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“Past-Issues” aus dem Phantastikon

issue-01Ob das nun eine sinnvolle Einrichtung ist oder nicht, wird sich zeigen müssen. Wir sind ständig dabei, uns zu überlegen wie wir das PHANTASTIKON noch besser machen könnten. In erster Linie zählen die Inhalte, das ist klar. Aber warum nicht in unregelmäßigen Abständen ein Magazin als pdf herausgeben, indem die erfolgreichsten Stories und die besten Artikel nocheinmal kompakt zusammen angeboten werden? Das wäre sozusagen eine Rundumbetreuung unserer Beiträge, gerade auch für jene, die vielleicht schon etwas in Vergessenheit geraten sind. Für manche unserer Artikel haben wir exorbitante Zugriffe zu vermelden, Beiträge, die über 1000 mal gelesen wurden – und warum sollten wir das nicht zeigen, indem wir diese Beiträge bündeln?

Es ist für viele Intimfreunde (okay, das ist an dieser Stelle ein etwas merkwürdiges Wort) des PHANTASTIKON nicht wirklich neu, dass wir nach wie vor die Absicht verfolgen, eines Tages in Print zu gehen. Ob als Magazin oder als Kleinverlag – das jedoch ist nicht gewiss. Zu viele Kriterien spielen dabei eine Rolle, und außerdem muss man sehen, dass weder das eine noch das andere im Augenblick wirklich notwendig wäre. Es gibt gar nicht so viele Autoren wie es Verlage da draußen gibt, die sich um sie kümmern. Wir sind alle versorgt, so etwas wie unentdeckte Talente gibt es bei uns nicht. Bliebe noch das Übersetzen von Perlen aus dem amerikanischen Underground. Auch das gibt es im PHANTASTIKON ab und zu. In jüngster Zeit weniger, vielleicht demnächst wieder, denn deutschsprachige Geschichten finden wir kaum.

Was hat all das Gerede zu bedeuten? Nun, wie gesagt: ob nun notwendig oder nicht, probieren wir das sogenannte Issue-Based-Publishing aus, vielleicht ist es ja der erste Schritt in eine wie auch immer geartete Zukunft.

Michael Perkampus

1969 im Fichtelgebirge geboren, Schriftstseller, Musiker und Übersetzer, Studium der (Experimental)Psychologie in München. 2005-2010 Moderator der Literatursendung “Seitenwind” (Winterthur, CH). Im Dezember 2014 erste Übersetzung eines Interviews mit Ligotti, was zur Gründung des Phantastikon führte (seit Januar 2015 auf einer eigenen Plattform). Besondere Vorlieben: das Unheimliche im Sinne des Surrealen, Verdrehten: der philosophische Horror.

Veröffentlichungen in mehreren Zeitschriften. VÖ als Morpheus Eisenstein: “Equipe Propheta” (1991), Das Symbolon (1995); VÖ als Michael Perkampus: “Die Geschichte des Uhrenträgers” (2007), “Guckkasten” (2011), “Entropia” (2014); Storie im IF #666: “Dorothea”.

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