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Teatro Oscura (Auszug)

Auszug aus dem Roman "Teatro Oscura", illustriert von Heiko Schulze

Als Erich Stern in den Ruinen eines norditalienischen Klosters das Tagebuch seines Landsmannes Ernst Heinrichs findet, ahnt er nicht, dass dieses Entdeckung sein Leben verändern wird. Vor der surrealen Kulisse Venedigs durchlebt er Heinrichs bizarre Abenteuer und macht bald Entdeckungen, die ihn zum unfreiwilligen Protagonisten im TEATRO OSCURA machen.

Der für PHANTASTIKON ausgewählte Auszug fiel zum Teil der Zusammenführung beider Texte zum Opfer, da die dort geschilderte Begegnung aus zwei verschiedenen Perspektiven dargestellt wurde. Er erscheint daher an dieser Stelle exklusiv.

Heiko Schulze2

Heiko Schulze

Der Spiegel in der Bar, in der ich meinen Morgenkaffee zu mir nahm, hatte über Nacht einen Riss bekommen. Für gewöhnlich behielt ich durch ihn über meine Schulter hinweg den Raum im Blick, doch als ich nun hineinsah, spaltete er meinen Schädel auf groteske Weise in zwei ungleiche, gegeneinander verschobene Hälften. Dabei schien er mein wahres, zerbrochenes Ich zu zeigen, das zu erkennen ich mich stets geweigert hatte.
Seit der Festnahme Ferdinand Krügers waren einige Wochen vergangen, doch bis heute war der Fall von den Medien kaum beachtet worden. Die Menschen waren mit den Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt gewesen und hatten von der betreffenden Randbemerkung im „Il Gazzettino“ kaum Notiz genommen.

Zwar war der Winter noch nicht vorüber, aber die grauen Tage zwischen den Jahren, die ich alleine in meinem Hotelzimmer verbracht hatte, schienen sich dem Ende zuzuneigen, und die Sonne gewann täglich an Kraft hinzu.
Eine kaum zu erklärende Schwerelosigkeit hatte sich meiner bemächtigt.
Es wurde Februar und ich blieb in der Stadt, ohne sagen zu können warum eigentlich. Hatte ich nicht erledigt, was zu erledigen war und gesagt, was zu sagen war?
Meine finanziellen Reserven schrumpften zusehends und es tat dringend Not, meine Arbeit wieder aufzunehmen. Ich tat dies jedoch nur halbherzig, geradezu so als ahnte ich, dass ich nicht mehr viel Geld benötigen würde.
Dann kam der Karneval und mit ihm eine Flut an Besuchern. In meiner Heimat hatte ich ihn gehasst, und auch hier verabscheute ich ihn. Dennoch blieb ich in Venedig.

Wäre ich nur gegangen! Vielleicht wäre es zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu spät gewesen.
Ich mied in diesen Tagen das Gedränge in der Calle Larga, auf der Piazza San Marco und am Rialto, doch gänzlich konnte ich ihm nicht entkommen. So hielt ich mich möglichst im Hotel Pastiche auf, das ich nur zum Frühstück im Malibran verließ. Dort las ich in der Tageszeitung einen interessanten Artikel, der sich kritisch mit dem Karneval auseinandersetzte und die geschichtliche Entwicklung von den Saturnalien, über die mittelalterlichen Maskierungsverbote bis hin zur Renaissance, als die Bürger zum Teil bereits im Oktober ihre Maskerade an und sie auch am Aschermittwoch nicht abgelegt hatten.

Die Masken hoben für eine befristete Zeit alle Standesunterschiede auf. Die beliebteste Verkleidung war die Kombination von Volto, Bauta und Tabarro, also einer weißen Maske, dem schwarzen Dreispitz und einem schwarzen Radmantel. Doch auch die anderen klassischen Charaktere der Commedia dell´arte, also Scarrmuccia, Gianfarina, Scapino, Capitano, Pasquariello, Tartaglia, Coviello, Cintio und wie sie alle heißen mochten, hatten ihre ganz spezielle Bedeutung.
Mir war nach den Scharaden der vergangenen Monate die Lust an jedweder Maskerade vergangen, und als ich mich dienstagabends auf die Straße traute, hatte sich das bunte Treiben schon ein wenig beruhigt. Noch einen Tag, dann hätte der Trubel endgültig ein Ende.
Es waren längst nicht mehr nur die traditionellen Figuren, die unterwegs waren, sondern zusehends modernere Phantasiegestalten. Mich verwunderte es nicht, als ich mich auf der Piazzetta dei Leoncini plötzlich einer Gruppe von Piratenzombies gegenübersah, die erschreckend authentisch geschminkt waren. Ich empfand das als einen geschmacklosen Scherz, doch die anderen Feiernden johlten laut und wichen vor den Gestalten mit gespieltem Entsetzen zurück.

Mir erschien die Zombieverkleidung der insgesamt acht Teilnehmer zu perfekt, und obwohl ich mich wegen meiner überreizten Nerven schalt, hielt ich Abstand von ihnen. Mir fiel auf, dass sie sich nicht an dem närrischen Treiben beteiligten, sondern mit stoischem Ernst ihre Rolle spielten.
Sie wirkten wie die Mannschaft eines vor Jahrhunderten gesunkenen Segelschiffes, und ihr Kapitän war die furchtbarste Erscheinung von allen. Seine Haut war bleich und von grauer Färbung, so als habe er jahrhundertelang auf dem Meeresboden geruht, um an diesem Tag aufzusteigen. Seine Mannschaft trug verschiedenfarbige Lumpen, die aus einem Theaterfundus stammen mussten. Vielleicht zogen die schrecklichen Gesellen ja sogar im Auftrag der Stadtverwaltung umher.

Es war ja allgemein bekannt, dass zahlreiche Maskierte von der Stadt ausgestattet und für ihre Auftritte bezahlt wurden. Ich konnte mir jedoch nicht vorstellen, dass die Administration eine so geschmacklose Maskerade förderte.
Selbst die Augen der Männer mussten mit gefärbten Kontaktlinsen versehen sein. Nicht nur, dass sie tief in ihren verschatteten Höhlen lagen, sie blickten auch leer und seelenlos.
Ich verbarg mich hinter einer Gruppe ausgelassen kichernder Damen, die sich als Dienstmädchen verkleidet hatten und beobachtete das Geschehen von weitem.

Die ihrem nassen Grab Entstiegenen beachteten nicht im Geringsten, was um sie herum vor sich ging. Sie steuerten auf mich zu, bogen dann aber ab und gingen vorüber. Ein übler Pesthauch von verwesendem Fleisch streifte mich und Übelkeit stieg in mir auf. Plötzlich waren die Bilder aus den geheimen Gewölben, die ich schon erfolgreich verdrängt geglaubt hatte, wieder präsent. Genau so hatte es auch dort gerochen.
Ich wollte mich schon abwenden und den Rückweg zum Hotel antreten, da bemerkte ich etwas, das mich in meiner Bewegung erstarren ließ.
Der Dreispitz eines mit einem Belegnagel bewaffneten Piraten war keck verrutscht. Sein Haar wirkte schütter, und an manchen Stellen sah ich deutlich die Kopfhaut durchschimmern. Doch das war es nicht, was mich stutzig gemacht hatte. Vielmehr war es die Tatsache, dass er eine Narbe am Hinterkopf hatte, ein kreisrundes, sauber ausgestanztes Loch, das mich an die Verletzung erinnerte, die ich auch bei Krüger wahrgenommen, als ich ihn im Boot niedergeschlagen hatte.

Ich stand reglos in der Menge und hoffte, dass sie mich nicht doch noch bemerken würden.
Nun wusste ich, dass es noch nicht vorbei war, und dass ich noch ein letztes Mal in die Katakomben eindringen musste, um Gewissheit zu erlangen.
Auf dem Weg zum Hotel kehrten die Visionen einer vor Jahrhunderten untergegangenen Stadt, die von lebenden Toten bevölkert wurde, mit brutaler Macht zu mir zurück. Ich fand mich von tanzenden, ausgefransten Schatten umgeben. Die Masken der Narren wurden zu grässlichen Knollengesichtern, denen man Knöpfe als Augen aufgenäht hatte. Ihre Münder waren narbenartige Schnitte gequälten Fleisches, und mit jedem Schritt warf Venedig einen weiteren Teil seiner Maskerade ab, um schließlich als das amorphe, aufgedunsene Ding bloßzuliegen, das es in Wirklichkeit war.

Ich verschwand im gierig aufgerissenen Maul des Hotel Pastiche, in dem ein unwirkliches Licht glühte, wie von einer arabischen, mit sinnverwirrenden Kräutern beschickten Lampe. Die Treppe ins Obergeschoss schien doppelt so lang wie sonst. Völlig außer Atem kam ich an meiner Zimmertür an. Auch hier erschien mir alles verändert. Ich hatte bereits auf dem Weg wahrgenommen, dass die Dächer der Häuser nicht länger mit Ziegeln, sondern mit Schuppen wie von Drachen gedeckt waren. Als die Sonne hinter der gezackten Firstlinie versank, war es, als brenne der westliche Teil der Stadt.
Ich suchte alles zusammen, was ich benötigte.
Es war mir gleich, wem oder was ich am Ende gegenüberstehen würde. In mir schrie alles danach, endlich Antworten auf meine Fragen zu finden, die mich an den Rand des Wahnsinns trieben.
Beinah fluchtartig verließ ich mein Domizil wieder.
Auf den Straßen taumelten nun nur noch groteske Gestalten umher.
Am letzten Karnevalstag hatten sich die Narren als Aussätzige, Pestkranke, Krüppel und Bettler verkleidet. Alles Elend der vergangenen Jahrhunderte schien sich in der Stadt zusammengerottet zu haben.
Als ich am Rio di Polo entlang zum Canal Grande lief, fand ich, wonach ich gesucht hatte.
Das Wasser stand ungewöhnlich niedrig, und es war von einer merkwürdig organischen Konsistenz. Wie Schleim rann es aus den verschiedensten Abflussleitungen und stank bestialisch.

In einer gemauerten Kanaleinfassung auf der gegenüberliegenden Seite des Rio di Polo sah ich eine runde Öffnung von größerem Querschnitt. Ratten tummelten sich auf der schmalen Sandbank vor der Kloake. Sie hatten schuppige Schwänze und ein scheckiges, stumpfes Fell. Doch in ihren Augen glomm eine teuflische Intelligenz, und sie wichen verstohlen zurück, als ich die nächstgelegene Brücke überquerte und mich ihnen näherte. Ich kletterte zwischen den Stäben des Geländers hindurch und kam auf dem Sandstreifen zum Stehen.
Dieses Loch wirkte auf mich wie eine Einladung.
Ich wusste, dass ich genau das tat, was von mir erwartet wurde, wenn ich dort hineinkletterte. Und doch konnte ich nicht anders, denn nur so würde ich die Wahrheit erfahren, die mir schon zu lange vorenthalten geblieben war.

Nässe triefte von der Decke. Kadaver von Ratten und anderen Tieren, die ich nicht identifizieren konnte, trieben in den giftigen Abwässern. Ich musste an den Zeitungsartikel denken, in dem es geheißen hatte, das Wasser der Lagune sei mit einem neuartigen Einzeller verseucht.
Ich schaltete die Stablampe ein. Schon wenige Meter hinter dem Eingang war von dem ohnehin schwachen Licht der Abenddämmerung kaum noch etwas übrig. Auch der Lichtkegel, den die Lampe warf, war erschreckend schwach. Als ob er durch die Schwärze verzehrt würde …, fuhr es mir durch den Kopf.
Der Gang verbreiterte sich nach wenigen Metern zu einer großen Kaverne. Feucht schimmernd glänzten Exkremente und schmierige Klumpen einer Substanz, die an Schlick erinnerte und unter meinen Schritten schmatzende Geräusche von sich gab.
Die Lichtverhältnisse waren miserabel, doch weiter voraus machte ich einen seltsam purpurnen Schein aus. Ich ließ die Halle hinter mir und drang in einen nach links abknickenden Kanal ein. Und dann sah ich ihn. Den Nachtmahr.

Er war gigantisch und von amorpher Gestalt, wie ein Klumpen von Werg, leblos, unbeseelt, und doch … nein, er bewegte sich. Die zahlreichen im Schattendunkel liegenden Fortsätze zitterten vor Aufregung. Er war wie eine gewaltige Amöbe, und als ich genauer hinsah, bemerkte ich die armdicken Stränge, die in die verschiedensten Richtungen abzweigten. Sie durchzogen das gesamte Kanalnetz und erstreckten sich in sämtliche Abwasserzuleitungen.
Das, was ich hier vor mir sah, war der Nukleus, die gigantische Keimzelle, von der aus diese Kreatur entstanden war, das vermutlich ungeheuerlichste Lebewesen, das dieser Planet je gesehen hatte. Es musste sich unter ganz Venedig erstrecken, und es war in ständiger Bewegung, passte sich immer wieder neuen Anforderungen an. Gliedmaßen bildeten sich an manchen Stellen neu, während andere verkümmerten und sich in den zerfaserten, schwarzglänzenden Körper zurückzogen.
Mir war nun klar, warum es diesem Wesen, das ungeachtet seiner primitiv anmutenden Erscheinung über eine hoch entwickelte Intelligenz verfügen musste, möglich war, die gesamte Stadt und alles, was sich darin bewegte, zu kontrollieren. Seine zum Teil haarfeinen Ausläufer erstreckten sich, bis in jedes verdammte Hotelzimmer, jede noch so armselige Kammer, jeden Palazzo, um stets über alle Vorgänge in der Stadt informiert zu sein.
In diesem Moment allerdings hatte es alle Aufmerksamkeit auf mich gerichtet, den Menschen, der seinem Ruf gefolgt war.
Das Wesen bildete nun eine wächsern glänzende Kugel aus hellem Fleisch aus, die zu einem menschlichen Haupt wurde, welcher auf dem formlosen Körper grotesk wirkte. Es war Professor Tritonius, der geisterhafte Gast im Pastiche. Schütteres Haar bedeckte den bleichen Schädel … nein, ich musste mich korrigieren. Es war kein Haar. Es waren pilzgeflechtartige Fäden, die aufgeregt zitterten.

Der Mund des Professors verzog sich zu einem schiefen Grinsen, so als habe der Nachtmahr seine Züge noch nicht ganz unter Kontrolle. Und dann begann er zu sprechen.
„Du bist erstaunt?“, fragte das Tritonius-Haupt, und seine Stimme war einer menschlichen täuschend echt nachempfunden. AAber du wusstest doch, dass ich Gestalten annehmen kann, zumindest hast Ddu es geahnt! Wie so viele Dinge. Nur die ganze Wahrheit hast du nie herausbekommen. So war es dein ganzes Leben lang. Immer knapp am Ziel vorbei, nie einen Volltreffer gelandet. Aber tröste dich. Du bist nicht der einzige, dem es so geht.“
Ich war zurückgewichen, bis ich mit dem Rücken gegen eine Wand stieß. Eine massive Wand, wo sich zuvor noch der Durchgang befunden hatte, durch den ich hereingekommen war!
Die farblosen Augen des Nachtmahr-Tritonius ruhten auf mir. Seine Züge brachten Genugtuung zum Ausdruck, als er weiter sprach.
„Du hast meine Macht nie erkannt. Seit deiner Ankunft in meiner Stadt hat sich dein aufrührerischer Geist geweigert, meine Allmacht anzuerkennen. Ich muss gestehen, dass mich deine hilflosen Versuche amüsiert haben. Sie stellten eine gelungene Abwechslung dar. Nun aber droht unser Spiel langweilig zu werden. Deshalb habe ich dich hierher geführt.“
Für einige Augenblicke verwandelte sich die Alptraumgestalt in einen gänzlich aus Fischleibern zusammengesetzten, bunt schillernden und zuckenden Körper.

Das Lachen des Nachtmahrs erfüllte das Gewölbe.
Ich presste beide Hände auf die Ohren, wollte dieses Lachen nicht hören, das mich in den Wahnsinn treiben konnte.
„Nun ist es zu spät, umzukehren, so sehr du es auch möchtest. Du wirst das Schicksal all derer teilen, die zu viel erfahren haben. Wie zum Beispiel Andrea Dolfin. Möchtest du wissen, was ich mit ihr gemacht habe? Als sie verschwand, war sie jung und hübsch …“
Er lachte so schallend laut, dass ich befürchtete, das Gewölbe müsse einstürzen, doch es hielt stand.
„Sie war mein Spielzeug … ein hübsches Spielzeug, und so begabt … Hätte sie nur für sich behalten, was sie wusste. Vielleicht hätte ich sie sogar gehen lassen. Aber ich wollte sie leiden sehen. Sie sollte mehr und länger leiden als irgendein Mensch vor ihr, und so hielt ich sie am Leben … über die Natur hinaus. Du hast sie ja kennen gelernt … war sie nicht beeindruckend?“

Ja, ich konnte die Bilder der Wahnsinnigen nicht aus meiner Erinnerung verbannen. Blind von der langen Gefangenschaft in den Kerkern, wahnsinnig vor Angst, das weiße Haar, das bis zu den dürren Fußknöcheln herabreichte, und notdürftig ihre Scham und die Brüste bedeckte, die ihr schlaff auf den faltigen Leib hinab fielen.
Sie hatte fortwährend etwas vor sich hingemurmelt, das ich nicht verstand. Hatte sie mich warnen wollen?
Nun würde sie wohl bald sterben müssen.
„Wenn du glaubst, ich hätte mir für dich ein ähnliches Schicksal ausgedacht, irrst du dich.“
Während der Kopf zu zerfließen begann und sich die Oberflächenstruktur der Kreatur umformte, um neuen Aufgaben angepasst zu sein, drangen noch die letzten, wie geschlürft klingenden Worte über die immer unkenntlicher werdenden Lippen des Dings.
„Ich lasse dich gehen. Einfach so. Niemand wird dir glauben, denn wer glaubt schon einem Verrückten?“
Ein infernalisches Rauschen erfüllte die unterirdische Halle, und im nächsten Augenblick ergoss sich ein wirbelnder Schwall schmutzig braunen Wassers in die Kaverne. Dem Nachtmahr, der mit seinem Untergrund förmlich verwachsen war, konnte diese Flut nichts anhaben, doch mich riss sie von den Beinen und spülte mich durch den abnormen Geburtskanal seiner gotteslästerlichen Brutstätte ins Freie.
Ich weiß nicht, wie viel von der widerlichen Brühe ich geschluckt hatte, als ich durch die Kloakenöffnung hinaus in den Rio Polo gespuckt wurde, aber es genügte, um mir die Besinnung zu rauben.

Der Roman „Teatro Oscura“ erscheint im April in der EDITION CTHULHU LIBRIA auf 100 Exemplare limitiert  in gebundener Form. Darin zusammengefasst sind die beiden Texte „Der Nachtmahr“ und „Die Rückkehr des Nachtmahrs“, die Kleudgen in den 1990ern verfasste.

Jörg Kleudgen
Über Jörg Kleudgen (1 Artikel)
geboren 1968 in Zülpich/Eifel, lebt seit einigen Jahren mit Frau und Tochter in Büdingen/Wetterau. Neben etlichen phantastischen Büchern veröffentlichte er 2002 in der Reihe „Die Schwarzen Führer“ des Eulen-Verlages seinen Band „Eifel-Mosel“. 2005 erschien die Sammlung „Cosmogenesis“ im Blitz-Verlag, ebenfalls dort 2010 die von ihm herausgegebene Anthologie „Necrologio“. Seit 1990 betreibt er den Kleinverlag Goblin-Press, in der zuletzt seine Romane „Stella Maris“, „Saburac“ (als „German Gothic – Das Schloss der Träume“ bei Bastei Lübbe neu aufgelegt) und „Die Horror-Fabrik“ veröffentlicht wurden. Von seiner Rockgruppe THE HOUSE OF USHER erschienen bislang neun Alben, außerdem trat die Band auf bedeutenden Festivals, u. a. in Deutschland, Belgien, Italien, Frankreich, England und dem Libanon auf.
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