Robert E. Howard – Teil 10

Nachdem ihm sein Agent Otis Albert Kline die Technik des Schreibens von Detektiv-Geschichten beigebracht hatte, veröffentlichte Robert E. Howard 1934 seine erste Kriminalgeschichte.

Otis Albert Kline
Otis Albert Kline

Doch nachdem Robert E. Howard zwei Jahre lang eine Reihe von Detektiv-Geschichten geschrieben hatte, von denen aber nur fünf veröffentlicht wurden, widmete sich er sich anderen Genres.

„Kline has been a big help in teaching me the technique of detecitve story writing.“ (Robert E. Howard)

Im Dezember 1934 wurde die Story BLACK TALONS in STRANGE DETECTIVE STORIES mit den beiden Ermittlern Professor Joel Brill und Police Detective Buckley veröffentlicht.
Howards weitere Detektiverzählungen beinhalten u. a. auch eine Serie von Stories mit dem Police Detective STEVE HARRISON sowie den beiden Privat Detektiven BRENT KIRBY und BUTCH GORMAN und einige Geschichten mit anderen Protagonisten.

aasteveFANGS OF GOLD, die erste Geschichte mit Police Detective STEVE HARRISON, erschien im Februar 1934 in STRANGE DETECTIVE STORIES. In ihr bekommt es Harrison mit Voodoo-Kultisten zu tun.
Im Mai 1934 wurde mit NAMES IN THE BLACK BOOK die nächste Harrison-Story veröffentlicht. Hier muss Harrison gegen den mongolischen Bösewicht Erlik Khan, dem Herrn der Toten, antreten.
Doch das ist nicht einzige Konfrontation Harrisons mit Erlik Khan. In der Story LORD OF THE DEAD (die nicht zu Lebzeiten Howards erschienen ist) hat er es erneut mit dem Bösewicht zu tun, der Parallelen zu Sax Rohmers Dr. Fu Man Chu aufweist.

Im Februar 1936 wurde mit GRAVEYARD RATS im Pulp-Magazin THRILLING MYSTERY die letzte Kriminalerzählung mit Harrison vor Howards Tod veröffentlicht.

Die fünf Harrison-Erzählungen

THE BLACK MOON
THE SILVER HEEL
THE HOUSE OF SUSPICION
THE VOICE OF DEATH
LORD OF THE DEAD

sowie das Story-Fragment THE MYSTERY OF TANNERNOE LODGE erschienen erst lange nach dem Tode Robert E. Howards.

THE HOUSE OF SUSPICION im Mai 1976 in “The Second Book of REH”, LORD OF THE DEAD im Februar 1978 in “Skull Face”, THE MYSTERY OF TANNERNOE LODE im November 1981 in “Lord of the Dead”, THE BLACK MOON im Januar 1983 in “Bran Mak Morn: A Play and Others” und THE VOICE OF DEATH, THE SILVER HEEL sowie ein Story-Fragment ohne Titel im Mai 1984 in “Two Fisted Detective Stories”.

Auch die beiden Erzählungen mit den Detektiven BUTCH GORMAN und BRENT KIRBY: THE HAND OF THE BLACK GODDESS sowie SONS OF HATE, wurden auch erst nach dem Tod von Robert E. Howard veröffentlicht.
HAND OF THE BLACK GODDESS wurde im Januar 1983 in “Bran Mak Morn: A Play and Others” und SONS OF HATE im Mai 1984 in “Two Fisted Detecitve Stories” veröffentlcht.

aastrangeMit THE TOMB’S SECRET erschien im Februar 1934 im Pulp-Magazin STRANGE DETECTIVE STORIES ein Abenteuer mit dem Police Detective BROCK ROLLINS.
Ein weitere Kriminalgeschichte, BLACK WIND BLOWING, erschien im Monat von Howards Tod in THRILLING MYSTERY.

Die Geschichte GUESTS OF THE HOODOO ROOM mit Privatdetektiv BUTCH CRONIN sowie THE HOUSE OF OM mit BILL BLANTON und dem Amateuer-Kriminologen HAWKSBANE fanden jedoch keinen Abnehmer.
GUESTS OF THE HOODOO ROOM erschien erst im Juni 1984 in “Shudder Stories # 1 und THE HOUSE OF OM im Dezember 1984 in “Shudder Stories # 2”.

Ingo Löchel

Ingo Löchel

Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen.
Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren.
Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung.

2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten – Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends” (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden.

Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag.

Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“.

2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie “Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint.

Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie “Frederik Darkstone” im Verlag Beyond Affinity.

Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie “Erben des Blutes”, die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.

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