Da war die Gruselmär von der “Braut auf der Stulle”

Carl Großmann war ein Frauenmörder. Ein hässlicher, ungepflegter, gerissener, kaltschnäuziger Kerl. Ob er auch Kannibale war und Würstchen aus Menschenfleisch am Schlesischen Bahnhof in Berlin verkauft hat, war und ist und bleibt ein Gerücht. Wahrlich gruselig, so was in Erwägung zu ziehen. Aber man munkelte so allerlei, damals, als Anfang der 1920er die böse Geschichte … Weiterlesen Da war die Gruselmär von der “Braut auf der Stulle”

Christman Gniperdoliga: Böse muss man Böses vertreiben

Wie war der Mann, der fast 1000 Menschen getötet hat? Ohne eine Horde mordlustiger Spießgesellen im Rücken, ohne eine Schlacht auf blutbesudeltem Feld zu schlagen, einfach aus kaltschnäuzigem Eigennutz heraus? Wahrscheinlich war er ein simpel gestrickter, selbstgefälliger Kerl, voller Gier auf den Besitz anderer, voller Gleichgültigkeit dem Leben außerhalb seines eigenes abscheulichen Seins gegenüber. Vermutlich … Weiterlesen Christman Gniperdoliga: Böse muss man Böses vertreiben

Kiez-Killer Honka: Suff, Schmutz und Sünde

Im Film weiß Fritz Honka anfangs nichts so recht, wohin mit der Leiche. Er könnte sie in den Müllsack stecken. Nur wie? Und den dann durch das Treppenhaus wuchten? Der schmächtige Mann mit Schnauzbart und Brille starrt auf die tote Frau, entkleidet sie schließlich, trinkt seinen billigen Schnaps, schaltet den Plattenspieler ein. Adamo singt: „Es … Weiterlesen Kiez-Killer Honka: Suff, Schmutz und Sünde

Cristie, der Böse von London: Grausige Funde am 10 Rillington Place

Der junge Waliser Timothy Evans, wohnhaft 10 Rillington Place im nördlichen Teil Londons, war keine menschliche Bestie. Aber er starb als Mörder am Galgen, weil sein Nachbar John Cristie, der nur drei Jahre später, 1953, als „Frauenwürger von London“ in die Kriminalgeschichte einging, zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung noch als ehrbarer Mann galt. Unsympathisch. Überheblich. Aber … Weiterlesen Cristie, der Böse von London: Grausige Funde am 10 Rillington Place

Der Dichter, Galan und Serienmörder: Eine Wiener G’schichte

Hat der galante Knastpoet nun tatsächlich oder hat er nicht? Simple Frage nach einer furchtbaren Angelegenheit, keine Antwort. Zumindest keine, die einzig und allein der Wahrheit dienlich wäre. Jack Unterweger, ehemals Liebling der Wiener Intellektuellen-Schickeria, verurteilt wegen neunfachen Mordes, entschied sich für den Freitod, erhängte sich in seiner Zelle mit der Kordel seiner Jogginghose und … Weiterlesen Der Dichter, Galan und Serienmörder: Eine Wiener G’schichte

Andrei Tschikatilo: Der Schlitzer von Rostow

Wen man so aufspürt, wenn man wirklich furchtbare Zeitgenossen sucht. Beispielsweise einen der absolut schlimmsten. Andrei RomanowitschTschikatilo. Russischer Serienkiller. Als solcher tatsächlich ein schrecklich guter Volltreffer. Über 52 Menschen, Frauen, Mädchen und Jungen, hat er ermordet. Seine verstörend dunkle Geschichte zu lesen wäre freilich so ohne weiteres nicht machbar gewesen, wenn seine Verhaftung zeitlich nicht … Weiterlesen Andrei Tschikatilo: Der Schlitzer von Rostow

Was hat der böse Mann so schöne große Hände

Schaurig irgendwie, wie verklärt gewisse Frauen dem vermeintlichen Zauber von Serienkillern verfallen: Da sitzen die Mörder im Gerichtssaal oder bereits im Todetrakt und erhalten Liebesbekundungen und gefühlsduselig verfasste Briefe. Manchmal Heiratsanträge. Für ihre weiblichen Mega-Fans, – eben die von bedenklich kompromissloser Natur mit völlig verzerrter Sichtweise – , sind die Männer, die wegen brutaler Sexualdelikte, … Weiterlesen Was hat der böse Mann so schöne große Hände

Dieser text ist urheberrechtlich geschützt!