News Ticker

The Shannara Chronicles, Folge 8: Utopia

Wil (Austin Butler) und Amberle (Poppy Drayton) folgen den Elfenjägern, um Eretria (Ivana Baquero), aus deren Gefangenschaft zu befreien. Auf ihrer Suche treffen sie auf Cephalo (James Remar), den sie aus einem Trollkäfig befreien.

Der führt Amberle und Wil zur Menschensiedlung Utopia, welche sich jedoch als nicht so paradiesisch herausstellt, wie sie erscheint. Denn neben Schusswaffen, opfern die Bewohner von Utopia Menschen den Trollen, um von den Wesen nicht angegriffen zu werden.

Wil und Amberle schleichen sich in den Ort, um Eretria zu befreien. Sie werden dabei aber entdeckt und sollen zusammen mit Cephalo den Trollen geopfert werden.
Doch bevor es dazu kommt, kann sich Eretria eine Schusswaffe besorgen und sie befreien. Damit Amberle, Will und Eretria fliehen können, opfert sich Cephalo, um ihre Verfolger aufzuhalten.

Nach dem Tod von König Eventine und Prinz Ander, liegt es nun an Prinz Arion (Daniel MacPherson) das Elfenvolk zu führen. Doch es gibt andere Parteien im Elfenreich, die nach der Krone streben. Insbesondere die Opposition im Elfenreich sorgt für weiteren Unfrieden und Uneinigkeit im Reich.

Auch die Folge “UTOPIA” sorgt nicht gerade für Freudensprünge, denn ihre auf weite Strecken etwas abstruse Handlung mit dem Ort Utopia und deren Bewohner, die Menschopfer den Trollen darbieten, um unbehelligt zu bleiben, dient ebenfalls zum größtenteils als Lückenfüller, um die dürftige Handlung der TV-Serie weiter künstlich in die Länge zu ziehen.
Und auch in dieser Folge von “THE SHANNARA CHRONICLES” ist nicht viel von dem Buch “DIE ELFENSTEINE VON SHANNARA” übriggeblieben, denn die Macher der Serie haben sich ihre eigene Handlung ausgedacht, die nichts mit Roman von Terry Brooks zu tun hat.

Mit Cephalo verschwindet eine weitere Figur aus der TV-Serie, die zwar auch nicht gerade ein Sympathieträger war, jedoch gelang es dem Schauspieler James Remar ihr wenigstens etwas an Substanz zu verleihen, obwohl man aus der Figur weit mehr hätte machen können. Was aber von den Machern der Serie leider versäumt wurde.

Was die Handlungsorte von “THE SHANNARA CHRONICLES” betrifft, so sind diese doch arg begrenzt, obwohl die Welt von Shannara doch ziemlich groß sein muss. Und so erfährt der Zuschauer leider nichts über die übrigen Reiche, die der Menschen, der Zwerge und die der Gnome, und auch sonst sind die Informationen bzw. Hintergrundinformationen doch recht spärlich, auch was das Reich der Elfen betrifft, das anscheinend in er TV-Serie nur aus dem Palast zu bestehen scheint. So wäre auch in dieser Hinsicht weit mehr in der TV-Serie drin gewesen.

The Shannara Chronicles
Folge 8: Utopia
USA 2016

Regie: Jesse Warn

Darsteller
Austin Butler als Wil Ohmsford
Ivana Baquero als Eretria
Manu Bennett als Allanon
Poppy Drayton als Amberle Elessedil
Daniel MacPherson als Arion Elessedil
Emilia Burns als Commander Tilton
James Remar als Cephalo
Marcus Vanco als Bandon
Jed Brophy als Dagda Mor

FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 40 Minuten

Deutsche Erstausstrahlung: Am 31. Mai 2016 auf RTL II
Original-Erstausstrahlung: Am 16 Februar 2016 auf MTV U.S.

 

Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen.
Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren.
Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung.

2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten – Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends” (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden.

Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag.

Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“.

2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie “Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint.

Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie “Frederik Darkstone” im Verlag Beyond Affinity.

Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie “Erben des Blutes”, die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

Kommentar verfassen