Von der Existenz des Teufels

Gut. Im Wald. Es beginnt immer im Wald. Eine junge Frau im Nachthemd rennt die Gleise entlang, gerät zwischen zuschnappende Bärenfallen. Ich will nicht alles verraten, aber es ist wohl Nacht, ein Dorf, ohne Taschenlampe schwer zu finden, nicht einmal im Mondlicht, Magie hin oder her. Versteck dich, will man ihr zurufen, zieh dein Kleid aus und versteck dich dahinter!

In ihr lodern Fackeln, ihre Haut ist unbeschriebenes Pergament, ein Kuss hinterließ einst eine Rose zwischen ihren Brüsten, zwischen den Bergen, die sie simulieren. Stromschnellen zwischen den Schulterblättern, dort verirrt sich das Dickicht selbst. Die Stunden ihrer Flucht sind ihr ins Haar geflochten, aus ihren Ohren quillt Musik, verträumt sich im Ginster. Ungeliebter Regen lauert in ihren Augen, der nächste Schritt löst das Bedauern aus. Etwas Luftiges fällt zu Boden und ihre Hand ist ganz nass. Es ist noch nicht ganz Blut. Sie sagt: „Was wäre ich ohne den Teufel?“

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