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The Strain, Folge 8: Kreaturen der Nacht

Um künstliches Sonnenlicht gegen die Strigoi anwenden zu können, brechen Abraham Setrakian, Ephraim Goodweather, Nora Martinez und Jim Kent über den Hinterhof in ein Geschäft für medizinischen Bedarf ein, um dort an UV-Lampen heranzukommen.
Im Lager des Geschäftes treffen sie auf den Kammerjäger Vasiliy Fet, der auf die gleiche Idee gekommen ist. Sie einigen sich darauf, die zwölf UV-Lampen, die sich im Lager befinden, zu teilen.
Nachdem sie das Geschäft verlassen haben, decken sich Goodweather, Nora und Jim in einer gegenüberliegenden Tankstelle mit Lebensmitteln ein. Dort treffen sie auf die Hackerin Dutch Velders, die im Auftrag von Eldritch Palmer das Internet sowie das Telefon- und Handynetz lahmgelegt hat, mit ihrer Freundin Nikki
Während sich Abraham Setrakian vor dem Gebäude mit Vasiliy Fet unterhält, tauchen plötzlich diverse Strigoi auf.
Abraham Setrakian kann zwei Wesen töten und setzt neben seinem silbernen Stockdegen auch eine Nagelpistole ein, die Silbernägel verschießt.
Vasiliy Fet kommt ihm zu Hilfe. Als aber immer mehr Strigoi auftauchen, ziehen sie sich langsam in die Tankstelle zurück. Als Goodweather, Nora und Jim Kent ihnen zu Hilfe eilen wollen, wird Jim von einem Strigoi verletzt und infiziert.
Goodweather und Nora gelingt es zwar kurze Zeit später, den Wurm aus der Wunde herausziehen. Doch es ist bereits zu spät. Der Wurm hat sich bereits vermehrt. Jim ist nicht mehr zu retten.
Jim Kent bittet seine Freunde daraufhin, ihn zu töten, bevor er sich verwandelt. Doch sie zögern. Daraufhin erschießt Vasiliy Fet Jim.
Bevor die Strigoi in die Tankstellen eindringen können, gelingt es Abraham Setrakian Vasiliy Fet, Goodweather, Nora und Dutch Velders mit vereinten Kräften sich zu einem Lieferwagen durchzukämpfen und zu verschwinden.

Es geht also doch. Mit “Kreaturen der Nacht” wird endlich einmal eine Episode von “The Strain” präsentiert, die eine durchgehende Handlung aufweist, ohne das sie von diversen Nebenhandlungen ständig unterbrochen wird.
Blickt man auf die letzten sieben Folgen zurück, so wird mit der achten Episode der Horror-Serie die bisher interessanteste und spannendste Folge präsentiert.

Leider muss man sich in der achten Folge der Horror-Serie von der Figur des Jim Kent (gespielt von Sean Astin, der international durch die Rolle des Sam in der Herr der Ringe-Trilogie bekannt wurde) verabschieden.
Kent wird beim Kampf gegen die Strigoi verletzt und infiziert. Und bevor er sich verwandelt, von Vasiliy Fet erschossen.

Eine kleine Anmerkung zur Ausstrahlungspolitik der Serie beim Privatsender Pro 7. Nachdem “The Strain” mittwochs immer um 22:10 Uhr gesendet wurde, wurde der Sendeplatz der Serie ab Folge 8 auf 23:55 Uhr verschoben, da anscheinend mal wieder die Zuschauerzahlen nicht stimmten.
Es ist allerdings stark zu bezweifeln, dass die Zuschauerzahlen besser werden, wenn man eine Serie erst vor Mitternacht zeigt.
Allerdings hatte Pro 7 dann noch eins draufgelegt. Ab Folge 10 wurde die Serie dann noch später ausgestrahlt. Und zwar erst um 1:40 Uhr. Wer soll sich denn bitte um diese Zeit eine Horror-Serie wie “The Strain” anschauen?

 

Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen.
Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren.
Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung.

2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten – Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends” (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden.

Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag.

Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“.

2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie “Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint.

Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie “Frederik Darkstone” im Verlag Beyond Affinity.

Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie “Erben des Blutes”, die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

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