Fantasy-Tropen: Der anhaltende Reiz des Bauernjungen

Eigentlich ist das hier das bekannteste Klischee der Fantasy-Literatur und überdeutlich vorhanden, so sehr, dass es das Genre weitgehend definiert hat. Es stellt sich also die Frage, warum wir noch immer so viele Bauernjungen-Fantasy zu lesen bekommen, obwohl diese Trope mittlerweile ein abgestandener Witz ist. Zugegeben, professionelle Autoren gehen längst einen anderen Weg, aber in … Fantasy-Tropen: Der anhaltende Reiz des Bauernjungen weiterlesen

Geschichten in Geschichten in Scott Lynchs Gentelman Bastard-Serie

Geschichten in Geschichten. Dies ist eine der ältesten Strukturen des Geschichtenerzählens, die bis ins alte Ägypten reichen. Allein der westliche Kanon hat - beginnend bei den Canterbury-Erzählungen über Hamlet bis zu Italo Calvons Unsichtbaren Städten - eine Fülle namhafter Werke hervorgebracht, die dem Reiz, Narrative ineinanderzuschachteln, nicht widerstehen konnten. Autoren spekulativer Literatur wie Margarete Atwood oder … Geschichten in Geschichten in Scott Lynchs Gentelman Bastard-Serie weiterlesen

Fantasy: Eine Blaupause für die Welt

Die Fantasy schlägt ihre symbolischen Krallen in uns alle. Ihre Ursprünge sind uralt, mit Wurzeln in der isländischen Edda und in altenglischen Gedichten wie dem Beowulf. Sie ist Shakespeare, den Abenteuererzählungen des achtzehnten Jahrhunderts, der Gotik, der Romantik, dem Mittelalter der Präraffaeliten und dem Fin de siècle verpflichtet. Aber sie begann nicht als eigenständiges Genre … Fantasy: Eine Blaupause für die Welt weiterlesen

Ein Gespräch mit J. K. Bishop

Die australische Schriftstellerin K. J. Bishop veröffentlichte ihren ersten Roman Die Stadt des Wahnsinns Anfang 2003. Er wurde für den International Horror Guild und die Australian Aurealis Awards nominiert. 2004 bekam sie den Australian Ditmar Award für den besten Roman und auch als bestes Nachwuchstalent. Im selben Jahr gewann sie den William L. Crawford Fantasy … Ein Gespräch mit J. K. Bishop weiterlesen