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The Strain, Folge 13: Der Meister

Eldritch Palmers Traum vom ewigen Leben hat sich nicht erfüllt. Er ist zwar durch den Meister von seiner Krankheit geheilt, aber nicht in einen Vampir verwandelt worden.

Nach dessen Heilung hat Palmers Assistent und Bewacher Reggie Fitzwilliam endgültig genug von seinem Chef und verlässt den Milliardär, da er diesen nicht mehr unterstützen und beschützen will.

Nach ihrer Flucht, planen Ephraim, Setrekian, Nora und Vasiliy Fet in ihrem neuen Versteck einen neuen Versuch den Meister zu vernichten.
Eph und Fet kundschaften die Gegend um das Haus des Musikers Bolivars aus, der sich in einen Vampir verwandelt hat. Denn dort vermuten sie den Obervampir.
Fet findet einen Geheimgang der zum Haus von Bolivar führt. Dort entdecken sie auch den zertrümmerten Sarg des Meisters und einige Vampire, die ihn bewachen.
Nachdem sie alle Vorbereitungen getroffen haben, nehmen Setrekian, Eph, Nora, Vassily Fet und Dutch Velders bis an die Zähne bewaffnet den Kampf auf. Um Zach in Sicherheit zu wissen, entschließt sich Eph, seinen Sohn mitzunehmen.
Im Haus von Bolivar kommt es schließlich zum Kampf gegen die Vampire und ihren Meister. Abraham Setrekian und Eph können den Meister zwar stellen, doch der kann trotz des Sonnenlichtes fliehen.

Nach seiner Entführung erwacht Gus gefesselt auf einem Stuhl. Sein Gegenüber entpuppt sich als Strigoi, der seinen Gefangenen aber nicht aussaugen oder gar töten will. Stattdessen befreit das Wesen Gus von seinen Fesseln.
Nach seiner Freilassung kommt es zur Begegnung mit drei uralten Vampiren, vermutlich drei weiteren Meistern.
Der Anführer der Kapuzenträger macht Gus das Angebot, für sie zu arbeiten, um den Meister und dessen Kreaturen bei Tag zu bekämpfen.

Mit der “DER MEISTER”, der dreizehnten Folge von “THE STRAIN”, erreicht die erste Staffel der Horrorserie endlich ihren Höhepunkt.
Der Kampf gegen den Meister, Horst Eichhorst, Bolivar und den Vampiren zum Ende der Episode ist spannend und actionreich in Szene gesetzt.
Aber auch sonst kommt keine Langeweile auf, auch weil die gesamte Folge von “THE STRAIN” abwechslungsreich und gradlinig inszeniert wurde.
Die Vernichtung des Meisters findet jedoch am Ende der ersten Staffel nicht statt, da sich das uralte Vampirwesen als ziemlich zäh erweist, und ihm trotz des Sonnenlichtes und starker Verbrennungen die Flucht aus dem Haus von Bolivar gelingt.

Neben den Vorbereitungen und den Kampf gegen Meister, enthält die letzte Episode der ersten Staffel von “THE STRAIN” noch zwei weitere Handlungsstränge.
Einmal eine mit Eldritch Palmer, der nach seiner Gesundung alles versucht, um Maßnahmen gegen die Eindämmung der Seuche zu verhindern. Dabei schreckt er auch vor eigenhändigen Mord nicht zurück.
Der dritte Handlungsstrang beschäftigt sich mit Gus, der in die Gewalt von Vampiren gerät, die sich aber als Feinde des Meisters entpuppen, und ihn für den Kampf gegen den Meister rekrutieren.

Insgesamt hat sich die Horrorserie “THE STRAIN” nach anfänglichen Schwächen und zäher Erzählweise ab Folge acht doch noch sehr gut entwickelt, so dass man nach dieser Folge gespannt ist, wie es in den nächsten beiden Staffeln mit der Horrorserie weitergehen wird.

Wie der US-Kabelsender FX kürzlich bekanntgab, wird “THE STRAIN” um eine vierte, abschließende Staffel verlängert, die 2017 ausgestrahlt wird. Eine fünfte Staffel der Horror-Serie, die auf der Roman-Trilogie von Guillermo del Toro und Chuck Hogan basiert, wird es nicht geben.

 

Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen.
Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren.
Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung.

2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten – Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends” (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden.

Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag.

Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“.

2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie “Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint.

Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie “Frederik Darkstone” im Verlag Beyond Affinity.

Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie “Erben des Blutes”, die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

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