Eigentlich ist dem Kanon von Sherlock Holmes nichts mehr hinzuzufügen, vor allem auch, weil durch unzählige Filme und grauenhafte Weiterschreibungen mittlerweile ein recht dreckiges und unansehnliches Wasser entstanden ist. Es gab nach Arthur Conan Doyle nur wenige autorisierte Autoren, die sich diesem Kanon mit allem gebührenden Respekt näherten. Von allem anderen sollte man tunlichst die Finger lassen, wenn man sich wirklich für den Mythos interessiert.
Jetzt könnte man natürlich reflexartig auch das Werk von Luc Brunschwig, das von Cécil gezeichnet wurde als apokryphen Nonsense verwerfen, aber das wäre dann doch ein wenig verfrüht. Die Prämisse, die hier geboten wird, ist nämlich eine, die durchaus auch schon von den Sherlockians diskutiert wurde: Wie weit ging Sherlocks Kokainsucht? Was könnte daraus resultieren?
Die gewohnte Idylle: Mrs Hudson serviert Tee, Watson liest die Times und Sherlock sinniert mit seiner Pfeife am Fenster. (c) Jacoby & Stuart; Zeichnung: Cécil
Am 4. Mai 1891 verschwand Sherlock Holmes in den Reichenbachfällen und nahm Professor Moriarty, seinen größten Feind, mit in den Tod. Doch ist der große Detektiv wirklich tot? Wenn ja, warum lässt sein Bruder Mycroft die Baker Street 221b räumen und alle Akten verbrennen, an denen er in den letzten zwei Jahren gearbeitet hat? Warum enthält die Moriarty-Akte, die Inspektor Patterson vom Yard ausgehändigt wurde, nur leere Blätter? Je mehr Dr. Watson ermittelt, desto größer wird das Rätsel…
Der Inhalt des Werkes ist absolut originell und überraschend. Der Autor beschäftigt sich hier mit dem „großen Hiatus“ des Kanons, dem berühmten Moment, in dem Sherlock Holmes nach einer letzten Begegnung mit seinem Erzfeind plötzlich verschwunden sein soll. Conan Doyle hat das Rätsel zwar nach jahrelangem Drängen seiner begeisterten Leser in „Das leere Haus“ endlich gelöst. Doch der Bruch blieb bis heute spürbar, und andere Autoren versuchten sich an einem Pastiche dieser Zeit, denn es klaffte eine Lücke von drei Jahren, die Doyle nie füllte. Erst 2004 gelang dies Jamyang Norbu in seinem Roman „Das Mandala des Sherlock Holmes“.
In vorliegender illustrierten Erzählung finden wir den nach London zurückgekehrten und am Boden zerstörten Dr. Watson. An dem Tag, an dem er von Mycrofts seltsamen Manövern erfährt, schleichen sich schreckliche Zweifel in seinen Geist. Mycrofts Anschuldigungen, dass sein Bruder aufgrund seines Kokainkonsums an paranoiden Wahnvorstellungen leide und dass Moriarty überhaupt nie existiert habe, bringen Watson schließlich endgültig aus der Fassung, denn das würde bedeuten, dass sich sein Freund umgebracht hat…
Der Comic besticht in jeder Hinsicht. Zunächst sind die atmosphärischen Zeichnungen Cécils zu nennen, die vollständig in monochromen blau/grauen Aquarellfarben gehalten sind und einen sehr viktorianischen Stil vermitteln. Die düstere Atmosphäre steht in hervorragendem Einklang mit den Originalgeschichten Conan Doyles. Die Struktur der Erzählung ist als außerordentlich angenehm, intelligent und dem Kanon absolut würdig zu bezeichnen.
Zweifellos sind die eindrücklichsten Momente die Rückblenden aus Watsons Erinnerung, die sehr bewegend ausgeführt sind. Ich denke insbesondere an einen Traum (oder eher Albtraum), den der Doktor hat, in dem er seinen Freund im Halbdunkel seines Zimmers wiedersieht, und wie er sich mit ihm in einem scherzhaften Tonfall der typisch Holmes’schen Düsternis mit ihm unterhält.
In Deutschland erschienen die Bände (von denen es im Augenblick vier gibt, wobei die ersten beiden Bände zusammengefasst wurden) im Verlag Jacoby & Stuart.
Es wurde einst behauptet, dass Comics als Kunst ihr wahres Potential noch nicht ausgeschöpft hätten, und dass der Citizen Kane der Comics noch auf sich warten ließe. Das bedeutet, solange in dieser Kunstform noch nicht jenes Werk produziert ist, das sämtliche Meinungen darüber aufhebt, was ein Comic leisten sollte oder nicht, und allgemein als oberster Markstein auf diesem Gebiet anerkannt wird, werden Comics in der Öffentlichkeit wohl für immer als für Kinder oder Leseschwache geschaffene Werke wahrgenommen werden.
Seit Erscheinen des gewaltigen und epochalen From Hell von Alan Moore und Eddie Campbell ist diese Diskussion nämlich ein für allemal vorbei (und sie wurde auch vorher schon nur von Dummköpfen geführt).
Dieses Buch ist schwierig und komplex. Schwer zu lesen, schwer einzuordnen, und es ist unwahrscheinlich, dass man es je ganz verstehen kann. Jede Art einer Inhaltsangabe würde dem vollen Umfang dieses Werkes nicht gerecht, und alle bisherigen Versuche sind kläglich gescheitert. Angeblich – so hört man überall – sei das hier eine Studie über Jack the Ripper, seine Legende und sein Ursprung. Tatsächlich aber ist From Hell etwas ganz anderes, und das ist so groß, dass Jack selbst eher ein sekundäres und geringes Problem darstellt.
Szene aus From Hell (1993) von Eddie Campbell, der Jack the Ripper in voller Aktion darstellt.
Es ist kein Kriminalfall im herkömmlichen Sinne, obwohl es Polizisten und Detektive gibt und obwohl Mordfälle zu klären sind. Der Leser weiß gleich nach den ersten paar Kapiteln, wer der Mörder ist; und die letzte Tat geschieht etwa in der Hälfte des Buches. Es ist auch kein Thriller, der Spannung vermitteln will, denn die Geschichte dreht sich nicht um die Bemühungen der Behörden, den Fall aufzuklären und den Mörder zu fassen, bevor er wieder zuschlagen kann. Trotzdem gibt es natürlich Elemente der Jagd. Als der Ermittler, der den Ripper verfolgt, ihn schließlich einholt, ist das Ergebnis, gelinde gesagt, antiklimaktisch.
In From Hell geht es mehr als um alles andere um Struktur. Trotzdem geht darin auch thematisch einiges vor, gar keine Frage: die Rolle der Frau in der viktorianischen Gesellschaft spielt ebenso eine Rolle wie die kollektive Neurose einer Kultur, die überhaupt erst einen Killer wie Jack hervorbringen konnte. Auch geht es um den Einfluss des Rippers auf das zwanzigste Jahrhundert, beginnend beim Aufstieg der Serienkiller zur Sensationslust der Medien, wie sich das Sexualverhalten unter den Geschlechtern verändert hat; und es wird ein Blick von der Gegenwart auf den Beginn der Zeit der Moderne geworfen. Ganze Bücher könnten mit der Analyse eines dieser Themen gefüllt werden, und das zu Recht. Aber am Ende dreht sich alles um Struktur.
Am Anfang steht da die komplizierte Organisation der Geschichte selbst, in der unzählige Figuren die Bühne für einige wenige Panels betreten, die jeweils einen einzelnen Ziegelstein in die Wand des Werkes einbringen. Moore macht das äußerst geschickt und es scheint ihm mühelos zu gelingen, aber das täuscht nicht über die komplizierte Organisation seiner Arbeit hinweg.
via screenrant
Dann da gibt es noch die Struktur, mit der die Figuren selbst geführt werden. In einem frühen Kapitel nimmt eine der Charaktere eine andere mit auf eine Rundreise durch London, um ihm die Orte und Gebäude zu erklären, die sie passieren. Das überwältigt den so Belehrten dermaßen, dass er vor Ekel und schon fast katatonisch auf die Tatsache reagiert, einen flüchtigen Blick auf die der Stadt zugrunde liegende Struktur geworfen zu haben, mit der er jeden Tag seines Lebens verbracht, die er aber nie gesehen hatte. Dann, am Ende der Geschichte, wird der Reiseleiter selbst auf eine ähnliche Reise mitgenommen, aber er muss nicht die physische Struktur Londons erkennen, sondern seine Architektur und wie sie sich durch den Lauf der Zeit windet. Das ist ein schwer zu erklärendes Konzept, aber im Grunde läuft es darauf hinaus: So wie der physische Raum Londons in komplexen Strukturen organisiert ist, so ist die Geschichte der Stadt in derselben Richtung organisiert. Auf diese Weise dienen die Ereignisse der Geschichte als Ecksteine einer sich ausbreitenden Architektur, die sich sowohl physisch als auch zeitlich über ganz London erstreckt.
Jack the Ripper
Mehr als 125 Jahre nach den Geschehnissen sind Jacks Morde noch immer faszinierend und nicht aus dem kollektiven Unterbewusstsein zu tilgen, und es wäre schwierig, jemanden zu finden, der nicht zumindest davon gehört hat. Der Mörder wurde nie identifiziert, und die Zeit hat aus ihm einen unvergleichlichen Mythos gemacht, der kaum mehr etwas mit einem Menschen zu tun hat. Bis heute werden weiter Filme und Bücher über ihn veröffentlicht, “Ripperologen” in aller Welt versuchen noch immer, das Rätsel zu lösen, so als gäbe es überhaupt noch eine Chance, den Täter jemals zu ermitteln. Verschwörungstheorien gibt es zuhauf, und sie beziehen sämtliche Gesellschaftsschichten der damaligen Zeit mit ein. Nichts davon ist oder war jemals faszinierender als die Spur, die Alan Moore verfolgt und anbietet.
Die Fakten sind schnell zusammengetragen: Da gab es die als “kanonisch” bezeichneten fünf Morde. Das sind jene, die ihm zugeordnet werden. Wie viele es tatsächlich waren, ist eines der vielen ungeklärten Rätsel.
Mary Ann Nichols, Annie Chapman, Elizabeth Stride, Catherine Eddowes und Mary Jane Kelly – allesamt Prostituierte – wurden zwischen August und November 1888 in oder um die Londoner Gegend Whitechapel ermordet. Außer Elizabeth Stride wurde allen Opfern die Kehle aufgeschlitzt, die Morde immer grausamer und grotesker. Allerdings glaubte man bei Stride, dass der Mörder gestört wurde, bevor er seine Aufgabe erfüllen konnte. Hunderte von Briefen kamen bei Polizisten, Reportern und verschiedenen Beamten an, die behaupteten, selbst der Mörder zu sein. Die meisten von ihnen wurden als Falschmeldungen entlarvt. Einer der Chefermittler bei den Morden war Inspektor Frederick Abberline, der den Fall allerdings nicht lösen konnte.
From Hell wurde zuerst unregelmäßig von 1989 bis 1996 in Serie herausgegeben, bevor das Comic in einer gesammelten Ausgabe erscheinen konnte. Moores Geschichte ist aus jener Ripper-Theorie hervorgegangen, die Stephen Knight 1976 in seinem Buch Jack the Ripper: The Final Solution dargelegt hat. Seit der Veröffentlichung dieses Buches sind viele Aspekte von Knights Theorie widerlegt worden, aber Moore hat bekanntgegeben, dass er es nie als Tatsache angesehen hat, sondern eben als Ausgangspunkt für seine eigene Fiktion.
Das bedeutet, dass man From Hell nicht nach seinem Verdiensten als historisches Dokument beurteilen kann – es ist schließlich eine phantastische Erzählung von Ereignissen, die vielleicht stattgefunden haben, wahrscheinlich aber nicht – sondern eher als ein überragendes Kunstwerk.
Wäre die Geschichte von jemand anderem als Alan Moore geschrieben worden, wäre das Buch wahrscheinlich ein einfacher Verschwörungsthriller (wie es ja auch der etwas lahme Film mit Johnny Depp in der Hauptrolle dann wurde. From Hell war das erste Werk von Alan Moore, das für einen Film infrage kam, und obwohl er sich völlig von dem Projekt distanzierte, nahm er doch das Geld von 20th Century Fox und erlaubte dem Studio, mit dem Material zu machen, was sie wollten, damit es für die Masse taugte).
Moore bringt die Dinge jedoch immer an einen Punkt, der weit über das hinausgeht, was man erwartet. Die kleinen Details wurden sorgfältig recherchiert und vermitteln einen starken Realismus, auch wenn sich die Ereignisse drastisch dem Metaphysischen zuneigen.
„Ice Cream Man” ist eine laufende Horror-Anthologie-Reihe, die seit 2018 bei Image Comics erscheint. Geschrieben wird die Serie von W. Maxwell Prince, für die Zeichnungen ist Martín Morazzo verantwortlich und Chris O’Halloran ist für die Kolorierung zuständig.
Im Zentrum steht eine auf den ersten Blick harmlos wirkende Figur: ein fröhlicher Eisverkäufer namens Rick – der titelgebende „Ice Cream Man”. Doch Rick ist weit mehr als ein gewöhnlicher Verkäufer süßer Leckereien. Er ist ein übernatürliches Wesen, das wie ein Trickster, Dämon oder gar Gott agiert. In jeder Ausgabe begegnet er anderen Menschen in verschiedenen Kleinstädten Amerikas und bringt Chaos, Tod, Wahnsinn und metaphysischen Horror mit sich.
Image Comics
Jede Ausgabe erzählt eine in sich geschlossene Geschichte. Mal geht es um einen Jungen, dessen Eltern von seiner Spinne mumifiziert wurden. Ein anderes Mal um eine verlorene Kindheit, eine kaputte Ehe oder ein Leben, das durch Drogen, Einsamkeit oder Schuld zerbricht. Die Geschichten sind lose miteinander verbunden, vor allem durch den Ice Cream Man selbst und seinen mysteriösen Gegenspieler Caleb, der offenbar eine Art Ordnung in den Wahnsinn bringen will – eine Art Cowboy des Lichts.
Das Besondere an dieser Serie ist die Mischung aus klassischer Horror-Anthologie mit einer eigenen übergeordneten Mythologie. Jede Geschichte funktioniert zwar für sich, aber wer die Serie regelmäßig verfolgt, erkennt ein sich entfaltendes Universum, das sich langsam aber sicher offenbart.
Der Horror ist nicht immer blutig, sondern oft psychologisch, surreal und philosophisch – mit Anleihen aus der Literatur von Lovecraft, Shirley Jackson und David Lynch. Auch Einflüsse aus moderner Popkultur wie Creepshow, Black Mirror oder The Twilight Zone sind spürbar.
Martín Morazzo’s Zeichenstil erinnert an eine Mischung aus Frank Quitely (All-Star Superman) und Geoff Darrow (Hard Boiled) – klar, detailreich und oft grotesk. Morazzo gelingt es, alltägliche Szenen durch minimale Verschiebungen ins Unheimliche zu kippen. O’Hallorans Kolorierung verstärkt das: Die grellen, manchmal fast bonbonfarbenen Töne wirken wie Zuckerguss über einem fauligen Kern.
In einer Ausgabe sehen wir etwa eine komplett in Gedichtform erzählte Geschichte, in einer anderen wird die Struktur eines „Choose Your Own Adventure“-Hefts übernommen. Form und Inhalt sind immer wieder experimentell und brechen die vierte Wand, lassen Panels zerfließen oder manipulieren das Seitenlayout.
Ice Cream Man ist mehr als nur Horror – es ist eine düstere, oft zynische Bestandsaufnahme amerikanischer Gesellschaft. Die Serie beschäftigt sich mit Sucht und Isolation, Kindheitstraumata, psychischer Krankheit, dem Verlust von Identität, Technologie- und Medienkritik, Religiöser Symbolik und metaphysischer Leere. Der Horror wirkt deshalb so nachhaltig, weil er nicht einfach aus der Ecke springt, sondern tief in der Lebensrealität der Figuren verankert ist. Oft ist der Ice Cream Man nur ein Katalysator, der bereits vorhandene Risse sichtbar macht. Damit ist das hier keine Serie für schnelle Schocks, sondern ein subtiles, oft verstörendes Spiegelbild unserer Ängste, Verluste und inneren Dämonen – verpackt in kunstvoll komponierte Einzelgeschichten, die mal zum Weinen, mal zum Würgen, selten zum Lachen bringen. Wer Horror liebt, der sich mit existentialistischem Schrecken, literarischem Anspruch und formaler Kreativität verbindet, findet hier eine der stärksten und originellsten Comicreihen der letzten Jahre.
Empfehlung für Leser:
Fans von Black Mirror, Twin Peaks, Tales from the Crypt
Liebhaber*innen surrealer, psychologischer und literarisch anspruchsvoller Horror-Stories
Leser, die sich gerne auch auf visuelle Experimente einlassen
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