David Mitchell / Slade House (Rowohlt)

Slade House besteht aus fünf miteinander verflochtenen Geschichten, die jeweils neun Jahre auseinanderliegen. Von 1979 bis 2015. Die Protagonisten sind ganz unterschiedliche Charaktere - ein 13jähriger Junge, ein Polizist, eine Studentin, die neugierig auf Geister ist, eine Journalistin (und Schwester der Studentin) - werden in ein Haus gelockt, wo sie es mit gestaltwandlerischen dunklen Mächten … David Mitchell / Slade House (Rowohlt) weiterlesen

David Mitchell / Die Knochenuhren

Vor ein paar Jahren hatte Mitchells Wolkenatlas für nicht gerade wenig Furore gesorgt. Dennoch. Seine Romane hinterließen stets ein Gefühl des Unvollständigen, von zu vielen Ecken und Kanten. Denn so einzigartig beispielsweise die Handlung von Die tausend Herbste des Jacon de Zoet auch ist, hat sie etwas Mühe, ihre verschiedenen Standpunkte zu einer Einheit zu … David Mitchell / Die Knochenuhren weiterlesen

Über den Schnitter, den Schelm und Daniel Kehlmanns »Tyll«

Eine Frage stellt sich nicht mehr: Wo ist Carlos Montúfar? Jener historisch verbürgte Begleiter Humboldts fehlte einst in Daniel Kehlmanns Bestseller »Die Vermessung der Welt«. Gestrichen. Für die Geschichte. Für die Dramatik. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen steht mit »Tyll« der nächste vermeintlich historische Roman des österreichischen Autors an. Die Frage lautet jetzt: Warum Till … Über den Schnitter, den Schelm und Daniel Kehlmanns »Tyll« weiterlesen

Rosemary’s Baby

Lullaby. Schlummerlied für ein Baby. Es hat gelbe Augen und hübsche Hände, Klauen zwar, „aber sie sind ganz klein, wie Perlen. Die Handschuhchen hat er nur an, damit er sich nicht kratzt – nicht, weil seine Hände hässlich wären.“ Rosemary lächelt. Und summt: Lullaby. Schlummerlied für ihr Baby. Satans Sohn. Das klingt fürchterlich gut vertraut. … Rosemary’s Baby weiterlesen