Hier im Stübchen glüht der Herd

Höre, draußen geht ein Sturm; den rufen wir: Los, Donnerhand! Den knechten wir mit Eisenband, und führn ihn´an der Lorelei vorbei und lachen über dieses sich=kämmende Monster. Aus den Bechern rieselt Wort um Wort, ein Regen ist geworden; und all das fasst nicht an, womit das Herz bewohnt sein will. An kalten Tagen spickt man aus der Nische und wundert sich, wieʼs draußen geht. Doch hier im Stübchen glüht der Herd, bereitet warmen Mündern Speisen. Wir segeln durch die Endlosigkeit der Himmel, Sternenaugen, schwarz die Nacht; sie seufzt den silbernen Baum=Mond an, er fällt herab in Tränen, Licht der Nacht – die Erde ein violetter Brand im Saphirdunst des Orbits, während darunter Bäume in einer kühlen Brise baden. Wir passieren das Karmesinauge des großen Gottes Mars.

Wir passieren das Karmesinauge des großen Gottes Mars.

Dieser text ist urheberrechtlich geschützt!