Das Manuskript in der Flasche

Ein namenloser Erzählerbemüht sich zu Beginn, seine Leser von seiner rationalistischen Geisthaltung zu überzeugen. Er gibt zu, eine starre, fantasielose Denkweise zu haben, die der Wahrheit gewidmet und dem Aberglauben gegenüber unempfänglich ist, um dann aber sofort in eine frühe Phase der psychologischen Verfahrensweise zu treten, die erst für die Figuren der späteren Prosa Poes typisch … Das Manuskript in der Flasche weiterlesen

Zwischen Nacht und Dunkel, Können und Klasse

Keine Nacht für Ghouls. Kein Dunkel für Dämonen. Keine Geschichten für die banal Blutrünstigen, die sich von den Klauen und Krallen finsterer Kreaturen ausführlich berichten lassen müssen, um sich gruseln zu können. Bildern sollen ihnen das Entsetzen erklären. Wenn's nötig ist und wem's gefällt... Es gibt bessere Wege, das Fürchten zu lehren. Es gibt diese … Zwischen Nacht und Dunkel, Können und Klasse weiterlesen

Was macht so ein Ghul, wenn er grad keine Menschen frisst?

Vorerst einmal dürfte er mächtig Angst machen, wenn er denn vor Ort wäre. Der Ur-Ghul/Ghoul, da von Haus aus ein grausamer Wüstengeist, finsteres Clanmitglied des uns zumindest flüchtig bekannten Leichengotts Mordiggian und grundsätzlich fest verwurzelt in persisch-arabischer Schauer-Kultur, ist aber hierzulande eher selten anzutreffen. Deshalb wurde für Brut gesorgt. Ghuls Nachkommen hausen in Höllenhundgestalt (Lovecraft) … Was macht so ein Ghul, wenn er grad keine Menschen frisst? weiterlesen

David Mitchell / Slade House (Rowohlt)

Slade House besteht aus fünf miteinander verflochtenen Geschichten, die jeweils neun Jahre auseinanderliegen. Von 1979 bis 2015. Die Protagonisten sind ganz unterschiedliche Charaktere - ein 13jähriger Junge, ein Polizist, eine Studentin, die neugierig auf Geister ist, eine Journalistin (und Schwester der Studentin) - werden in ein Haus gelockt, wo sie es mit gestaltwandlerischen dunklen Mächten … David Mitchell / Slade House (Rowohlt) weiterlesen