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The Strain, Folge 6: Schwarze Sonne

Nachdem Dr. Ephraim Goodweather aus dem CDC-Gebäude geflohen ist, tauchen am nächsten Tag zwei FBI-Beamte bei seiner Noch-Ehefrau Kelly auf und hinterlassen ihre Karte mit der Aufforderung, sie sofort zu verständigen, sollte Goodweather sie kontaktieren.

Kurz nachdem die FBI-Agenten wieder gegangen sind, erscheint Goodweather. Doch er hat nicht viel Zeit, seiner Frau und seinem Sohn alles zu erklären. Denn Kellys Lebensgefährte verständigt die beiden FBI-Agenten, woraufhin Goodweather verhaftet wird.

Unterdessen ist Abraham Setrakian hinter dem nächsten Toten auf der Passagierliste her. Im Haus des Mannes, wo vor kurzem noch eine Totenfeier abgehalten wurde, wird er schließlich im Keller fündig.
Dort kann er zwar den verwandelten Toten vernichten, aber er muss schließlich vor der übrigen Meute aus dem Keller fliehen, die sich ebenfalls verwandelt haben. Er präpariert aber das Haus so, dass es in die Luft fliegt und so die Wesen vernichtet werden.
Da eine Sonnenfinsternis kurz bevorsteht, fährt Setrakian mit einem Taxi zurück in seinen Laden.

Während Setrakian sich auf der Rückfahrt befindet, hat Eichorst einen neuen Auftrag für Gus, der diesen nur sehr widerwillig ausführt. Aber Gus bleibt nichts anderes übrig. Zusammen mit seinem Kumpel und Jim Kent holen sie eine Leiche ab und entsorgen sie.

Als der Kammerjäger Vasiliy Fet in sein Büro zurückkehrt, ist dort niemand anzutreffen. Als er im Lager ein Geräusch hört, entdeckt er seinen Vorgesetzten, der sich in ein vampirartiges Wesen verwandelt hat. Vasiliy tötet ihn mit Sonnenlicht.
Eine Mitarbeiterin, die sich ebenfalls verwandelt hat, wird auf die gleiche Weise von Fet vernichtet.

Goodweather, der mit den beiden FBI-Agenten unterwegs ist, die ihn verhaftet haben, kann sich befreien, nachdem die Agenten von dem verwandelten Gerichtsmediziner angegriffen werden, der während der Sonnenfinsternis ziellos durch die Straßen läuft.
Nachdem er die beiden FBI-Agenten getötet hat, trifft der Gerichtsmediziner in einer Seitenstraße auf Gus und seinen Kumpel. Dort kommt es zum Kampf. Als nichts mehr hilft, schlägt Gus dem Wesen eine Eisenstange über den Schädel.
Als er seinem Kumpel helfen will, in dessen Unterarm sich ein kleiner Wurm festgebissen hat, tauchten zwei Polizisten auf, die Gus niederschlagen.

Unterdessen taucht Goodweather in Setrakians Laden auf, wo bereits seine Kollegin Nora mit ihrer Mutter Unterschlupf gefunden haben.

Ich habe eigentlich gedacht, dass während der Sonnenfinsternis irgendetwas entscheidendes in “Schwarze Sonne” passiert. Zum Beispiel, dass die vampirartigen Wesen aus der Kanalisation über die Einwohner der Stadt herfallen. Aber dem ist nicht so.
Als einziges Wese, taucht der verwandelte Gerichtsmediziner auf, der in Folge 1 von “The Strain” getötet wurde und danach spurlos verschwand. Der wandert aber recht ziellos durch die Straßen. Was als Knalleffekt für die Episode “Schwarze Sonne” etwas dürftig ausfällt.

Zudem wirft auch diese Episode von “The Strain” mal wieder diverse Fragen auf. Hier steht besonders der Vorgesetzte von Vasiliy Fet im Fokus der Betrachtungen, der sich zumeist im Büro aufgehalten hat. Also, wo wurde er angegriffen? Zuhause? Im Büro? Und wer hat ihn angegriffen?

Zudem steht auch die Frage im Raum, wieso plötzlich der getötete Gerichtsmediziner auf der Bildfläche erscheint, der seit der ersten Episode von “The Strain” spurlos verschwunden war. Wo hat er sich die ganze Zeit aufgehalten? In der Kanalisation?

Es ist irgendwie bezeichnend für die Horror-Serie “The Strain”, dass Episode um Episoden immer nur auf unwichtige Handlungsstränge eingegangen wird, aber die wichtigsten Aspekte und Fragen, die darin aufgeworfen werden, nie wirklich beantwortet werden. Stattdessen wird der Zuschauer immer wieder vor vollendete Tatsachen gesetzt und neue Fragen aufgeworfen.

Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen.
Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren.
Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung.

2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten – Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends” (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden.

Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag.

Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“.

2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie “Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint.

Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie “Frederik Darkstone” im Verlag Beyond Affinity.

Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie “Erben des Blutes”, die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

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