Schmutz und Blut: Warum “Grimdark” das neue “Sword & Sorcery” ist

Das Genre erblickte 1929 die Welt, bekam 1961 seinen Namen und starb irgendwann in den frühen 80er Jahren. Doch seine verrottende, wankende Leiche fand niemals Ruhe. Sie taumelte weiter, verlor dabei wichtige Teile ihrer selbst, und stolperte zu Beginn des 21. Jahrhunderts geradewegs in ihre dunkle Wiedergeburt hinein. Wir sprechen hier von einem Subgenre der … Weiterlesen Schmutz und Blut: Warum “Grimdark” das neue “Sword & Sorcery” ist

Schwert und Zauberei (Sword & Sorcery)

Genre- und Subgenre-Labels gibt es aus gutem Grund – um die Leser mit der Art von Literatur zu verbinden, die ihnen gefällt. Zumindest heutzutage obliegt eine solche Kategorisierung eher den Vermarktern und Buchhändlern als einer tatsächlichen Unterscheidung durch Fans oder Autoren. Aber das war 1961 definitiv nicht der Fall, als Mitglieder der Robert E. Howard-Fangruppe, … Weiterlesen Schwert und Zauberei (Sword & Sorcery)

Die Welt bei Kerzenschein

 Eine dunkle Welt Folklore und Legenden sind Teil eines Vermächtnisses unserer ursprünglichen Ängste, die in der Morgendämmerung der Menschheit ihren Ursprung haben, als die Welt noch vom Übernatürlichen dominiert war: Wälder, Hügel, Berge und Flüsse waren der Lebensraum von alten, unsichtbaren Dingen. Leben bedeutete, im Schatten dieser Geheimnisse zu leben. Kerzen drückten die tiefe Angst … Weiterlesen Die Welt bei Kerzenschein

Elric von Melniboné (Der kaputte Held)

Elric ist grüblerisch und introspektiv, krank wegen der Traditionen, aus denen er stammt, und gleichzeitig ein Produkt von ihnen. Im Gegensatz zu anderen Helden, die ein eigenes Königreich erobern und anstreben, wird Elric in den Adel hineingeboren und gibt diese Verantwortung ab. Er ist das Produkt einer dekadenten Rasse in ihrer Dämmerung, die von einem … Weiterlesen Elric von Melniboné (Der kaputte Held)

Urban Fantasy (4) – Die Chronik der urbanen Fantasy

Dies ist der vierte Artikel zum Thema Urban Fantasy. Die anderen finden sich hier, hier und hier. Im vorherigen Beitrag sprachen wir über die ersten Autoren, die sich in den 80er und 90er Jahren in das Neuland der urbanen Fantasy wagten: Charles de Lint, Emma Bull, Laurell K. Hamilton, Neil Gaiman und andere. Nun wollen … Weiterlesen Urban Fantasy (4) – Die Chronik der urbanen Fantasy

Scott Lynch auf der WorldCon 75

Eines der am heißest ersehnten Bücher der Fantasy-Community ist neben Patrick Rothfuss‘ „The Doors of Stone“ und George R. R. Martins „The Winds of Winter“ Scott Lynchs Fortsetzung der außerordentlichen „Gentleman-Bastards“-Serie. Mittlerweile veröffentlicht, erscheint das Buch bei uns am 11. Juni 2018 bei Heyne. Die Helsinki-Times hat Scott zur WorldCon 75 interviewt. Einige Autoren schaffen … Weiterlesen Scott Lynch auf der WorldCon 75

Fantasy – eine Polemik

Fantasy, ein Menschenrecht. Gedanken über ein Stiefkind der Literatur. It seems to be suggested that fantasy is some kind of fairy icing when, from a historical point of view, it is the whole cake. (Terry Pratchett) Der Satz „Fantasy ist ein Menschenrecht“ (i. Orig. „Fantasy is a human right“, FS 52) entstammt dem einflussreichen Aufsatz … Weiterlesen Fantasy – eine Polemik

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