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Leckerli für Lucifer

Mike hatte sie eine Woche lang in seinem extra präparierten, schallgedämpften Keller gefangen gehalten. Und sie unzählige Male brutal und auf alle möglichen Arten vergewaltigt. Alle Eingänge ausprobiert und das Schlimmste: Er hatte sie ihrer Menschenwürde beraubt. Wenn sie ihre Notdurft verrichten mußte, schaute er genüßlich zu. Irgendwann hatte er sie dann weggebracht und sie einfach nackt ausgesetzt. Sie war psychisch und physisch am Ende.

Und jetzt hing er hier im Wald an diesem Baum, gefesselt mit Handschellen an einen dicken Ast. Und vor ihm saß dieser Kampfhund, zähnefletschend- und der blanke Horror war: Seine Herrin war sie, eine seiner Ex-Sklavinnen. Weiß der Henker, wie sie ihn gefunden hatte. Heute beim Waldspaziergang auf der Jagd nach hübschen Joggerinnen sah er von weitem eine Frau und schon war dieser Hund da, stellte ihn und bellte furchteinflößend. Ein Schritt, und der 40-Kilo-Pitbull würde ihn zerfleischen, das war klar.
So blieb er notgedrungen stehen und wartete, bis die Halterin heran war: Sie kommandierte ihn zu diesem Baum, ständig assistiert von diesem schwarzen Teufelshund. Dann mußte er sich mit diesen verdammten Handschellen selbst an den Baum ketten. Und schließlich fesselte sie seine Beine mit einem Seil an den Baumstamm.

„So sieht man sich wieder,“ sagte sie sanft und ihr Blick war wie ein Gletscher. „Früher war ich ein naives, friedliches Mädchen- bis du Scheißkerl mich verschleppt hast. Ich habe mich nur mit meinem Haß am Leben halten können. Was du nicht weisst: Ich bin Hundetrainerin. Und so ein Tierchen kann man friedliebend erziehen oder zu einer reissenden Bestie. Lucifer ist ein Teufelshund, wirst du bald erleben.“

Als sie dieses japanische große Messer aus ihrem Rucksack zog, wurde ihm schlecht vor Angst. Er kannte diese Wunderwerke japanischer Handwerkskunst, rasiermesserscharf wie ein Samurai-Schwert.
Sie griff in seine Hose, holte seine Manneszierde heraus und zog sie brutal straff. Er winselte und brüllte dann: „Halt, tu`s nicht, bitte!!!“ Mike schrie auf vor Schmerz und Panik schnürte ihm die Kehle zu. Er ahnte, was sie vorhatte. Ich hätte sie umbringen sollen, dachte er komischerweise noch in Umkehrung der Logik. Er winselte und spürte doch diesen scharfen Schnitt und dann höllische Schmerzen, er schrie und brüllte wie ein Tier. Blut spritzte in einer Fontäne aus der Wunde, sie hatte ihn mit einem einzigen Schnitt entmannt.
Sie warf das blutige Ding Lucifer zu.“Da mein Süsser, ein Leckerli für meinen guten Lucifer…“ Der schnappte das Ding genüßlich und schlabberte es in sich rein. Es war nicht das erste Dings, das er fraß … Dann sagte sie scharf: „Lucifer, beiß den Bösen!!!“ Der ließ sich das nicht zweimal sagen und leistete ganze Arbeit.

Die Polizei sucht immer noch nach Zeugen, aber keiner hatte etwas gesehen. Immer traf es Männer im besten Alter, alle waren unbescholten und nicht vorbestraft. Ein Profiler soll nun Licht ins Dunkel bringen.

Robby Ritzmann
Über Robby Ritzmann (10 Artikel)
Robby Ritzmann: Ex-Banker und Extremsportler sowie Hobby-Autor; schreibt als "Schwarzer Graf" mit düsterem Augenzwinkern; übt sich seit 35 Jahren in täglicher Zen-Meditation und schwört auf vielschichtige Interessen: Politik, knappes aber gutes Essen, dunkle Schokolade, Gothicszene, Dark music, PC & smartphone, schnelle Autos und täglich fünfzig Minuten Konditionstraining- gnadenlos ...^^

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