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The Strain, Folge 7: Herr Eichorst

Neeva, die Haushälterin von Joan Luss unterrichtet Roger, den Ehemann der Anwältin darüber, dass mit seiner Frau irgendetwas nicht stimmt. Roger fährt umgehend nach Hause, wo er prompt von Joan angegriffen und getötet wird.

Am nächsten Tag überredet Neevas Tochter ihre Mutter, Joans Kinder Audrey und Keene wieder nach Hause zu bringen. Doch das entpuppt sich als fataler Fehler. Denn im Haus werden sie nicht nur von Joan angegriffen, sondern es befinden sich noch andere Verwandelte im Gebäude. In einem Raum können sie sich schließlich vorerst in Sicherheit bringen, nachdem Neevas Tochter von Joan verletzt wurde.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie Abraham Setrakian im Auftrag des KZ-Lagerkommandanten Eichorst einen hölzernen Sarg mit allerlei Schnitzereien anfertigt.

Gus und sein Kumpel Felix befinden sich nach ihrer Verhaftung in Untersuchungshaft. Felix geht es, nachdem ihn der Wurm infiziert hat, gar nicht gut.

Unterdessen entscheiden sich Abraham Setrakian, Ephraim Goodweather und Nora Martinez Jim Kent um Hilfe zu bitten, um den Strigoi Eichorst in einem U-Bahnhof eine Falle zu stellen.
Doch Eichorst hat die Lunte gerochen. Es kommt schließlich zum Zweikampf zwischen Abraham Setrakian und dem Strigoi, den der Vampirjäger zu verlieren droht.
Doch da tauchen Ephraim, Nora und Jim auf. Goodweather schießt dem Strigoi eine Silberkugel ins Bein, woraufhin Eichorst verletzt die Flucht ergreift.

Neeva, ihre Tochter sowie Audrey und Keene bekommen unerwartet Hilfe. Es tauchen vermummte Gestalten im Haus auf, von denen der Anführer die vampirartigen Wesen durch Kopfschüsse tötet.
Nachdem er festgestellt hat, dass Neeva und die beiden Kinder Audrey und Keene nicht verletzt sind, können diese das Haus verlassen. Neevas Tochter hingegen, die durch Joan infiziert wurde, tötet der Anführer mit einem Kopfschuss.

Durch die Rückblenden in das Jahr 1944, die nicht wirklich sehr aufschlussreich sind, wirkt die Folge „Herr Eichorst“ etwas langatmig.
Die einzige interessante Info, die man im Grunde durch diese Rückblenden in die Vergangenheit erfährt, ist, dass Abraham Setrakian damals im KZ den Holzsarg im Auftrag von Eichorst gezimmert hat, mit der in der ersten Episode von „The Strain“ der Meister vom Flughafen geflohen ist.

Das Highlight der Folge ist ohne Zweifel der Zweikampf zwischen Abraham Setrakian und dem Strigoi Eichorst, der eine Silberkugel ins Bein bekommt, wodurch Setrakian von Goodweather gerettet wird.

Auch die kurze Szene mit Gus und seinem kranken Kumpel Felix sollte man nicht ganz aus den Augen verlieren. Denn da Felix von einem Wurm infiziert wurde, wird er sich mit Sicherheit verwandeln. Damit ist Panik und Chaos im Untersuchungsgefängnis vorprogrammiert. Mal schauen, wen es alles erwischen wird.

Interessant ist die Schluss-Szene der siebten Episode von „The Strain“. Denn darin tauchen vier Gestalten auf, die Neeva und die Kinder retten und die vampirartigen Wesen töten, obwohl diese Neuankömmlinge anscheinend Strigoi sind.
Also, aus welchen Gründen töten diese Strigoi ihre „Artgenossen“? Gibt es verschiedene Parteien unter den vampirartigen Wesen? Und verfolgen diese Parteien unterschiedliche Ziele?

Ingo Löchel
Über Ingo Löchel (127 Artikel)
Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen. Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren. Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung. 2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten - Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends" (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden. Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag. Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“. 2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie "Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint. Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie "Frederik Darkstone" im Verlag Beyond Affinity. Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie "Erben des Blutes", die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.
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