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The Shannara Chronicles, Folge 6: Pykon

Nach dem Kampf mit dem Reaper muss sich geschrumpfte Gruppe um Amberle (Poppy Drayton) vor dem Dämon in Sicherheit zu bringen.

Um den Wilde Wald doch noch zu erreichen, wo sich der Ort Sichermal befinden soll, machen sie sich auf den Weg nach Pykon, einen Außenposten der Elfen, der längst in Vergessenheit geraten ist.
Dort stoßen sie auf Remo (Jon Brazier) den Verwalter der Festung sowie auf das Mädchen Mag (Anais Shand).
Remo entpuppt sich allerdings als wahnsinnig gewordener Folterknecht, der die Gruppe kleine betäubt und in seine Gewalt bring. Mit Hilfe von Mag kann sich Wil (Austin Butler) befreien und auch die übrigen von ihren Fesseln lösen.
Es kommt schließlich zum Kampf mit Remo, in dessen Verlauf nicht nur der wahnsinnige Folterknecht, sondern auch Mag getötet wird.
Als der Reaper auftaucht, hält Crispin den Dämon so lange auf, damit Amberle, Wil, Eretria und Cephalo aus der Festung fliehen können.

Während sich Prinz Ander (Aaron Jakubenko) zusammen mit Commander Tilton (Emilia Burns) und dem Gnom Slanter (Jared Turner) auf den Weg macht, um den Dagda Mor auszukundschaften, hetzt der Reaper in Gestalt von König Eventine Prinz Andor (Aaron Jakubenko) gegen den Druiden auf.
Zudem gibt er Andor den Auftrag, das Schwert des Hexenmeisters zu finden, dass sich in den Katakomben unterhalb des Palastes befinden soll.
Die Zwietracht wird noch angeheizt als der Druide Allanon durch den kranken Bandon kurzzeitig in die Gewalt des Dagda Mor gerät, und die Elfin Catania angreift. Als der Prinz ihr zur Hilfe eilen will, wird er ebenfalls von den Druiden angegriffen.

Nachdem Prinz Ander das Schwert des Hexenmeisters gefunden hat, kommt es zum Konflikt mit Allanon. Aufgehetzt durch den Wandler in Gestalt von König Eventine, tötet der Prinz den Druiden mit dem Schwert des Hexenmeisters, der sich vor seinen Augen auflöst.

Als Prinz Ander, Commander Tilton und Slanter den Ort erreichen, wo sich der Dagda Mor versteckt hält, sehen sie mit Schrecken das riesige Dämonenheer, das dort bereitsteht, um das Reich der Elfen zu vernichten.

Bei einigen Handlungssträngen weist die Folge “PYKON” durchaus interessante Aspekte auf, die zu unterhalten verstehen. Jedoch wirkt der Handlungsstrang, der in Pykon selbst spielt, eher als Lückenfüller, so dass das klischeehafte Szenario mit dem wahnsinnigen Remo in der Elfenfestung nicht wirklich überzeugen kann, auf das man hätte getrost verzichten können. Vielleicht hätte eine Kürzung oder Änderung dieses Handlungsstranges der TV-Folge ebenfalls gut getan.

Wenn man sich die Serie so betrachtet, kann man davon ausgehen, dass die Schlacht gegen die Dämonen, wohl ganz anders ausfallen wird, als wie sie im Roman “DIE ELFENSTEINE VON SHANNARA” beschrieben ist. Zumal ja im Buch mehrere Schlachten gegen die Dämonen geführt werden. Was in der TV-Serie nicht der Fall sein wird.
Vermutlich geschieht dies aus Kostengründen und weil die Serie sich nur nebulös an die Handlung des Fantasy-Romans von Terry Brooks hält.
So ist zu vermuten, dass die Elfen in der Schlacht um ihre Stadt und den Ellcrys wohl keine Unterstützung von den übrigen Völkern, also den Zwergen oder den Trollen erhalten werden. Was schade ist. Das hätte die TV-Serie doch etwas interessanter und abwechslungsreicher gestaltet.
Ganz abgesehen davon, dass die Informationen zu den übrigen Völkern und vier Reichen der Fantasy-Welt sowieso etwas rar gesät sind.
Ein großes Reich der Elfen wird in der TV-Serie nicht präsentiert, zumal sich die Handlung bei den Elfen zumeist nur im Elfenpalast abspielt. Was doch manchmal etwas irritiert. Zumal das Reich der Elfen wohl nicht nur aus dem Palast besteht. Von der Hauptstadt der Elfen etc. bekommt man so gut wie nichts zu sehen.
Auch von den übrigen Reichen, den Reichen der Menschen, Zwerge, Trolle oder Gnome bekommt man ebenfalls so gut wie keine Informationen.
Neben den Gnomen, tauchen weder die Zwerge in der Serie auf, noch erfährt man viel über die Trolle, die in der TV-Serie sowieso ganz anders geartet sind, als man wie aus dem Fantasy-Roman von Terry Brooks kennt.
So werden letztendlich nur die Elfen und Gnome gegen die Dämonen zu Felde ziehen. Zumal der Kampf gegen die dämonischen Wesen unter Führung des Dagda Mor sowieso eher sehr bescheiden ausfallen wird.
Eine große Schlacht kann man wohl in “THE SHANNARA CHRONICLES” nicht erwarten. Auch weil der Rahmen der Serie wenig monumental und beeindruckend ausgefallen ist.

The Shannara Chronicles
Folge 6: Pykon
USA 2016

Regie: Brad Turner

Darsteller
Austin Butler als Wil Ohmsford
Ivana Baquero als Eretria
Manu Bennett als Allanon
Poppy Drayton als Amberle Elessedil
John Rhys-Davies als Eventine Elessedil
Aaron Jakubenko als Ander Elessedil
Daniel MacPherson als Arion Elessedil
James Remar als Cephalo
Emilia Burns als Commander Tilton
Marcus Vanco als Bandon
Jed Brophy als Dagda Mor
James Trevena-Brown als Crispin Edensong
Anais Shand als Mag
Jon Brazier als Remo
Jared Turner als Slanter

FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 40 Minuten

Deutsche Erstausstrahlung: Am 24. Mai 2016 RTL II
Original-Erstausstrahlung: Am 2. Februar 2016 MTV U.S.

Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen.
Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren.
Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung.

2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten – Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends” (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden.

Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag.

Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“.

2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie “Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint.

Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie “Frederik Darkstone” im Verlag Beyond Affinity.

Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie “Erben des Blutes”, die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

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