Fantasy: Eine Blaupause für die Welt

Die Fantasy schlägt ihre symbolischen Krallen in uns alle. Ihre Ursprünge sind uralt, mit Wurzeln in der isländischen Edda und in altenglischen Gedichten wie dem Beowulf. Sie ist Shakespeare, den Abenteuererzählungen des achtzehnten Jahrhunderts, der Gotik, der Romantik, dem Mittelalter der Präraffaeliten und dem Fin de siècle verpflichtet. Aber sie begann nicht als eigenständiges Genre … Fantasy: Eine Blaupause für die Welt weiterlesen

Steven Erikson: Die Gärten des Mondes (Das Spiel der Götter 1)

Das erste Buch einer Serie, die man lieben oder hassen wird (oder vielleicht aufgeben, bevor man das Ende des ersten Buches erreicht hat) ist nun also der Auftakt zum heiligen Gral des gesamten Fantasy-Genres. Die Serie besteht im Original aus zehn Büchern, aber Die Gärten des Mondes bereiten vermutlich am meisten Schwierigkeiten. Zwar ist es … Steven Erikson: Die Gärten des Mondes (Das Spiel der Götter 1) weiterlesen

Mortimer geht in den Wald

Irgendwann begannen sie, sich Geschichten über den Wald zu erzählen. Vermutlich taten sie das, weil das Wetter sie davon abhielt, einen Fuß vor die Tür zu setzen. Weil der Fernseher in der Wirtsstube streikte. Weil auf dem Tisch der von dem Gast aus Frankfurter spendierte Rotwein stand und sie sich auf angenehme Art fremd genug … Mortimer geht in den Wald weiterlesen

Rot der Mond, tief die Nacht, so herrlich finster die Zeit

Der Vampir ist furchtlos in der Nacht, verborgen am Tag, verloren in der Ewigkeit. Stark, schön, grausam. Ein Träumer. Ein Alptraum. Ein Kind mit goldenen Puppenlocken. Ein stattlicher, schweigender Mann. Der bleiche Beau, der nebenan wohnt. Die Frau mit Haar wie Ebenholz, Haut wie Elfenbein. Der Krieger der Finsternis. Der Schatten am Fenster. Die Ausgeburt … Rot der Mond, tief die Nacht, so herrlich finster die Zeit weiterlesen