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    Allerlei zu versuchen

    achja asfaltschleim, eine bitumiebergteer, satanspech gegen allerlei gebrechen (sie gingen die endlose allee entlang unter denschwarzen platanen) musik álazingarese betäubte die ohren inihrem halfter, zum schumann’schenrotationstachistoskop, mit demder umfang der aufmerksamkeitgemessen werden soll ist nicht so / dass wir kühlen könntenist nicht so / dass wir ober=räubernabrammen, umtafeln, um tafelnherum : waffeln / dass wirohnsägliches gespür, entrinnenmimenzwecke im spiegelfleischhören wir bitteren fuchsjagten zu

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    Der 30. Februar des Jahres

    Es regnet brossierte Hüte;wer etwas dafür kann,sollte jetzt nicht zögern,die Hand zu heben. Während die Hände sich erheben,die Hüte zu fangen,den eigenen ins Dickicht zu verlagern,schreibt man Schuldscheine aus. Es war eine dunkle Hut-Nacht,die Schreibmaschinen griffeltenvon Richtung der Nordwest-Allee. Wer konnte, aß etwas auf,sei es eine Vermisstenanzeige,ein parfümierter Liebesbrief,der Griff einer Pandora-Büchse,ein geliehenes Ohr. Dann setzte man sich unter einentapferen Zweig, maß den Umfangseines Schädels anhand gelesenerBücher, und probte den letztenReim eines verwandten Geistes,nicht länger als zweihundert Jahre tot. Die Gasthäuser rollten ihreFässer aus den Kellern: “Bring out the dead!” Manche nutzten die Zeit biszum Aufprall mit demNachspielen eines Horoskops. Ältere Herrschaften wurden mitZöpfen schick gemacht, denTöchtern abgeschnitten,auf dass niemand…

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    Der Schrecken der Reise

    Die Schnecke erfährt ihr Tempo hinter vorgehaltener Hand.Heimlich bekommt sie dafür ein Haus, das wie ein TrichterZum Kleinsten und zum Größten hin führt, aber langsam.Langsamer als die Farben aus Gesichtern rutschen,Die auf der gleichen Strecke unterwegs sind,In einem Raum, der abstrakt scheint, mehrteilig,Wie es die optische Täuschung oft vormacht,Wenn die Perspektive, von der nun alle reden,Nicht mehr vorhanden ist, wenn sie dem UltraschallDes Gehörten, dem Infrarot der Nacht, durch ihre Wärmepausen weicht. Dann bleiben gesprochene Worte auf der Strecke liegen,Keiner kümmert sich um das Gepäck des anderen. ImForst sitzen die Tafeln mit den Umsteigemöglichkeiten fest,Behaupten sich nicht gegen Bäume oder Gräser, habenEs aufgegeben, die richtige Stelle mit einem X zuMarkieren.…

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    Der Horcher

    Die neuen Tage beginnen nicht so wie die alten enden.Jemand hat das Interieur verändert, die Kabelage istDurch fremde Mauern gezogen, die Venuslampe scheint.Über unzählige Stufen gepoltert trifft derjenige ein,Den sie den Horcher nennen. Er steigt aus der Fassade,Die ihn wie mit einem Fahrstuhl nach oben brachte. Geweihe zeigen nach Norden, was die natürliche Ansicht unterstreicht.Pläne werden aufmerksam studiert, kein Wort fälltZu Boden, sondern in ein dafür installiertes Sicherungsgitter.Geflohen sind wir längst, nur scheint uns jetztZusätzlich die Sonne ins Gesicht, was die Arbeit sichtlich erschwert. Die Sätze sind abhängig von den großen Laternen, pausenlosAusgespuckte Routine wäre ein Wort dafür, das der Horcher verwendet        hätte.Ohne Gefühl der Zweckbindung an den Türen vorbeigehen,Die atmosphärischen…

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    Lilith

    Ich bin, von dir genommen,in den kleinsten Winkeln deines Raumes daheim.Meine schwarzen Augäpfelsind die Dunkelheit der Welt gewöhnt.Kein Augenweiß. Nichts Irisierendes,das isoliert betrachtet werden kann und will.So hocke ich einfach daund nehme wahr,wie ein Haus Zeit konserviert.Mein Mund, eine Melasse, die Fliegen fängt.Denn das, was sie nicht fängt, wirftsie auf Wunden. Ins hypnotischeMeer der Mütter greift meine Seele fingerlang.Das immer Kleinste der Kleiderist ins Nichts geweht, an den Rändernverwoben mit mir. Ich wringe,stehend im weißen Sand,mein Kleid, dein rotes Meer.

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