen, durch die zugekettete Tür zu gelangen.
Der Überlebenswille des Mannes ist aber so groß, dass es ihm schließlich unter größter Anstrengung gelingt, eine Säge zu erreichen, die in seiner Nähe liegt, die ‚T-Dog‘ mitsamt der Werkzeugtasche auf seiner Flucht zurückgelassen hat.
Am Ende der Episode erfährt der überraschte Zuschauer schließlich, dass sich Merle die Hand mit der Säge abgesäbelt hat, um vom Dach fliehen zu können.

Mit der Episode „TAG DER FRÖSCHE“ gibt der Schauspieler Norman Reedus als Daryl Dixon sein „THE WALKING DEAD“-Debüt.
Daryl scheint im Gegensatz zu seinem Bruder Merle kein Unsympath zu sein. Dass er wütend darüber ist, dass Rick & Co. seinen Bruder in Atlanta zurückgelassen haben, ist nachvollziehbar. Denn das bedeutet den sicheren Tod für Merle.
Auch das er kurzzeitig handgreiflich wird, um seiner Wut freien Lauf zu lassen, ist durchaus nachvollziehbar.
Mal schauen, wie sich Daryl und die übrigen Überlebenden im Verlauf der ersten Staffel von „THE WALKING DEAD“ entwickeln werden.

Insgesamt kann man sagen, dass die Macher bei der Auswahl der Darsteller der TV-Serie bisher ein sehr glückliches Händchen bewiesen haben. Denn keiner der Schauspieler oder der Schauspielerinnen ist eine Fehlbesetzung, was vor allen daran liegt, dass sie alle sehr glaubwürdig und nachvollziehbar in ihren Rollen agieren.
Das trifft auch auf den Schauspieler Michael Rooker zu, dem die Rolle des Merle wie auf dem Leib geschrieben ist, von dem man sich leider nach nur zwei Folgen von „THE WALKING DEAD“ verabschieden muss, da Merle nach seiner Flucht vom Dach spurlos verschwindet.
Man kann also gespannt sein, ob es in den nachfolgenden Staffeln ein Wiedersehen mit dem Schauspieler in der Rolle des Merle geben wird. Was durchaus zu begrüßen wäre.

The Walking Dead
Folge 3: Tag der Frösche (Tell It To The Frogs)
USA 2010
Regie: Gwyneth Horder-Payton
Darsteller
Andrew Lincoln als Rick Grimes
Jon Bernthal als Shane Walsh
Sarah Wayne Callies als Lori Grimes
Chandler Riggs als Carl Grimes
Steven Yeun als Glenn Rhee
Norman Reedus als Daryl Dixon
Jeffrey DeMunn als Dale Horvath
Laurie Holden als Andrea Harrison
Irone Singleton als Theodore ‚T-Dog‘ Douglas
Michael Rooker als Merle Dixon
Emma Bell als Amy Harrison
Jim Coleman als Lam Kendal
Linds Edwards als Leon Basset
Keisha Tillis als Jenny Jones
Andrew Rothenberg als Jim
Juan Pareja als Morales
Jeryl Prescott als Jacqui
Adam Minarovich als Ed Peletier
Melissa McBride als Carol Peletier
Madison Lintz als Sophia Peletier
Maddie Lomax als Eliza Morales
FSK: Ab 18 Jahren
Laufzeit: 43 Minuten
Deutsche Erstausstrahlung: Am 19. November 2010 auf Fox Channel
Free-TV-Erstausstrahlung: Am 12. Mai 2012 auf RTL II
Original-Erstausstrahlung: Am 14. November 2010 auf AMC
Ingo Löchel

Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen. Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren. Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung. 2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten - Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends" (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden. Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag. Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“. 2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie "Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint. Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie "Frederik Darkstone" im Verlag Beyond Affinity. Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie "Erben des Blutes", die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

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